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Die große Reise zum Du

nature-3116764_1920Unsere Altpapiertonne wurde gestern rappelvoll. Ich bin gerade beim Ausmisten. Ich muss noch vieles wegschmeißen, was sich angesammelt hat. Ich fühle mich nach jedem Wegtragen befreiter.

Ich liebe den Spruch: Schüttelt den Staub von euren Füßen und zieht weiter! (Markus 6, 11) Jesus gibt diesen Rat den Jüngern, wenn sie in mancher Gegend nicht gut aufgenommen werden. Auch Paulus und Barnabas tun das in Antiochien, als Maßgebliche sie vertreiben. (Apostelgeschichte 13,51)
SaviorIconHimmel3Für mich heißt das, dass ich mich befreie vom Ballast, das von den Menschen stammt, die mir nicht wohlgesonnen sind. Ähnliches erzählte eine Freundin mir am Telefon, dass sie sich von vielem trennen will und den Spruch „Wenn dein Pferd tot ist, steige ab“ für sie sehr hilfreich fand.
Ich sehe mich schon immer auf einer Reise zum großen Horizont, zur unermesslichen Freude und zur Freiheit, die alles übersteigt. Da muss ich vieles hinter mich lassen, was mich hindert, auf dem Weg zum Grenzen überschreitenden Du zu bleiben.

Wem künd‘ ich mein Entzücken?

Jesus, die Herrlichkeit Gottes

Jesus zeigt die Herrlichkeit Gottes

Der Wiener Naturwissenschaftler Johann Philipp Neumann schrieb einen Text, der mich sehr berührte: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz. Die gute Nachricht, das Evangelium von diesem Sonntag heißt: Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich den unsichtbaren Vater. Er bringt mir die Freuden und heilt jeden Schmerz.

Evangelium zum Sonntag: Ich sehe in Jesus den Vater
Die Gemeinde des Johannes gibt das Gespräch von Thomas und Philippus mit Jesus wieder, bei dem es um das Schauen auf Jesus geht. Die Schüler fragen, wie sie den Weg kennen sollen. Jesus gibt eine klare Antwort: Ich bin der Weg. Später werden die Christen „Die vom neuen Weg“ genannt.

jesus sagte: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,1-12)