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Könige, Sternsinger und die Weisen aus dem Morgenland – JoBos Blog

Edith Stein hat dies einmal so ausgedrückt: „Die Könige sind an der Krippe als Vertreter der Suchenden aus allen Ländern und Völkern. Die Gnade hat sie geführt, ehe sie noch zur äußeren Kirche gehörten. In ihnen lebte ein Verlangen nach der Wahrheit, das nicht haltmachte vor den Grenzen heimischer Lehren und Überlieferungen. Weil Gott die Wahrheit ist und weil er sich finden lassen will von denen, die ihn von ganzem Herzen suchen, mußte diesen Weisen früher oder später der Stern aufleuchten, der ihnen den Weg zur Wahrheit zeigte. Und so stehen sie jetzt vor der menschgewordenen Wahrheit, sinken anbetend nieder und legen ihre Kronen zu Füßen, weil alle Schätze der Welt nur ein wenig Staub sind im Vergleich zu ihr.“

Quelle: Die Sternsinger. Und die Weisen aus dem Morgenland – JoBos Blog

Wem künd‘ ich mein Entzücken?

Jesus, die Herrlichkeit Gottes

Jesus zeigt die Herrlichkeit Gottes

Der Wiener Naturwissenschaftler Johann Philipp Neumann schrieb einen Text, der mich sehr berührte: Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken? Wem künd‘ ich mein Entzücken, wenn freudig pocht mein Herz? Zu dir, zu dir, o Vater, komm ich in Freud und Leiden, du sendest ja die Freuden, du heilest jeden Schmerz. Die gute Nachricht, das Evangelium von diesem Sonntag heißt: Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich den unsichtbaren Vater. Er bringt mir die Freuden und heilt jeden Schmerz.

Evangelium zum Sonntag: Ich sehe in Jesus den Vater
Die Gemeinde des Johannes gibt das Gespräch von Thomas und Philippus mit Jesus wieder, bei dem es um das Schauen auf Jesus geht. Die Schüler fragen, wie sie den Weg kennen sollen. Jesus gibt eine klare Antwort: Ich bin der Weg. Später werden die Christen „Die vom neuen Weg“ genannt.

jesus sagte: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. (Evangelium nach Johannes, Erklärungen im Bibelwerk: Johannes 14,1-12)

Wir Christinnen und Christen besitzen nicht die Wahrheit

Wir Christinnen und Christen besitzen nicht die Wahrheit, wir leben aber in der Wahrheit. Die Wahrheit ist für uns kein Besitz, sondern wie ein Bereich, in den uns der Heilige Geist hineinführt. Die absolute Wahrheit hat nur Gott, der sich für uns geoffenbart hat: Gott-Vater stillt unsere Sehnsucht, Gott-Sohn wurde unser Bruder und der Heilige Geist heilt und begeistert uns. Die christliche Religion ist damit der absoluten Wahrheit sehr nahe. Für uns Christinnen und Christen ist die Beziehung zu diesem dreifaltigen Gott ein wunderbarer Schatz, der uns mit Freude erfüllt und lebendig macht. Allein das Wissen um diesen Schatz ohne die Beziehung zu Vater, Sohn und Geist würde uns nichts nützen. Nur durch die Liebe zu Vater, Sohn und Geist wird unser Herz mit Leben erfüllt.