Schlagwort-Archive: Terror

Der Terror bleibt uns!

Der Terror bleibt uns, solange wir die Ideologie des islamistischen Terrors nicht bekämpfen. Welches Institut beschäftigt sich wirklich ernsthaft mit der Ideologie der Attentäter? Erst wenn die Ideologie wahrgenommen und die Ideen dahinter erkannt werden, kann man Alternativen entwickeln. Irene Harand, die Wiener Antinationalsozialistin schrieb ihr Buch „Sein Kampf“ als Antwort auf das Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler. Sie wusste, dass nur ein argumentativer Kampf diese Ideologie bekämpfen kann.  Da können wir noch so viel Polizei und Geheimdienste einsetzen. Solange es keine intellektuelle Anstrengung gibt, den islamistischen Terror systematisch zu untersuchen, solange werden wir in den nächsten 100 Jahren diesen Terror vor unserer Haustüre haben.
Die Selbstmordattentäter des 11. Septembers schreiben in ihren Memos: Reinige dein Herz … von allen irdischen Dingen … Die Zeit des Vergnügens und der Verschwendung ist vorbei … Sei optimistisch … Jeder hasst den Tod, fürchtet den Tod … Du wirst in das Paradies eingehen“. Sie haben ein politisches- apokalyptisches Ziel, die westliche Welt als Welt des Bösen in ihrem symbolischen Machtzentrum zu treffen und sie haben ein individuelles Ziel, selber ins Paradies zu gelangen. Sie verstehen sich als Kämpfer der guten Seite, der Welt Allahs. Sie stellen sich auf die richtige Seite und kämpfen gegen die böse Welt des Satans, die westliche Welt. Auch die Reinigung des Körpers und der Kleider, wie es die Attentäter in den Anweisungen „The last night: Step-By-Step“ beschreiben, gehören zu einem dualistischen Weltbild, wo zwei Götter, Allah und der Satan, gegeneinander kämpfen und die Reinheit Zeichen für die gute Seite ist.
Links:Nur Ideen, nichts als Ideen bringen die Welt voran
So viel Nazi-Ideologie steckt im Islamismus
Den Islamismus müssen wir mit Geist bekämpfen
Die apokalyptische Welt des IS

Terror ist kurzsichtig

Jesus zieht in Jerusalem ein.

Gott-Sohn zieht in Jerusalem ein.

Terror erzeugt in manchen Ländern Gegenterror oder aggressiven Einsatz des Militärs gegen die möglichen Unterstützer des Terrors.
Als eine Splittergruppe der kurdischen PPK in der Türkei einen Terroranschlag machte, wurde sofort das Waffenstillstandsabkommen mit der PPK aufgekündigt und das Militär machte gegen die türkischen Kurden in aggressiver und unverhältnismäßiger Weise mobil. Nach dem Ende des arabischen Frühlings kommt jetzt das Ende des türkischen Frühlings. Die Länder mit einer moslemischen Kultur zerstören sich mit diesen Racheaktionen selbst. Vergeltungsaktionen rufen wieder Vergeltung hervor. Jesus sagt: Wer zum Schwert greift kommt durch das Schwert um. (Mt 26,52) Die Zeloten haben immer wieder einen Aufstand zurzeit Jesu angezettelt und das Ergebnis war die totale Zerstörung Jerusalems mit dem 2. Salomonischen Tempel durch die römische Großmacht. Jesus wendet sich gegen das Prinzip Aug um Aug, Zahn um Zahn: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. (Matthäus 5,38-41)
Diese drei Beispiele hat der Bibelwissenschaftler Dr. Walter Wink in den damaligen Lebenszusammenhang gestellt und kommt zu dem Ergebnis, dass sie Aufforderungen sind, sich in schwierigen Situationen kreativ zu verhalten.
Jesus ist in Jerusalem auf einem Jungesel als Friedensfürst eingezogen. Als er gekreuzigt wurde, bat er seinen Vater-Gott: Vater, verzeih ihnen, sie wissen nicht, was sie tun. „Vergebung ist lebensnotwendig. Sie ist der Weg nach vorn, selbst dort, wo es keine versöhnte Beziehung mehr geben kann. Glück und Zufriedenheit hängen entscheidend davon ab, ob wir verzeihen, ob wir uns aussöhnen können!“ schreibt Melanie Wolfers in ihrem Buch Die Kraft des Vergebens. Wie wir Kränkungen überwinden und neu lebendig werden. Petrus trat zu Jesus und fragte: “Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal?” Jesus sagte zu ihm: “Nicht sieben Mal, sondern siebenundsiebzig Mal.” (Matthäus 18,21-22)

Im Verzeihen bricht etwas wirklich Neues in unsere Welt ein. Wer kreativ leben möchte, muss verzeihen. Dann bricht etwas Neues durch. Ohne Verzeihung bleiben wir gefangen im Teufelskreis der endlosen Wiederholungen oder in der Eindimensionalität, fern von Gott. Vergeben heißt: das Leben wählen, und nicht vergeben bedeutet den Tod wählen, die kleinen glück- und segenslosen Tode. Vergeben kann einen Menschen, eine Gemeinschaft und sogar ein Volk erneuern. Vergeben ist ein mutiger Akt des wachen Menschen, der die Faszination des Bösen aufbrechen und sogar den Feind aus der Sterilität und der Isolation befreien will. Damit öffnet Vergebung wieder Zukunft, für mich und für den anderen. Verzeihen ist ein Akt der Freiheit, die sich nicht die Logik des Gegners zu eigen macht. Das kann freilich sehr schwer sein. Aber nicht verzeihen ist ebenfalls schwer, vielleicht noch schwerer! Es gibt ein chinesisches Sprichwort: „Wer Rache sucht, soll zwei Gräber graben.“ Die Rache, das Zürnen, der Groll, der Hass vergiften das eigene Leben. Es ist eine Wohltat und eine Erlösung, vergeben zu dürfen, verzeihen zu können. Vergeben gehört zur Liebe, so wie Jesus sie versteht. „Die Liebe trägt das Böse nicht nach … Die Liebe erträgt alles, ist voller Hoffnung, voller Glaube, hält allem stand“ (1Korinther 13,5.7). (Piet van Breemen)

Die falsche islamische Theologie fordert in Paris 12 Tote

Heiliger oder Politiker

Mohammed: Heiliger, Prophet, Theologe oder Politiker

Die Gräueltaten etwa der Organisation „Islamischer Staat“ (IS) und der Al Kaida zu verurteilen, die dahinter stehende Lehre aber unangetastet zu lassen, genüge nicht. Dies bemerkte schon am Tag der Menschenrechte 2014 der Wiener islamische Theologe Ednan Aslan. Die Barbarei der islamischen Terroristen in Paris zu verurteilen ohne die Theologie, die dahinter steckt zu kritisieren, bleibt an der Oberfläche.

Die gängige arabische Theologie, die aus dem Koran und aus den Hadiths Gewalt, Weltherrschaft und Unterwerfung der Ungläubigen ableitet, ist eine falsche Theologie. Sie orientiert sich an allen Taten von Mohammed, wie wenn er nicht nur ein Prophet wäre, sondern ein Heiliger ohne Fehler.
Die falsche Theologie stützt sich auf alle Reden Mohammeds, von denen viele die Grundlage des Korans wurden. In ihnen wird nicht nur zur Barmherzigkeit, sondern auch zum Töten, zur Gewalt und zur Unterdrückung im Namen Gottes aufgerufen. Diese Theologie mag zeitbedingt und ein Zeugnis der arabischen Kultur des 7. Jahrhunderts sein. Sie hat aber eine blutige Spur der Eroberung und Sklaverei in der Geschichte hinterlassen. Diese Theologie als Lehre von Gott ist insofern falsch, als sie sich sklavisch an sämtlichen Taten und Worte Mohammeds orientiert ohne eine vernünftige Diskussion zuzulassen. Viele islamische Theologen wie z.B. Mansur al-Halladsch (858–922) wurden hingerichtet.
Die falsche Theologie zeigt sich auch in der Frage des Austritts aus dem Islam. Der anerkannte pakistanische Theologe Abu l-A’la Maududi (gest. 1979) und der wichtige ägyptische Theologe Yusuf al-Qaradawi (geb. 1926) vertreten die Lehre, dass alle, die den Islam verlassen, getötet werden müssen. Das hängt mit der Ideologie zusammen, nach der Christentum und Judentum und andere Religionen als minderwertig angesehen werden. Ein Übertritt zu einer anderen Religion wird mit Gewalt geahndet. Diese falsche Theologie ersetzt die Vernunft mit der Gewalt. Statt sich vernünftig mit den Argumenten auseinanderzusetzen wird eine abweichende Lehre mit Terror und Gewalt eliminiert. Diese gängige islamische Theologie führt in die Zerstörung der Freiheit und ist eine Theologie des Todes.
Eine Alternative ist eine Theologie der Freiheit und der Liebe zu allen Menschen wie sie der Theologe Mouhanad Khorchide vertritt.
So aber gibt es jetzt 12 Tote in Paris und eine ganze Zeitungredaktion wurde ermordet. Die falsche arabisch-islamische Theologie des Todes fordert ihre Opfer.

Boston-Bomber: Gab der Islam Orientierung?

Tamerlan Zarnajew /Tsarnaev

Tamerlan Zarnajew /Tsarnaev

Ein strenggläubiger Moslem aus Tschetschenien bricht sein Ingenieurstudium in Boston ab, trainiert für den Box-Wettbewerb National Golden Gloves und zündet beim Bostoner Marathon mit seinem Bruder zwei Bomben, tötet drei Menschen und verletzt 170 teilweise schwer.
Wie kommen die Brüder Tamerlan (26) und Dzhokhar (19) Zarnajew dazu, zwei (relativ primitive) Bomben zu bauen, zwei Frauen und ein Kind zu töten und viele Menschen zu verletzen?
Dem Fotografen Johannes Hirn erzählte Tamerlan, er habe keinen einzigen amerikanischen Freund gehabt. Er war einsam und suchte Anschluss. Er hatte noch keine amerikanische Staatsbürgerschaft, kam aus einer zentralasiatischen Kultur, vieles war in den USA anders und seine Eltern lebten mittlerweile weit weg in Dagestan. Was bewegte ihn? Woran orientierte er sich?
Wie Johannes Hirn, der eine Fotogeschichte über ihn machte, mitteilte, hoffte er mit dem Box-Wettbewerb die amerikanische Staatsbürgerschaft zu bekommen.
Sein Vater, Ansor Zarnajew beschrieb ihn als als strenggläubigen Moslem. Was war sein Glaube?
Tamerlan schaute auf YouTube islamische Filme an, abonnierte und bewertete sie und lud selbstgemachte islamische Videos hoch.
Seine letzten Filme schaute er vor 2 Monaten auf dem YouTube-Kanal „Allah is the one“ von MercifullServant (Barmherziger Diener) an.
Tamerlan abonnierte Videos des Moslem-Sängers Timur Mutsurajew, der „Widme dein Leben dem Dschihad“ singt und hörte sich die Videobotschaft des dagestanischen Terroristen Abu Dudjana an. In Dagestan besuchte er vor einem halben Jahr seinen Vater Ansor Zarnajew.
Intensiv interessierte sich Tamerlan für die Reden von Feiz Mohammed, einen wahhabitischen Hassprediger aus Australien. Wie Tamerlan war auch dieser Boxer.
Feiz Mohammed machte vergewaltigte Frauen für die Vergewaltigung selbst verantwortlich, beschrieb den Unglauben als Schmutz, ermunterte Kinder, Dschihadkämpfer zu werden und bezeichnete Juden als Schweine. Dann wieder entschuldigte er sich, Juden als Schweine bezeichnet zu haben und verurteilte Gewalt und Selbstmordanschläge. 2010 rief er dazu auf, den niederländischen Politiker Geert Wilders zu ermorden.
Wenn Tamerlan in Feiz Mohammed ein Vorbild erblickt hat, ist einiges erklärbar. Tamerlan und Feiz Mohammed verbanden ihre Leidenschaft zum Boxen und ihr islamischer Glaube.
Vielleicht hatten sie auch die gleiche Einstellungen zu Frauen. Gegenüber seiner ersten Freundin wurde er gewalttätig, wie die Bostoner Polizei 2009 feststellte.
Sein Bruder Dzhokhar (19) war ebenfalls Sportler, er trainierte als Ringer. Vielleicht sah er in seinem Bruder sein großes Vorbild.
Es war naheliegend, dass beide Brüder einen Sportevent in ihrer Stadt für ihren Anschlag nutzten.
Das Boxen ist anscheinend für einige radikale Moslems eine Gemeinsamkeit. Auch der Kölner Islamist Pierre Vogel war Boxer.
Was hat das aber mit dem Islam zu tun? Der Onkel von beiden Brüdern, Ruslan Tsarni meinte, das habe nichts mit dem Islam zu tun. Auch der YouTube-Kanal „Allah is the one“ meint, dass Gewalt und Terror verboten (haram) macht.
Warum aber gibt es immer wieder im islamischen Umfeld Hassprediger und Terroristen? Warum fühlen sich manche Moslem als Opfer der westlichen Staaten? Wenn der Islam mit der Gewalt nichts zu tun hat, dann müsste es einen Ausschluss für Gewalttäter im Namen Allahs und Hassprediger aus der islamischen Gemeinschaft (Umma) geben.
Solange das nicht geschieht, halten die Gewalttäter alle Moslems und Muslimas in Geiselhaft. Ob das allen Moslems gefällt?
Es kann doch sein, dass sich Moslems ein Vorbild an gewaltfreien Personen wie Mahatma Gandhi, Jesus Christus oder Martin Luther King nehmen.

Tamerlan Tsarnaev auf YouTube

Die Täter im Porträt: Kleine Zeitung

Dzhokhar Zarnajew auf Twitter

ZDF: Die Täter

Standard: Was über die Täter bekannt ist

Boko Haram: Neue Attentate werden von Islamisten vorbereitet

Die islamistische Gruppe Boko Haram, die eine strenge Form der Scharia in ganz Nigeria einführen will, plant weitere Attentate. Wie ein Sprecher der Islamisten Associated Press mitteilte, sind weitere Angriffe „auf Schiene“. Die Zahl der Toten durch die Morde in der Nacht auf Freitag, 5. 11. 2011 erhöhte sich auf 76.

Der Generalinspektor der Polizei, Hafiz Rigim will 3000 Polizisten an jene Orte stellen, an denen in der Hauptstadt Abuja am Sonntag Gottesdienste stattfinden. Die Gefährlichkeit der Boko Haram kann nicht mehr ignoriert werden.

Zu den 76 Opfern der Bombenattentate und der Kämpfe in Damaturu und Potiskum im Staate Yobe zählen neben Soldaten und Polizisten auch viele Zivilisten. Über 100 Personen trugen schwere Verletzungen davon.

Die Stadt Damaturu gleicht einem Schlachtfeld. Das Polizeihauptquartier, die Anti-Terror-Zentrale, die Amtsgebäude des Bundesstaates und die First Bank wurden von der Wucht der Detonationen zerstört. Viele Polizeiwagen, inklusive Anti-Bomben- und Anti-Terroristen-Autos wurden getroffen. Sechs Kirchen wurden Ziel des Terrors. Der Polizeisprecher Suleiman Lawal sprach laut News Agency of Nigeria von Selbstmord Attentaten, gab aber keine Zahl an.

Kurz nach den Angriffen bekannte sich die fundamentalistische Gruppe Boko Haram zu den Anschlägen. Die AP zitierte einen Sprecher der Boko Haram, Abul-Qaqa, der sagte: „Mehr Angriffe sind auf dem Weg. Wir werden weiterhin die Regierungseinrichtungen angreifen, bis die Sicherheitskräfte ihre Exzesse gegen unsere Mitglieder und gegen gefährdete Zivilisten stoppen.“

Dieses Statement kam, als Menschenrechtsaktivisten erklärten, dass die Polizei auf der Suche nach Terroristen in Maiduguri Zivilisten geschlagen und getötet hätten.

Die Attacken geschahen vor dem islamischen Opferfest Eid al-Adha. Polizisten überall im Lande warnten vor Gewalt angesichts des Opferfestes.

Eine Gruppe innerhalb der Boko Haram lehnt Wahlen ab und hat Kontakte zur Al-Quaida in Nordafrika und zur Terrorgruppe Al-Shabab in Somalia.

Der Präsident von Nigeria, Goodluck Jonathan sagte alle Termine ab, um sich ganz der Sicherheitskrise im Nordosten zu widmen.

Link: Daily Trust