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Besser leben: Standbein und Spielbein

Beim Tanzen habe ich den Unterschied zwischen Standbein und Spielbein gelernt. Auch beim einfachen Gehen wechseln wir zwischen Standbein und Spielbein. Das Standbein bleibt beim Schritt mit dem Boden verbunden, während das Spielbein den Boden verlässt, das Knie leicht knickt und sich vom Boden hebt.

In meinem Leben ist die Beziehung zu Gott das Standbein und die Arbeit und das Handeln das Spielbein. Dadurch hoffe ich fest in Gott zu stehen und die Bewegung wird zum lockeren Gestalten der Welt. Wenn wir uns weiterbewegen, wird das Spielbein zum Standbein und das Standbein wird zum Spielbein. Das zeigt mir, dass die Beziehung zu Gott immer neu passiert. Es zeigt aber auch, dass ich alle Bilder, die ich von Gott habe, fahren lassen muss. Es bleibt allein die Beziehung und das Du. Und da kann es passieren: Er ereignet sich, handelt unvorhergesehen, überraschend. Alles wird neu.

Abenteuer mit dem Geist

Ich atme federleichte unsichtbare Aerosole aus und wenn sie nicht mit dem Coronavirus behaftet sind, dann sind sie ungefährlich. Auch Jesus atmete aus, als er die Jünger anhauchte. Er schenkte ihnen damit den Heiligen Geist. Vielleicht haucht auch uns Jesus an. Den Atem Gottes werden wir am Sonntag herbeirufen, er soll in uns atmen: Atme in uns, Heiliger Geist, brenne in uns, Heiliger Geist, wirke in uns, Heiliger Geist, Atem Gottes komm!  (Link zum Lied)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir die Verbindung mit dem Geist Gottes Freiheit und große Freude bringt.
Im Gottesdienst haben wir seit Ostern ein Lied, das gerne und begeistert als Schlusslied gesungen wird. Im Lied „Tanzen, ja tanzen wollen wir“ bewegen sich die Tiere, die Sterne und die Engel vor Gott. Auch wir, die Menschen, tanzen, weil Gott uns gern hat. Ein Ensemble in St. Pölten singt und spielt das fetzige Lied (Link zum Lied). Es ist eine gute Antwort auf den Heiligen Geist. Wir müssen uns nicht fürchten, wenn wir singen: Der Geist des Herrn erfüllt das All mit Sturm und Feuersgluten (Link zum Lied). Es ist geistiges Feuer und ein Liebessturm, der inspiriert und begeistert.
Weil der Heilige Geist uns bewegt, lade ich zu einer Stunde der spirituellen Musik und der geistlichen Gedanken am Abend des Pfingstsonntages ein. Um 22:00 über Zoom kann jede und jeder etwas vorlesen, singen, mitteilen und hören. Diese eine Stunde widmen wir dem Heiligen Geist. Wir können planen, aber was dann passiert, wissen wir nicht.
Hannes