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Begehrenswerter Schatz

Er verkaufte alles, und kaufte sich den Acker.

Wenn sich die Ehepartner begehren, kann das die Beziehung stärken. Begehren ist etwas zutiefst Menschliches. Wenn in einem Rosenkrieg beide Ehepartner sich um das Haus und die Kinder streiten und nicht loslassen, bringt dieses Begehren Probleme. Wenn die Manager von Wirecard oder der burgenländischen Commerzialbank die Bücher fälschen, dann verunsichert dies viele von uns. Wenn Menschen in der Coronazeit fröhliche Partys ohne Abstand oder Masken feiern, haben diese Personen oft nur ihre eigenen Glücksmomente, aber nicht die Gesundheit aller im Blick.
Nun, was ist ein angemessenes Begehren?
Jesus erzählt von einem Mann, der einen Schatz entdeckte, der in einem Acker vergraben war. Er grub ihn wieder ein, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ein Kaufmann suchte schöne Perlen. Als er eine besonders wertvolle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte die Perle.
So, sagt Jesus, ist es mit dem Reich Gottes. So intensiv kann ich das Reich Gottes, das Himmelreich begehren.
Jesus erzählt auch von einem Schriftkundler, der ein Jünger des Himmelreiches geworden ist. Über ihn sagt er: Er ist wie ein Hausherr, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt. Ich meine: Er begehrt das Richtige. Im Reich Gottes entdeckt er Neues und Altes. Altes, das Menschen vor mir entdeckten und Neues, das wir heute entdecken. Weil ich ein Mensch bin, darf und soll ich begehren. Ich soll das Gute begehren. Ich soll das Schöne begehren. Ich soll das Wahre begehren. Ich darf und soll das Reich Gottes begehren. Das macht Sinn.

Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

Unter uns

Lebendig

Die starke Beschränkungen der Coronazeit ist vorbei. In den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Friseur gibt es sie noch, die Maskenpflicht. Einige sagen mir, sie wollen die Maske beim Einkaufen weiterverwenden. Sie ist ein Zeichen, dass das Virus unsichtbar noch unter uns ist.
Unsichtbar ist auch Gott unter uns. Da macht es Sinn, wenn sich Menschen in Gruppen treffen (mit Abstand) und sich auf die Suche nach Gott machen. Ich möchte mich dem anschließen und mich mit anderen fragen, wo Gott in unserem Leben handelt. Wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen sind, da ist er mitten unter ihnen.
Gott hat sich dem Moses mit seinem Namen gezeigt: Ich bin der, der ich bin da. Es muss kein brennender Dornbusch sein, der nicht verbrennt. Aber ein brennendes Herz unter uns würde einen Anfang machen. Da möchte ich mich auf die Suche nach den brennenden Herzen unter uns machen. Ich bin mir sicher, er handelt – aus Liebe – unter uns.