Schlagwort-Archive: Pressefreiheit

Solidarität mit Atheisten

In Bangladesch ist der atheistischer Blogger Avijit Roy umgebracht worden. Er erlitt bei einem Angriff mit Macheten tödliche Kopfverletzungen. Auch seine Ehefrau wurde bei der Attacke schwer verletzt. Sein Vater sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass sein Sohn viele Drohanrufe wegen seiner Bücher und seinem bekannten Blog Mukto-Mona erhalten hat. Im moslemisch geprägten Bangladesh ist im Jahr 2013 bereits der atheistische Blogger Ahmed Rajib Haider von einer kleinen Islamistengruppe ermordet worden. Bangladesh hat eine säkulare Regierung, die sich weigert, atheistische Blogger wegen Gotteslästerung hinzurichten. Als Zugeständnisse an die radikalen Moslem wurden 2013 Websites geschlossen und vier Blogger festgenommen. Als Christinnen und Christen treten wir für Pressefreiheit, Diskussionsfreiheit und Religionsfreiheit ein und verabscheuen dieses Verbrechen am atheistischen Blogger Avijit Roy und an dessen Frau Rafida Ahmed. Auf der Seite von www.muktomona.com steht: Wir trauern, aber wir sind nicht abgeschaltet.
Links: FAZ

Journalistenwatch
MSN
Mukto Mona (Freier Geist)

Die falsche islamische Theologie fordert in Paris 12 Tote

Heiliger oder Politiker

Mohammed: Heiliger, Prophet, Theologe oder Politiker

Die Gräueltaten etwa der Organisation „Islamischer Staat“ (IS) und der Al Kaida zu verurteilen, die dahinter stehende Lehre aber unangetastet zu lassen, genüge nicht. Dies bemerkte schon am Tag der Menschenrechte 2014 der Wiener islamische Theologe Ednan Aslan. Die Barbarei der islamischen Terroristen in Paris zu verurteilen ohne die Theologie, die dahinter steckt zu kritisieren, bleibt an der Oberfläche.

Die gängige arabische Theologie, die aus dem Koran und aus den Hadiths Gewalt, Weltherrschaft und Unterwerfung der Ungläubigen ableitet, ist eine falsche Theologie. Sie orientiert sich an allen Taten von Mohammed, wie wenn er nicht nur ein Prophet wäre, sondern ein Heiliger ohne Fehler.
Die falsche Theologie stützt sich auf alle Reden Mohammeds, von denen viele die Grundlage des Korans wurden. In ihnen wird nicht nur zur Barmherzigkeit, sondern auch zum Töten, zur Gewalt und zur Unterdrückung im Namen Gottes aufgerufen. Diese Theologie mag zeitbedingt und ein Zeugnis der arabischen Kultur des 7. Jahrhunderts sein. Sie hat aber eine blutige Spur der Eroberung und Sklaverei in der Geschichte hinterlassen. Diese Theologie als Lehre von Gott ist insofern falsch, als sie sich sklavisch an sämtlichen Taten und Worte Mohammeds orientiert ohne eine vernünftige Diskussion zuzulassen. Viele islamische Theologen wie z.B. Mansur al-Halladsch (858–922) wurden hingerichtet.
Die falsche Theologie zeigt sich auch in der Frage des Austritts aus dem Islam. Der anerkannte pakistanische Theologe Abu l-A’la Maududi (gest. 1979) und der wichtige ägyptische Theologe Yusuf al-Qaradawi (geb. 1926) vertreten die Lehre, dass alle, die den Islam verlassen, getötet werden müssen. Das hängt mit der Ideologie zusammen, nach der Christentum und Judentum und andere Religionen als minderwertig angesehen werden. Ein Übertritt zu einer anderen Religion wird mit Gewalt geahndet. Diese falsche Theologie ersetzt die Vernunft mit der Gewalt. Statt sich vernünftig mit den Argumenten auseinanderzusetzen wird eine abweichende Lehre mit Terror und Gewalt eliminiert. Diese gängige islamische Theologie führt in die Zerstörung der Freiheit und ist eine Theologie des Todes.
Eine Alternative ist eine Theologie der Freiheit und der Liebe zu allen Menschen wie sie der Theologe Mouhanad Khorchide vertritt.
So aber gibt es jetzt 12 Tote in Paris und eine ganze Zeitungredaktion wurde ermordet. Die falsche arabisch-islamische Theologie des Todes fordert ihre Opfer.

Die TAZ hetzte gegen ChristInnen und Papst Franziskus

In einem ungemein bösartigen Artikel hetzte der Journalist Deniz Yücel gegen Papst Franziskus, die KatholikInnen und alle ChristInnen. In der Berliner „Tageszeitung“ – abgekürzt taz – vom 15. März 2013 wurde auf Seite 1 der Papst als „alter Sack“ beschimpft und die Christen, insbesondere die Katholiken, verächtlich gemacht. Die katholische Dogmatik nennt er esoterischen Klimbim und die katholische Soziallehre bezeichnet er in faschistoider Weise „Schwäche für die Schwachen“.
Deniz Yücel ist bekannt als Journalist, der politically incorrect in die Tasten hämmert. Im Jahr 2011 beschimpfte er die deutschen Fußballerinnen in sexistischer Manier mit „Schlampen„, weil sie gegen die Japanerinnen mit 0:1 verloren.

Der Kommentar von Deniz Yücel wurde unter der unterstellenden Überschrift „Junta-Kumpel löst Hitlerjunge ab“ in der gedruckten taz veröffentlicht:„Der neue Papst ist, den bislang vorliegenden Informationen nach zu urteilen, ein reaktionärer alter Sack wie sein Vorgänger. Der war seinerseits einem reaktionären alten Sack gefolgt, der wiederum einen reaktionären alten Sack beerbt hatte. Alter Sack I. folgte Alter Sack II., Alter Sack II. aber folgte Alter Sack III. – in einem fort, jahrein, jahraus. …
Der neue alte Sack, der künftig unter dem Künstlernamen Franziskus auftreten wird…“
Die Zeitung Christ in der Gegenwart schreibt: „Diese öffentliche Herabsetzung der Christen und des Papstes erfüllt den Straftatbestand der Volksverhetzung im deutschen Strafrecht. Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut. Journalisten sind zu Recht stolz darauf, als eine Art vierte Macht im Spektrum der Gewaltenteilung Missstände in Staat und Gesellschaft aufzudecken. Das gilt auch für Missstände in der Kirche. Was sich die linke Berliner „Tageszeitung“ – taz – an Herabsetzung des neuen Papstes und der Katholiken erlaubt hat, überschreitet allerdings jedes Maß. Das ist nicht nur ein Fall für eine Rüge durch den Deutschen Presserat. Hier wird Volksverhetzung betrieben. Erfüllt ist der Straftatbestand, wie ihn die Paragrafen 130 und 166 des deutschen Strafgesetzbuches beschreiben, ergänzt durch Paragraf 167. Paragraf 130 stellt auch jene unter Strafe, die Schriften verbreiten, die zum Hass gegen eine religiöse Gruppe aufstacheln oder Menschen, die dieser Gruppe angehören, beschimpfen, böswillig verächtlich machen, verleumden und dadurch die Menschenwürde angreifen.“
Herausgefordert sind die katholischen Bischöfe, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und die evangelische Kirche, hier juristisch durch alle Instanzen vorzugegehen – um des inneren Friedens willen! „Wehret den Anfängen!“
Deutsche Bischofskonferenz
Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Evangelische Kirche Deutschlands
TAZ-Artikel
Christ in der Gegenwart