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2021: Szenen der Liebe

Der Heilige Geist handelt in Szenen der Liebe, in freundlichen Beziehungen und in zärtlichen Gesten.

Meine Großmutter sagte oft: Die Welt steht nicht mehr lang. Aber: Warum soll die Welt untergehen? Jesus ist für mich das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Er hat die Welt mit dem Vater und dem Geist erschaffen und er wird alles zusammenführen. Er ist unsere Zukunft. Teilhard de Chardin spricht von ihm als Punkt Omega, auf den alles hinausläuft. Es gibt Anzeichen, dass dabei eine Geist-Sphäre entsteht, wo alle mit allen im Gespräch sein können. Wenn es kein Telefon gibt, dann hätten wir uns in der Corona-Pandemie nicht so gut verständigen können. Die Vernetzung in der Welt nennt Teilhard Noosphäre und dieses Wort haben die Internet-Philosophen auf die Vernetzung im Internet übertragen. Sie träumten von einer friedlichen Welt. Das hat sich nicht ganz erfüllt. Es gibt im Internet Hass, Kampf und Böses. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass sich immer wieder der gute Geist durchsetzt und sich helfende Begegnungen ereignen, auch über’s Telefon und über’s Internet. Das sind für mich Zeichen, dass sich die Welt auf Christus zubewegt. Ohne den Heiligen Geist, der uns auf dem Weg nicht nur begleitet, sondern auch formt, wäre das nicht möglich. Er handelt in unseren Szenen der Liebe, in freundlichen Beziehungen und in zärtlichen Gesten. Wir müssen es ihm nur ermöglichen, in unseren Gemeinschaften Impulse zu setzen. Das wünsche ich allen im Neuen Jahr 2021.