Schlagwort-Archive: Meriam Ibrahim

40 Agenten des sudanesischen Sicherheitsdienstes gegen eine Christin

Vierzig Agenten des sudanesischen Inlandsgeheimdienstes NISS (National Intelligence and Security Service) wurden aufgeboten, um Meriam Ibrahim mit ihren zwei Kindern wieder am Flughafen zu verhaften. Angeblich haben die drei keine gültigen Ausreisepapiere. Die Christin wurde am Montag, 23.6.2014 frei gelassen, nachdem sie wegen der islamischen Scharia zum Tode und zur Auspeitschung verurteilt war. Es erinnert an kommunistische Staaten, in denen die Reisefreiheit ihrer Bürger verboten war. Im Sudan existiert anscheinend weder Religionsfeiheit noch Reisefreiheit. Um eine christliche Familie festzunehmen sind vierzig Agenten bestellt worden. James Copnall, ein früherer BBC Sudan Korrespondent vermutet, dass es verschiedene Interessen in der Regierung gibt, die ihre Muskeln spielen lassen.
BBC

Sudanesische Christin wurde freigelassen!

Die Mutter von zwei Kindern, die wegen der Ehe mit einem Katholiken zu hundert Peitschenschlägen und wegen ihrer Weigerung, zum islamischen Glauben überzutreten, zum Tode verurteilt wurde, ist auf internationalen Druck hin freigelassen worden. Sie ist bei ihrer orthodoxen Mutter aufgewachsen, wurde Ärztin und hat in der katholischen Kirche von Khartum den Sudanesen Daniel Wani geheiratet. Die islamischen Verwandten ihres Mannes zeigten sie bei Gericht an und sie wurde im Sinne der Scharia doppelt verurteilt. Nach den internationalen Solidaritätsaktionen hat sie ein Khartumer Berufungsgericht am Montag, 23.6.2014 freigelassen. Sie befindet sich an einem geschützten Ort, weil ihr Halbbruder Todesdrohungen gegen sie ausgesprochen hat. Er wolle sie töten, sollte nicht ein Gericht die Hinrichtung veranlassen. Meriam Ibrahim brachte im Gefängnis ein Mädchen zur Welt und es war schockierend, dass sie bei der Geburt die Fesseln nicht ablegen durfte. Erst der internationale Druck und die Unterschriftenlisten bewirkten, dass sie die letzten Tage ohne Fesseln ausharren konnte. Ihr Mann, der im Rollstuhl sitzt und mittlerweile ein US-Bürger ist, hofft, dass sie jetzt in den USA Flüchtlingsstatus bekommt.
DailyMail