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Neujahr 2023: Zuversicht und Gemeinschaft

Ich bin hin und hergerissen. Einerseits höre ich, dass Jugendliche in einem ukrainischen Dorf Häuser reparieren und eine Gemeinschaft „Repair Together“, „Zusammen reparieren“ gründeten. Das gibt mir große Zuversicht. Andererseits sehe ich auch die Zerstörung von Teilen dieser Welt. Da erinnere ich mich an den Spruch: Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. Ich glaube, dass Gott diese kleinen Leute inspiriert.

Johannes Kaup hat in seiner Sendung „Hoffnungszeichen im Krieg. Die Kraft der Zuversicht in Krisenzeiten“ Marc Wallert vorgestellt, der in Malaysia mit seinen Eltern entführt wurde. Seine Überlebenszuversicht („Dschungelstrategie“) wurde gestärkt durch die Hilfe für seine Mutter. Er machte die Erfahrung: Wer anderen hilft, hilft sich selbst. Dahinter steht bei ihm die Überzeugung, dass der Glaube helfen kann. Sein Vater hatte das Gefühl, Gott hält seine schützende Hand über ihm. Wallert sagt: „Glaube ist eine große Kraft, die helfen kann, ein Schicksal leichter anzunehmen, aber auch damit umzugehen. Wir haben erfahren, dass Menschen Gebetskreise für uns einberufen haben. Ich glaube, dass Gebete ankommen.“


Am Sonntag wird an die Hirten bei der Geburt Jesu erinnert. Sie waren obdachlos, in Furcht und Stress. Gerade zu ihnen kam der Bote Gottes und sie kamen als Erste zum neugeborenen Kind. Jesus wird später sagen: Die letzten werden die ersten sein. Er holt die Ausgestoßenen und führt sie in die Gemeinschaft der Söhne und Töchter Gottes. Bilden wir doch 2023 diese Gemeinschaft!