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Ein Lehrer in Ghana benutzte eine Tafel um Schülern das Wordprogramm zu lehren und wurde berühmt

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 5. Kreuzwegstation. Bild von Sieger Köder

Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen. 5. Kreuzwegstation. Bild von Sieger Köder

Ich freue mich so für den Lehrer Akoto in Ghana: Der EDV-Lehrer hatte keine Computer für seine Schüler und zeichnete das Programm „Word“ an die Tafel. Eine Freundin machte das bekannt und es fanden sich Menschen, die seine Klassen mit Computern unterstützten Microsoft lud Richard Appiah Akoto zu einer Tagung für Digitale Bildung nach Singapur ein. Er nennt sich auf Facebook Owura Kwadwo Hottish, wo er ein Lied veröffentlichte: Singing Hallelujah, Amen, Amen. Jesus standing as the conquerer. … Saved by grace, not by might. … singing hallelujah, Amen, Amen.
Das Lied könnte am Palmsonntag gesungen werden, wenn Jesus unter Hosianna als Erlöser in Jerusalem und in die Kirche einzieht.
In der folgenden Passionsgeschichte gefällt mir, dass Simon von Cyrene dem Sohn Gottes half das Kreuz zu tragen. Wenn ich an die Leidenden in meiner Umgebung denke, dann gibt es einige, die solche Simon von Cyrene sind.

Gott ermöglicht die Evolution

„Ich mag unsern Hund. Er ist so verspielt.“ meinte ein Freund. „Er stammt vielleicht von einem Wolf ab, hat sich aber an uns Menschen gewöhnt. Ich frag mich oft, warum es wohl die Evolution und uns Menschen gibt.“
Warum sind Menschen entstanden? Einige sagen, dass die Materie Lebewesen hervorbrachte, die zu Menschen wurden. Ist es aber logisch, dass Steine, Gase oder eine unpersönliche Kraft wie das Licht Personen entstehen lässt? Ist es nicht logischer, wenn ein Grund von allem Personen hervorbringt, der zumindest Ähnlichkeiten zu Personen hat?
Die Evolution ist mit dem Christentum vereinbar. Gott erschafft Urknall und Evolution. Er lässt Lebewesen und Menschen entstehen. „Aber hat Gott nicht in 6 Tagen die Welt erschaffen?“ werden einige fragen. Nein, die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch, sondern ein Buch der Erfahrungen mit Gott. Die Naturwissenschaft fragt nach dem „Wie“ und die katholische Religion nach dem Sinn des Ganzen. Das sind unterschiedliche Fragen, die zusammen Antworten bringen.
Teilhard de Chardin war der Erste, der beides zusammen dachte. Er sah die Evolution von Gott geschaffen und er sah die Evolution als ein göttliches Prinzip, das auch in der Geschichte der Menschen wirkt. Die Menschen machen mit Gott eine kulturelle Evolution. Sie „hominisieren“ die Welt. Teilhard sah voraus, dass sich die Welt durch die neuen Technologien, durch den Glauben und durch die Vernunft immer mehr vernetzen wird. Er verwendete dazu das Wort Noosphäre, das von Computerfachleuten später für das Internet übernommen wurde. Er sah als Ziel der kulturellen Evolution den Punkt Omega, an dem Jesus Christus mit seinem Reich der Liebe und der Vernunft steht. Ob dieses Ende auf der Erde geschieht oder in der Herrlichkeit wurde von Theologen heftig diskutiert. Teilhard dachte beides, Irdisches und Überirdisches beim Punkt Omega zusammen.
Gott ermöglicht die Autonomie der kosmischen und biologischen Entwicklung. Als autonomer Gott erschafft er autonome Gegenüber.