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Der Grund unseres Daseins wird ein Kind

Geburt des Gottessohnes und die Erscheinung Gottes

Geburt des Gottessohnes und die Erscheinung Gottes

„Am Heiligabend legen wir die Geschenke unter den Christbaum und dann gibt es ein Festessen.“ Christinnen und Christen beschenken sich und machen es Gott nach, der Leben schenkt und sich selber schenkt. Er ist der Grund, warum wir auf der Welt sind und dieser Grund wird ein Kind.
Das Kind wird in eine Futterkrippe gelegt, weil in der Herberge kein Platz ist. Armen Hirten erscheinen Engel, die sie auffordern, das Kind in Betlehem zu besuchen. Sterndeuter kommen aus dem Osten und bringen Weihrauch, Gold und Myrrhe. Der Herrscher Herodes trachtet dem Kind nach dem Leben und Josef und Maria müssen mit dem Kind nach Ägypten fliehen.
Mit dem Vorabend begann früher der Tag. Deswegen wird am 24. Weihnachten gefeiert. In der Christmette wird mit Lichtern die Geburt des Gottessohnes gefeiert.
Schon am 26. Dezember ist der Todestag eines Märtyrers: Stephanus wurde gesteinigt, weil er von Jesus Christus nicht abschwören wollte. Das Volk Gottes sieht ihn in der Herrlichkeit.
Am 28. Dezember wird der unschuldigen Kinder gedacht, die Herodes umbringen ließ.
Der Sonntag nach dem Christtag ist das Fest der Heiligen Familie mit dem Ziehvater Josef, der Mutter Maria und dem Jesuskind.
Am 31. Dezember 335 starb Papst Silvester und das Volk Gottes sieht ihn in der Herrlichkeit. Der 1. Januar mit dem Neujahrskonzert ist Weltfriedenstag und der Papst erteilt den Segen Urbi et Orbi. Es wird auch an das Konzil von Ephesus 431 gedacht, als der Glaube verteidigt wurde, dass Maria Gottesmutter ist.
Die Sternsinger der Jungschar machen sich auf den Weg, um für notleidende Menschen zu sammeln. Am 6. Jänner wird der Hl. Drei Könige oder der Sterndeuter aus dem Osten gedacht. Dieser Tag wird auch „Epiphanie“ – Erscheinung genannt. Der Sonntag danach ist der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes gewidmet, als Gott-Vater und der Heilige Geist sich offenbarten. Jesus steigt in den Fluss der Menschheitsgeschichte, und mit ihm Gott.

Maria, das Vorbild der Bischöfe und selbst Bischöfin

Maria zu Pfingsten

Maria im Kreise der Apostel, Gemeindeleiterin, Priesterin und Bischöfin, erfüllt vom Hl. Geist

Der Blick auf Maria ermöglicht viele kreative Möglichkeiten.
Ein Fest, das oft übergangen wird, ist das Fest Jesu Empfängnis am 25. März. Der Engel Gabriel erschien Maria, um ihr mitzuteilen, dass sie auserwählt wurde, den Sohn Gottes auf die Welt zu bringen. Sie verstand nicht, wie sie ohne Mann ein Kind empfangen soll.  Gabriel aber erklärte ihr: Die Ruach, der Hl. Geist, wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Neun Monate später brachte sie Jesus, den Sohn Gottes zur Welt, der nach christlicher Tradition das Ursakrament ist.
Dadurch wird Maria zur ersten christlichen Sakramentenspenderin und zur archetypischen Figur der christlichen Priester, aber auch der christlichen Priesterinnen. Sie ist eine der Frauen, die Jesus in der Passion begleiteten und unter dem Kreuz ausharrten. Sie war in der Urgemeinde „das spirituelle Herz“, „Mutter und Vorbild der Kirche, die erste und vollkommenste Jüngerin Jesu“ (so Benedikt XVI am 9.5.2010).  In der Sorge um die Christen ist sie die Mutter der Kirche und war neben Petrus die Päpstin der Urgemeinde.

Mutter Gottes von Guadalupe

Maria sorgt sich wie eine Mutter um uns Christen

Sie ist als Gottesmutter die Spenderin der Gnadengaben und erste Spenderin aller Sakramente. Die marianische Tradition ist eine sehr kreative. Was liegt näher, als dass Frauen, so sie Gott beruft, in ihrer Tradition zu Priesterinnen geweiht werden können.