Schlagwort-Archive: Conchita Wurst

Die Toleranz-Botschaft von Conchita und Jesus

Jesus Christus

Jesus Christus

Eine Diskriminierung von Lebensformen ist abzulehnen. Das stellt der Pastoraltheologe Paul Zulehner bezüglich des Eurovisions-Songcontests und Conchitas Toleranz-Botschaft fest. Moralisches Aburteilen ist schon vor Papst Franziskus ein No Go in der Kirche gewesen. Das Conchita-Erscheinungsbild erinnert den Religionsforscher an Jesus-Darstellungen im romantisierenden Nazarener-Stil.
Wien, 13.05.2014 (KAP) http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/62313.html Katholische Presseagentur Österreich.

Conchitas brennendes Herz

Gott liebt Conchita

Gott liebt Conchita

Gott liebt Conchita

Liebe Conchita!

Du bist sehr kreativ, entwirfst schöne Kleider, schminkst dich geschmackvoll und siehst das Gute in der Welt. Du bist freundlch zu allen und dankbar für das, was dir gegeben ist. Ich glaube, dass du von Gott geliebt wirst und dass er dir viele Talente und Fähigkeiten geschenkt hat. Du nimmst Teil an seiner Kreativität und bist in deinem Herzen ein Ebenbild des guten Gottes!

 

Conchita Wurst: unsterblich!

Kunstfigur Conchita Wurst

Conchita Wurst: eine Kunstfigur

Conchita, der Phönix aus der toten Asche

Conchita: spanisch, Inmaculada Concepción

Die Auferstehung des Travestiekünstlers Thomas Neuwirt

Conchita: spanisch, reine Empfängnis

Die Leugnung des Todes und die Leugnung des Unterschieds der Geschlechter bedeuten ein und dasselbe: Gott sein.
Der große Psychoanalytiker Conrad Stein (1924-2010) beschreibt einen Traum, bei dessen Niederschrift er sich mit einer Bäckerin identifizierte. „Von da aus sah ich mich, über eine weibliche Identifizierung, im Rahmen dessen, was Freud als Bisexualität eines jeden von uns bezeichnet, hinaus genötigt, auf eine Identität anderer Art zu schließen. Sie ist ich – ich bin sie. Ein einziges Wesen. Dabei handelt es sich nicht darum, die Attribute beider Geschlechter zu haben, sondern von dem einzigen Geschlecht zu sein, was voraussetzt, daß man dieses einzige Attribut besitzt, ja daß man es ebensogut auch ist. So bedeuten die Leugnung des Todes und die Leugnung des Unterschieds der Geschlechter ein und dasselbe. Gott sein.“ (Stein, 314f)
Adam und Eva wollen wie Gott sein und sind peinlicher weise nur nackt. Sie hängen sich Lendenschurze um, um ihre Peinlichkeit zu bedecken. Die Lendenschurze sind die neuen Autos, die angestrebte große Karriere, das Statussymbol, das die Sterblichkeit überdeckt. Wurde Conchita Wurst von Menschen gewählt, die sich verzweifelt bemühen, die eigenen Peinlichkeiten zu bedecken? Ist sie die geniale Verkörperung einer Lendenschurzgesellschaft, die sich überbietet, die eigene Sterblichkeit zu verstecken – und mit dieser Verkleidung die Unsterblichkeit zu erlangen? Möchte die Gesellschaft wie ein Phönix aus der toten Asche auferstehen? Wurde es ein Ostergottesdienst im Eurovision Song Contest? Wurde Conchita Wurst durch den ESC die populäre Kunstfigur des auferstandenen Christus?
Literatur: Conrad Stein, Das Unsterblickeitsverlangen
Sandler Willibald, Der verbotene Baum im Paradies (Was es mit dem Sündenfall auf sich hat), http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/800.html