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Der König der Liebe

Der König der Liebe zeigt uns die Menschenfreundlichkeit Gottes. Er ist das Bild des verborgenen Gottes, der seine Liebe sichtbar macht. Er selbst bleibt unsichtbar. Seine Liebe zu uns zeigt er in dem Mann aus Nazaret.

Dessen Menschenfreundlichkeit blitzte eine intensive und kurze Zeit auf, er ist getötet worden, den Menschen erschienen und ist dann zu seinem Vater gegangen. Er lässt uns aber nicht allein. Es begleitet uns sein Heiliger Geist, der uns die Freude und das Feuer der Liebe schenkt und uns zu Liebenden verwandelt.

Was in der Zukunft passiert, singen wir in einem Lied über Jesus: „Jetzt noch verhüllt, doch bald in Herrlichkeit, wenn ihn alle sehen am Ende dieser Zeit.“ Am Ende werden wir den König der Liebe sehen. Im Gottesdienst sagen wir zum anwesenden, aber unsichtbaren Jesus: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Wir warten auf dein endgültiges Kommen, du König der Liebe!

Die Impulse zum Christkönigsfest findest du auf Sonntagsevangelium

Christkönigsfest

Im brasilianischen Salvador staunte ich über die Basilika unseres Herrn zum guten Ende. Hier wird das gute Ende gefeiert. Noch mehr erstaunt war ich, dass die Hauptfigur in der Kirche den gekreuzigten Christus darstellt. An die Auferstehung erinnern die goldenen Engel, die ihn tragen. Ich finde, dass diese Zusammenschau von Kreuzigung und Auferstehung gut zum Fest Christkönig passt. Auch die Kronen am Kreuz zeigen das.

Der Christkönigsonntag ist das Ende des Kirchenjahres. Es ist ein Übergangsfest vom Tod zum Leben. Jesus und mit ihm Gott zeigt sich als wahrer König. In der NS-Zeit war vielen klar, dass er der wahre König war und nicht Hitler.

Wir leben mit Christus in der guten Messiaszeit, die ein gutes Ende hat, aber wann das gute Ende kommt, wissen wir nicht. Der Kampf gegen das Covid-Virus zeigt uns, dass es gewaltige Mächte gibt, die uns in unserer Bewegungsfreiheit stark einschränken. Da tut es gut, dass Gott sich als einer zeigt, der das Verletzte verbindet und das Kranke stärkt. Ezechiel ist ein Medium, durch das sich Gott wie ein guter Hirte vorstellt. Er holt die Verirrten und Zerstreuten und wird sie weiden. Wir sind durch das Virus in unseren Wohnungen und können uns nicht treffen. Aber das wird vorbeigehen und wir werden uns wieder treffen können. Gott hilft uns, dass wir diese Kontaktbeschränkung durchstehen und uns wieder voll sehen können, nicht nur telefonieren oder über Zoom kommunizieren.

(Wikipedia: Basilica Nosso Senhor do Bonfim)