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Ein einfaches Leben führen

Zuwenig Regen? Fachleute für das Klima sagen uns: Es gibt zu wenig Regen. Die Hitzetage nehmen zu. Nicht nur in Europa, auch in China und Nordamerika nimmt die Dürre zu. Die Flüsse trocknen aus. In den südlichen Ländern brennen immer mehr Wälder. Die Atmosphäre ist zum Treibhaus geworden. Wir Menschen sind aufgefordert, weniger CO2 zu verbrauchen, weniger mit dem Auto zu fahren, weniger Öl und Gas zu verbrennen, weniger Fleisch zu konsumieren. Es geht um die Zukunft. Was hat das mit unserer Religion zu tun? Wir haben von Gott den Auftrag, das Leben auf der Erde zu beschützen. Da hilft die Freundschaft mit Gott, die uns davon abhält, die Erde mit unserer Gier nach mehr zu zerstören. Jesus hilft uns, ein einfaches Leben zu führen: Wasser, Gemüse, Obst, einfache Kleidung, einfache Autos, einfache Computer, einfache Handys, Brot teilen. Jesus schickt uns den Geist, der uns umarmt und inspiriert.

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In dieser Adventzeit merke ich, dass Gott liebevoll im Hintergrund handelt.

Es gibt sie noch, die Weihnachtspost auf Papier. Wir bekommen von lieben Freunden Weihnachtskarten, teilweise sogar selbst gemalt. Sie stehen dann am Esstisch vor dem Adventkranz und erinnern uns an die Freunde und geben dem Raum vorweihnachtliche Atmosphäre. In dieser Adventzeit merke ich, dass Gott liebevoll im Hintergrund handelt. Es fügt sich vieles, was vorher nicht möglich war. Er kommt zu uns nicht nur in unsere Herzen, wie es der Romantiker Angelus Silesius weiß, sondern auch über unsere Augen durch das Licht der Kerzen. Da strahlt auch ein fast unbemerkbares Licht vom Kind aus Betlehem zu uns. Dieses Sinnliche kann ich auch in den Gottesdiensten wahrnehmen. Gott wird mir im Brot und im Wein sinnlich wahrnehmbar. Es ist für mich ein Privileg, in die Kirche zum Gottesdienst zu gehen und Gott in der Kommunion zu empfangen. Dieses Privileg wirkt sich merkbar im Alltag aus. Es entwickelt sich eine gewisse Distanz zu den Heiligtümern dieser Welt wie Auto, Konsum, Fernreisen oder Erfolg. Ich bekomme Lust, Weihnachtskarten zu schreiben und Geschenke auszusuchen. Das Schöne und Gute ist ein Vorgeschmack des Paradieses und umgekehrt wird vieles, was wir in dieser Welt erleben und gestalten ein Teil des göttlichen Himmels. Auch das Gute. Auch das Schöne. Und auch die lieben Menschen.