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EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani: In Afrika investieren

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Tajani fordert von Kurz Afrikaschwerpunkt

Der EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat anlässlich seines Wien-Besuches heute einen klaren Afrikaschwerpunkt während der am 1. Juli beginnenden Ratspräsidentschaft Österreichs gefordert.

Wenn die EU die Migrationsfrage langfristig lösen wolle, müsse sie in Afrika investieren, forderte Tajani bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). (ORF online 20.6.2018)

Tajani fordert Afrika-Schwerpunkt während Österreichs EU-Vorsitz – derstandard.at

Fluchtursachen sehen und den Menschen helfen: Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik – dieChristenheit.info

Nigeria: Morde in der katholischen Kirche

Im Norden von Nigeria drangen bewaffnete Männer in eine katholische Kirche ein, töteten zwei Frauen und verletzten 14 schwer. Dieser Angriff war der sechste innerhalb der letzten drei Monaten in der hauptsächlich von Christen bewohnten Teil von Süd-Kaduna. Bewaffnete stürzten sich auf die Gläubigen in der St. Joseph Kirche in der „Tabak Village“ während eines Nachtgebetes.
Augenzeugen berichteten, dass einige der Angreifer die Tabak Village stürmten und sie umkreisten, während andere sich zur Kirche wandten, wo sie das Feuer auf die Betenden eröffneten.
Die zwei Frauen wurden sofort in dem anschließenden Tumult getötet, während andere aus der Kirche mit verschieden schweren Verletzungen fliehen konnten.
Die 14 Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und die leichter Verletzten wurden in ihren Häusern versorgt. Die Sprecher der Jungen gaben den Behörden die Schuld, dass sie die Bewohner zuwenig beschützen.
Der Gouverneur des Bundesstaates Kaduna, Patrick Yakowa besuchte mit hochrangigen Beamten die Siedlung, um die Lage abschätzen zu können. Hunderte von aufgeregten Frauen und Jugendlichen, die regierungskritische Parolen riefen, hielten den Gouverneur mit ihren Fragen eine Stunde auf. Einige Jugendführer konnten die Situation beruhigen indem sie den Demonstranten klarmachten, dass der Gouverneur, der mit hohen Militärs und Polizeibeamten unterwegs war, die Schwerverletzten im Krankenhaus besuchen wolle.
Der Sekretär der Christlichen Vereinigung von Nigeria (Christian Association of Nigeria) forderte mehr Schutz für die Bevölkerung im Südlichen Kaduna.

Noch weitere Anschläge

In Damaturo, der Hauptstadt von Yobe wurden durch Anschläge ebenfalls am 4. 11. 2011 auf Polizeistationen und Kirchen über 60 Personen getötet. Auch in der Stadt Maiduguri starben viele bei einem Selbstmordanschlag auf eine Militärstation.
Man vermutet die Islamistische Gruppe Boko Haram hinter den Anschlägen, die eine strenge Form der Scharia einführen will. Sie lehnen westliche Erziehung als Sünde ab. Boko Haram heißt wörtlich Bücher sind Sünde.
In dem hauptsächlich von Christen bewohnten Viertel Jerusalem von Damaturo wurden neben einer Polizeistation sechs Kirchen Ziel des Anschlages.
Nicht zufällig beginnt heute das Islamische Opferfest (Eid al-Adha / Kurban Bayrami). Am heutigen Freitag beginnt die Wallfahrt in Mekka, tags darauf stehen die Besteigung des Bergs Ararat und das Opferfest Eid al-Adha an. Es werden Schafe, Ziegen, Rinder oder Kamele geschächtet. Danach wird der Hadsch mit der symbolischen Steinigung des Teufels abgeschlossen. Die Opfer werden aber nicht nur in Mekka dargebracht, sondern überall, wo Moslems wohnen.
Links:  Punch
The Nation

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