Neuer Bluttest identifiziert auch Virusträger ohne Symptome

Antikörper gegen Sars-CoV-2 können verlässlich nachgewiesen werden.

Ein neuer Bluttest macht es möglich, dass auch Virusträger ohne Symptome identifiziert werden können. Den Test hat der in New York arbeitende österreichische Virologe Florian Krammer gemeinsam mit seinem Team entwickelt. Damit lasse sich nachvollziehen, wie verbreitet das SARS-CoV-2-Virus in der Bevölkerung ist und wer schon immun dagegen ist. Das könne auch akut Erkrankten und Entscheidungsträgern helfen.

In ihrer auf dem Preprint-Server „medRxiv“ kürzlich veröffentlichten Arbeit legt das Team um den an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York (USA) tätigen Wissenschafter seine Herangehensweise an den serologischen Nachweis offen. Krammer setzt den Test bereits selbst am Mount Sinai-Krankenhaus ein. Die Forscher haben in der Publikation ihr Verfahren offen gelegt, es kann nun von anderen Laboratorien einfach aufgegriffen werden.

Quelle und in der Wiener Zeitung weiter lesen: Neuer Bluttest identifiziert auch Virusträger ohne Symptome

Where Is God in a Pandemic?

Last summer I underwent radiation treatment. And every time I passed through the doorway marked “Radiation Oncology,” my heart seemed to skip a beat. While I was in little danger (my tumor was benign, and, yes, one sometimes needs radiation for that), I daily met people who were close to death.

Every weekday for six weeks I would hail a cab and say, “68th and York, please.” Once there, I would stop into a nearby church to pray. Afterward, walking to my appointment in a neighborhood jammed with hospitals, I passed cancer patients who had lost their hair, exhausted elderly men and women in wheelchairs pushed by home health care aids, and those who had just emerged from surgery. But on the same sidewalks were busy doctors, smiling nurses and eager interns, and many others in apparently perfect health.

To read: Where Is God in a Pandemic? By James Martin. Father Martin is a Jesuit priest and an author.

Julius Raab: Ohne Gebet hätten wir es nicht geschafft

Große Lichterprozession um Frieden und Freiheit über die Wiener Ringstraße
 1954 (Foto: RSK/Archiv)

Werner Krotz schreibt auf seinem Blog über die Gebetsbewegung, die in der Nachkriegszeit zum Staatsvertrag Österreichs mit den Alliierten beigetragen hat:

Seit 1945 war Österreich unter den vier Alliierten, den Engländern, Amerikanern, Franzosen und Russen, aufgeteilt. Der Franziskanerpater Petrus Pavlicek litt unter der tragischen Situation der Bevölkerung. Am 2. Februar 1946, als er am Fest Mariä Lichtmess in Mariazell vor dem Gnadenbild der Muttergottes betete, vernahm er eine innere Stimme, die ihm sagte: „Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben!“ Dieselben Worte hatte Maria zu den Seherkindern in Fatima gesprochen.

Am 2. Februar 1947 gründete er den (seit 1949 so genannten) „Rosenkranz-Sühnekreuzzug für den Frieden der Welt“. Leopold Figl (Bundeskanzler von 1945 bis 1953, danach Außenminister) gehörte seit 1948 zu den Mitbetern, etwas später kam Julius Raab (Bundeskanzler seit 1953) dazu. Im Mai 1955 überstieg die Zahl der Mitglieder bereits eine halbe Million.

Da die Russen die Verhandlungen zur Erlangung der Freiheit Österreichs blockierten, fasste Pater Petrus 1950 den Entschluss, eine Lichterprozession über die Wiener Ringstraße zu organisieren. Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Theodor Innitzer, war vorerst dagegen. Doch Leopold Figl sagte zu Pater Petrus: „Und wenn wir beide alleine gehen, mein Vaterland ist mir das wert.“ Sie waren nicht allein. Tausende gingen mit ihnen, mit Kerzen in den Händen und den Rosenkranz betend.

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Der Tod und die Ewigkeit in der Coronakrise

Raupe Kokon Schmetterling

Es gibt jetzt die Nachrichten, dass viele ältere Menschen mit Vorerkrankungen durch das Coronavirus sterben. Sterben und Tod kann Angst machen. Mit dem Sterben und dem Tod kann die Politik sinnvolle, aber auch unsinnige Maßnahmen durchsetzen. Panik ist aber kein guter Ratgeber.

Dazu passen die Texte des Mystikers, Priesters und Poeten Ernesto Cardenal, die ich wieder gelesen habe und mich überraschten, wie einfach er über den Tod und das Sterben spricht.

In seinem Buch von der Liebe spricht er über die Ewigkeit und darüber, dass es „den Tod nicht gibt“. Das kann uns helfen, Panik zu vermeiden und gelassener das Leben zu leben:

Der Tod existiert für uns nicht mehr

Der Tod existiert für uns nicht mehr. Unser Tod ist die Taufe, durch die wir am Tode Christi teilhaben, durch die wir in Christus sterben. Christus starb für uns und an unserer Statt, darum brauchen wir nicht mehr zu sterben. Der leibliche Tod ist nichts anderes als der Anfang des ewigen Lebens, die Bedingung für die Auferstehung. Wer getauft ist, hat den Tod schon überstanden. Der andere „Tod“ ist nicht mehr Tod, sondern das Zusammentreffen mit Christus.

Christus ist der „Erstgeborene unter den Toten“ wie Paulus sagt. Das heißt, Christus war der erste, der von den Toten auferstanden ist, der als erster aus dem Leib des Todes ins neue Leben hineingeboren wurde. Alle anderen folgen ihm später nach wie die weiteren Geschwister, die nach dem Erstgeborenen aus dem Mutterleib hervorgehen.

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Segenswunsch

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Anfälligkeit, Ansteckung und Krankheit.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Selbstgenügsamkeit, Isolation und Einsamkeit.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Gleichgültigkeit, Trotz und Leichtsinn.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit und Aberglaube.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Ohnmacht, Angst und Panikmache.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen den Verlust von Hoffnung, Lebensfreude und Humor.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Missmut, Kleinlichkeit und Nörgelei

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen Wichtigtuerei, Besserwisserei und Rechthaberei.

Möge Gott deine Abwehrkräfte stärken
gegen die Gier nach Absicherung, Besitztum und Bevorratung

Möge Gott dich stärken, schützen und gesund erhalten an Leib und Seele.

Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei – quarks.de

Die Coronakrise wird andauern. Es fehlen Impfstoffe und Tests. Ein Modell mit mehreren Wellen scheint realistisch. Hier sind die Kosten für die Gesellschaft enorm, aber es gibt Pausen von den Maßnahmen und man gewinnt mehr Immunität in der Bevölkerung. Die ersten Impfstoffe sind erst in einem Jahr einsatzbereit.

Die österreichische Regierung hat im Kampf gegen das Coronavirus weitere 22 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung gestellt. Finanziert werden sollen damit vor allem klinische Studien zur Erprobung von Medikamenten und Wirkstoffen gegen die Covid-19-Erkrankung und Forschungsprojekte, um Spitäler keimfrei zu halten. (ORF 21.03.2020)

Quelle: Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei – quarks.de Westdeutscher Rundfunk Köln

In jedem Innern brennt der gleiche Durst

Ernesto Cardenal 1925-2020

Der Dichter, Priester und Befreiungstheologe Ernesto Cardenal kämpfte bis zuletzt für eine gerechtere Welt. Seine Poesie hat mich sehr beeindruckt und mir geholfen. Sein Buch von der Liebe beginnt mit dem existentiellen Durst, den wir Menschen erleben können:

Der Durst

In den Augen aller Menschen wohnt eine unstillbare Sehnsucht. In den Pupillen der verschiedenen Menschen, in den Blicken der Kinder und Greise, der Mütter und liebenden Frauen, in den Augen des Polizisten und des Angestellten, des Abenteurers und des Mörders, des Revolutionärs und des Diktators und in denen des Heiligen: in allen wohnt der gleiche Funke unstillbaren Verlangens, das gleiche heimliche Feuer, der gleiche tiefe Abgrund, der gleiche unendliche Durst nach Glück und Freude und Besitz ohne Ende. Dieser Durst, den alle Wesen spüren und von dem auch im Gleichnis von der Samariterin am Brunnen gesprochen wird, ist die Liebe zu Gott.

Um dieser Liebe willen werden alle Verbrechen begangen und alle Kriege gekämpft, ihretwegen lieben und hassen sich die Menschen. Um dieser Liebe willen werden Berge bestiegen und die Tiefen der Meere erforscht, für sie wird geherrscht und intrigiert, gebaut und geschrieben, gesungen, geweint und geliebt. Alles menschliche Tun, sogar die Sünde, ist eine Suche nach Gott, nur sucht man Ihn meistens dort, wo er am wenigsten zu finden ist.

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