Archiv der Kategorie: Traurigkeit

Das Glück teilen

Es erfüllt mich mit Glück, dass ich den Heiligen Geist entdeckt habe. Er ermächtigt mich kreativ, frei und mutig zu leben. Es gibt aber Gedanken, die mir nicht gut tun und denen ich widerspreche. „Der Tag ist vertan. Die wollen mich nicht. Das kann ich alles nicht.“ – Das sind Gedanken, die mich hinunter ziehen und traurig machen. Ihnen widerspreche ich: „Der Tag hat gute Seiten. Die sind nett zu mir. Vieles kann ich.“ Aber damit das nicht nur leere Worte sind, gibt mir der Heilige Geist die Kraft und sagt: „Ja, schau auf das Gute. Da gebe ich dir Kraft.“ Danke! Dieses Glück, den Heiligen Geist entdeckt zu haben, möchte ich mit anderen teilen.

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Mehr über den Heiligen Geist: www.christenwind.at

Der Geist besucht uns in unserer Wüste

Der Geist führt Jesus in die Wüste, es ist unsere Wüste. Die Wüste ist für viele ein Sehnsuchtsort der unberührten Natur, aber auch der Ort des Todes und der Erprobung.
Wir Menschen sind immer wieder in einer Wüste der Traurigkeit und auf der Suche nach Orientierung. Wir haben dabei einen wunderbaren Helfer, den Heiligen Geist. Wenn wir ihn rufen, werden wir in den Krisen bestehen und gestärkt daraus hervorgehen.
(Markusevangelium 1,12-15)

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Covid-19: Der Heilige Geist beflügelt die Wissenschaft

Ärger, Zorn und Traurigkeit

Die Krankheit Covid-19 zeigt, wie abhängig wir von der biologischen Natur sind. Der Virus Sars-CoV-2 bewirkt, dass Mitmenschen vorzeitig sterben oder, wenn sie die Krankheit durchmachen, sich sehr schwach fühlen und lange danach körperliche Folgen davontragen. Diese Abhängigkeit von der biologischen Natur zeigt uns unsere Grenzen. Sie bewirkt Ärger, Zorn und Traurigkeit. Ich kann mich da in meine Mitmenschen einfühlen oder ich kann mich von ihnen distanzieren. Ich kann auch über dieses Weltereignis nachdenken.

Begleiter

Es gibt einen, der sich in dieser Situation einfühlt, sich uns vorstellt und uns in unserem Ärger und unserer Traurigkeit begleitet: Es ist der Grund von allem, es ist Gott. Er stellt sich in unserer Zeit von Corona so vor:

Ich bin derjenige, der da ist. Ich kann euch verstehen, wenn ihr euch ärgert, wenn ihr zornig seid, wenn ihr traurig seid. Ich bin ein Mensch geworden und habe mich auch geärgert, war zornig und sehr traurig. Ich weiß, wie tief eure Not sein kann.

Hoffnung

Jetzt ist es auch Zeit, wieder vom kalten Grab aufzustehen. Ich hauche euch mit dem heißen kreativen Geist an. Vielleicht braucht ihr wieder Hoffnung und Mut. Ich komme als Brausen und in Feuerzungen zu euch und gebe euch neue Kraft.

Covid-19 geht vorbei. Ich sende euch einen Geist, der eure Wissenschaft beflügelt, sodass ihr hilfreiche Medizin und guten Impfstoff entwickeln könnt. Ich sende euch einen Geist, der euch inspiriert, eure Kontakte und Beziehungen neu aufzubauen und tiefer zu pflegen. Ich sende euch einen Geist, der euch eine eurem Leben angepasste Technik entwickeln lässt. Ich sende euch einen Geist, der euch in der Musik und in den schönen Künsten stärkt.

Gegen Rassismus

Ich sende euch einen starken Geist, der euch für Freiheit und gegen Abwertung und Rassismus hilft.

Die nächste Zeit wird gut. Habt Vertrauen.

Gott handelt heute

 

Sich von Christus leiten lassen

Sich von ihm leiten lassen

Ich erlebe Mitchristen, die traurig sind, dass der Glaube in Europa immer weniger wird. Ich habe mich davon auch einige Tage anstecken lassen. Heute in der Früh kam mir der Gedanke, dass Gott in unser Leben eingreift. Er handelt so, wie sein Sohn die ängstlichen Jünger sandte und ihnen den Heiligen Geist brachte. Das heißt: Gott handelt. Nicht ich muss alles tun. Gott schafft mehr.
Ich habe jetzt den Eindruck, dass mich Christus die letzten Tage führte. Gestern rief ein Freund an und fragte, ob ich mich bei einem Türschloss auskenne. Ich packte Werkzeug ein und fuhr zu ihm. Im Nachhinein weiß ich, dass mich Christus zu ihm führte.
Nicht nur das. Er führte mich auch zu meinem Bruder ins Krankenhaus, er beschenkte mich mit einem Anruf einer Bekannten aus Klosterneuburg, er führte mich in das Konzert meines Sohnes, er beschenkte mich mit dem Kommen eines Freundes, der eine gute Stimmung mitbrachte.
Christus beschenkte mich auch mit den Gesprächen beim Sacré-Coeur-Kaffee. Ich staunte, als ich erfuhr, dass einer einen riesigen Festbraten für seine große Familie und eine moslemische Familie kochte. Ähnliches erlebte ich, als wir zu Ostern Freunde und Kinder einluden. Es war ein Geschenk, als 14 Leute kamen und die Gespräche sich an den Tischen um Gott und die Welt drehten. Das erinnert mich an Kardinal Lustiger von Paris, der sagte: Die Zukunft des Christentums liegt noch vor uns!