Archiv der Kategorie: Tod

Was, wenn ich sterbe?

Himmel über RotDas ist ein Ding. Ich danke Gott, dass ich gesund bin. Ich habe keine Allergien, keinen Krebs, keine Herzbeschwerden. Ich weiß nicht, worüber ich klagen soll. Ich danke Gott, dass ich in diesem Land und in dieser Zeit lebe.
Ich werde sicher einmal sterben. Was ist dann? Ich möchte dann bei Gott sein. Sterben ist für mich eine Reise zu Gott. Ich sterbe zwar alleine, aber ich möchte, dass ich auch meine Familie und meine Freunde dort treffe.
Wer gibt mir Sicherheit, dass ich zu Gott komme? Jesus. Er ist als einziger nach seinem Tod wiedergekommen. Er hat eine Botschaft von Gott gebracht: „Ich bin für euch da.“ Das glaube ich.

Göttlicher Tanz der Dreifaltigkeit

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Ich erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache. Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist. Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll von liebevollen Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben.

Was ist, wenn ich sterbe?

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Es hat mich nachdenklich gemacht. Ich kochte gerade Pasta asciutta, als Saskia Jungnikl im Radio über den Tod sprach. Ihr Vater hat sich im Juli 2008 das Leben genommen.
In ihrem neuen Buch konfrontierte sie sich ein zweites Mal mit dem Tod. Es gab Anrufe und ich dachte mir, vielleicht sollte ich auch anrufen. Ich würde meinen Glauben schildern, warum ich nicht sterben will und dass ich auf ein Leben in der großen Herrlichkeit Gottes vertraue. Gott hat mir schon eine Wohnung eingerichtet. Dieser Glaube macht mich ruhig und ich kann gut schlafen. Ich habe doch nicht angerufen. Ich habe die Pasta asciutta fertiggemacht und den Paradeiser-Salat mit Zucker-Marinade versüßt. Fast ein Paradies-Salat.
Die fünf klugen jungen Frauen im Sonntagsevangelium nehmen Öl mit. Nicht für den Salat, aber für die Lampen.

Ich bereite mich auf das Fest mit Jesus vor.
Jesus kritisierte die Menschen, die sich auf das Fest mit ihm und Gott-Vater nicht vorbereiten. Sie werden dann nicht eingelassen werden.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn jungen Frauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die jungen Frauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die jungen Frauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen jungen Frauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. (Evangelium nach Matthäus 25, 1-13)

Liebe, Tod und Halloween

Für uns alle ist Jesus auferstanden

Für uns alle ist Jesus auferstanden

Eines ist sicher: Das Leben hier auf Erden hat ein Ende. Aber Gott will nicht, dass es endet. Er zeigt uns ein Leben nach dem Tod, in seiner Herrlichkeit, in seinem Paradies, in seiner himmlischen Stadt, in der er uns schon Wohnungen gesichert hat.

Denn das könnte einigen so passen, dass mit dem Tod alles aus ist. Dann wären das Leid und die Ungerechtigkeit für immer fixiert. Die Auferstehung ist die Antwort Gottes gegen Leid und Ungerechtigkeit. Sie ist der Protest Gottes gegen den oberflächlichen Umgang mit dem Tod. Er möchte auch noch ein Wörtchen mitreden, das nicht nur beim Wörtchen bleibt.
Diese zwei Tage erinnern uns an die Verstorbenen. An jene, die uns sehr nahe waren und noch sind.
Sie erinnern uns aber auch an unseren eigenen Tod.
Wir halten an Jesus Christus fest und halten damit unsere Hoffnung auf die Auferstehung wach.

Jesus öffnete die Tür in die Herrlichkeit

Jesus öffnet die Tür in die Herrlichkeit

Christus ist für jeden von uns von den Toten auferstanden und hat die Toten mit in die Herrlichkeit genommen. Er schloss die Tür der Herrlichkeit für alle Menschen auf, den Toten und den Lebenden. Allerheiligen und Allerseelen ist damit ein kleines Osterfest im Herbst.
Heilige werden verehrt (nicht angebetet), weil man gesehen hat, dass sie intensiv mit Gott und Christus gelebt haben. Das Volk Gottes, die Kirche nimmt an, dass sie relativ sicher in der Herrlichkeit Gottes sind.
Man muss nicht sterben um heilig zu sein. Alle, die in der Gegenwart mit Jesus Christus und dem Hl. Geist leben und Gott und den Nächsten lieben, sind jetzt schon heilig.
Viele bitten Gott in diesen Tagen, dass er den Verstorbenen und ihnen selber einen guten Übergang in die Herrlichkeit schenken möge.
Das Fest mit Gott ist ein Gemeinschaftsfest. Gott ist in sich selber Vater, Sohn und Geist. Wenn dann noch die Heiligen, die Verstorbenen, die Engel und alle mitfeiern, die zum Gottesdienst in der Kirche kommen, ist das dann ein großes wunderbares Volksfest.

Hier kommt das Evangelium, die gute Nachricht zu Allerheiligen

Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass Jesus Menschen beglückwünscht, die ihr Leben aus ihrer Gottesbeziehung her gestalten und dafür von Gott beschenkt werden :
In jener Zeit als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Matthäus 5,1-12a Lesejahr A

Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist ein nach seriösen historischen Studien urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen fast zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Trotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit volles Leben haben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu in der Welt zu orientieren.

Du bist wunderbar! Aufnahme Mariens in den Himmel

Als sie starb nahm sie Christus zärtlich in den Himmel auf.Gott bereitete seine Menschwerdung gut vor. Zwei Ehepaare konnten noch im hohen Alter ein Kind bekommen: Anna und Joachim bekamen die kleine Maria und Zacharias und Elisabeth bekamen den kleinen Johannes. Als der Engel Gabriel Maria fragte, war sie bereit, Gott als Mensch auf die Welt zu bringen. Sie erlebte zu Pfingsten ein zweites Mal den Heiligen Geist, hebräisch die Ruach, sodass sie das Herz der ersten christlichen Gemeinde wurde. Als sie im Kreise der Apostel starb nahm sie Christus zärtlich mit Leib und Seele in den Himmel auf. Dieses Fest feiern wir am 15. August.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Du bist eine wunderbare Frau!
Die Lukasgemeinde erinnert daran, wie Elisabeth ihre Verwandte Maria begrüßte und wie Maria ein wunderbares Gebet sprach: Meine Seele preist die Größe des Herrn

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn (Magnifikat) und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Evangelium nach Lukas 1,39-56)

  1. Lesung aus dem ersten Buch der Offenbarung des Johannes: Ich sah eine sonnenbekleidete Frau mit dem Mond unter ihren Füßen und einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt.
    Die Offenbarung des Johannes erzählt, dass der Seher Johannes eine Frau schaute, die trotz der Bedrohung durch den Drachen einen Sohn zur Welt bringt.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar: Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war. Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt. Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte; da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten. (Offb 11,19a; 12,1-6a.10ab)

Rache oder Vergebung in Charleston

Nach dem Attentat auf afroamerikanische Christinnen und Christen in Charleston, USA, bei dem neun Menschen getötet wurden, sorgten die Angehörigen für Erstaunen. Bei einer Anhörung richteten sie sich an den Attentäter, verziehen ihm und forderten ihn auf, seine Tat zu bereuen, damit es ihm besser gehe. Gleichzeitig lehnten sie Rachegedanken ab und baten Gott, ihm zu verzeihen.
Auch US-Präsident Barack Obama war gerührt. Die Antwort der Familien der neun Toten sei „ein Ausdruck von Glauben, der unvorstellbar ist, aber der die Güte des amerikanischen Volkes widerspiegelt.“
Anthony Thompson, ein Angehöriger einer Toten sagte: „Ich vergebe dir, meine Familie vergibt dir“, Die Familien der Opfer würden es gerne sehen, dass der Attentäter Dylann R. Reue zeige. „Tue das und es wird dir besser gehen“.
Felecia Sanders überlebte das Massaker in der Emmanuel African Methodist Episcopal Church. Ihr Sohn hingegen wurde erschossen. „Wir haben dich am Mittwochabend mit offenen Armen in unserer Bibelgruppe willkommen geheißen“, sagte sie zum Attentäter. Er war in die Bibelstunde gekommen und hatte fast eine Stunde lang mit den Gläubigen zusammengesessen, bevor er das Feuer eröffnete. „Du hast einige der wunderbarsten Menschen getötet, die ich kenne“, sagte Sanders zu R. „Jede Faser meines Körpers tut weh.“ Und dann: „Möge Gott dir gnädig sein.“
Bethane Middleton-Brown verlor ihre Schwester DePayne, die als Geistliche in der Gemeinde aktiv war: „Ich bin ‚work in progress‘, ich gebe zu, dass ich sehr zornig bin. Aber DePayne lehrte mich, dass unsere Familie durch Liebe errichtet wurde. Wir haben keinen Platz für Hass, wir müssen vergeben. Ich bete zu Gott für deine Seele.“
Obwohl ihr Großvater Daniel Simmons und die anderen Opfer durch eine Tat des Hasses gestorben seien, sagte Alana Simmons bei der Anhörung bei Gericht, werde der Hass nicht gewinnen.
Richter James Gosnell sagte: „Charleston ist eine sehr starke Gemeinschaft. Wir haben große Herzen. Wir sind eine liebende Gemeinschaft“, Er forderte die Bürger von Charleston auf, auch der Familie des jungen Mannes durch diese schwere Zeit zu helfen.
Pastor Thomas Dixon fasste die Botschaft der Angehörigen zusammen: Liebe statt Hass, Vergebung statt Rache. Das sei die Macht, die dem Täter weggenommen worden sei. „Der Schmerz des Siegs, den er erwartete – der ist nicht mehr da. Weil sie ihm vergeben haben. Er dachte, er würde einen Rassen-Krieg auslösen. Aber er traf Menschen, die ihm vergeben, damit sie weiterleben können.“
Die Toten: Rev. Clementa Pinckney, Cynthia Hurd, Tywanza Sanders, Sharonda Singleton, Rev. DePayne Middleton-Doctor, Rev. Daniel Simmons, Susan Jackson, Ethel Lance, Myra Thompson
Die Bilder
Die Familie von Rev. DePayne Middleton-Doctor: Gott heile unsere gebrochenen Herzen!

Anhänger des IS! Die Liebe geht euch nach

In einer Video-Botschaft an die Dschihadisten des IS reagieren Christen auf ein Todesdrohungsvideo. Sie sagen: Kommt, legt eure Waffen ab. Eine Liebe, die überfällig und überwältigend ist, fließt durch eure Städte. Werdet unsere Brüder! Heute Nacht, Brüder, gibt es Vergebung.
Das ist eine Übersetzung des Video-Textes:
Die Welt redet über euch. Eure apokalyptischen Träume der Endzeit und eure spektakulären Sünden wecken nun den Mittleren Osten auf. In eurem heiligen Krieg, der auf heiligen Boden trifft. Kommt, Kinder Abrahams, die Leute des Kreuzes kommen vor eure Tore mit einer Botschaft.
Liebe geht euch nach. Wie ein Sturm, der über den Pazifik streift von den Bergen des Ölbergs bis zu den Wüstenwinden vom Jordan, von den Zedern des Libanons über die Seidenstraßen des Ostens. Eine Armee kommt. Nicht mit Panzern oder Soldaten, sondern eine Armee von Märtyrern, treu bis in den Tod. Sie tragen eine Botschaft des Lebens, die Leute vom Kreuz, sie kommen, um an euren Toren zu sterben. Wenn ihr die Botschaft nicht über die Worte versteht, dann zeigen wir sie euch mit unserem Leben.
Für jede Kehle, die ihr aufschlitzt und jede Frau, die ihr vergewaltigt, für jeden Menschen, den ihr verbrennt, und jedes Kind, welches zu Asche wird, klebt Blut an euren Händen, Brüder.
Aber kommt, Brüder, kommt.
Kommt mit euren blutbeschmierten Händen, kommt mit euren Augen, voller Mordgedanken gegen die Leute des Kreuzes! Kommt, legt eure Waffen und Messer am Fuß des Kreuzes ab. Eine Liebe, die überfällig und überwältigend ist, fließt durch eure Städte.
Auch wenn eure Sünden scharlachrot sind, können sie reingewaschen werden, weiß wie Schnee! Auch wenn ihr euch Diener nennt, er wird euch zu Söhnen machen. Wohin könnt ihr fliehen vor Seiner Liebe? Nicht einmal die Dunkelheit kann euch verstecken.
Kommt, Brüder, kommt! Da ist der Klang eines starken Regens, der eure Sünde wegnimmt und eure Wunden verbindet. Ihr sterbt für euren Gott, aber Gott starb für uns. Der König der Könige wird zum Opferlamm, ermordet am Altar, an unserer Stelle. Jesus Christus, der Messias, er geht durch den Mittleren Osten.
Heute Nacht, Brüder, gibt es Vergebung. Es gibt Heilung der Sünden. Es gibt keinen Unterschied zwischen uns. Getrennt von Christus sind wir nicht besser als der schlechteste Dschihadist. Christus wurde gekreuzigt, ein für alle Mal und für jeden. Um Menschen wie du und ich zu Geschwistern zu machen. Gerade dich. Gerade jetzt.


Video: YouTube-Video
Das Video stammt von International Christian Concern, einer christlichen Gruppe, die sich für verfolgte Christen einsetzt.
LINKS:
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RP Online
The Text:
The world is talking about you
Your apocalyptic dreams and spectacular sins
Are now awakening the middle east
In your holy war, come to holy ground
Come children of Abraham come
The people of the cross gathers at your gates with a message
Love is coming after you.
Like a rush of wind grazing over the pacific
From hills of the mount of olives to the desert winds of Jordan
From the cedars of lebanon to the silk roads of the East
An army comes. With no tanks or soldiers
But an army of martyrs faithful unto death
Carrying a message of life
The people of the cross
Comes to die at your gates.
If you wont hear our message with words
Then we will show you with our lives
Laid down.
For every throat you slit and every woman you rape
For every man you burn and every child you turn to dust
There is blood on your hands brother
But Come Brothers Come
Come with your bloodstained hands,
Come with your eyes full of murder for the people of the Cross,
Come lay your guns and your knives at the foot of the cross
A love that is overdue and overwhelming
Breathes through your cities
Though your sins are like scarlet
They can be washed white as snow
Though you call yourselves servants
He will make you into Sons
Where can you run from His love?
Even the darkness cannot hide you
Come Brothers Come
There is the sound of a rushing rain
To remove your sins and bind your wounds
You die for your god but our God died for us
The King of Kings comes to be the sacrificial lamb
Slain on the altar where we should have been
Jesus Christ, Isa Al Masih
Walks through the Middle East
There is forgiveness tonight oh brother
There is healing for your sins oh brother
We are no different.
Apart from Christ, we are no better than the worst jihadist
Christ has been crucified once, and for all.
To make sinners like you and me into brothers
Even you.
Even now.