Archiv der Kategorie: Sinn des Lebens

Inhalt: „Marsch für Jesus“ am 18. Juni in Wien

Am 18. Juni 2016 findet in der Wiener Innenstadt ein ökumenisches Großereignis mit prominenter Beteiligung statt: Beim „Marsch für Jesus“, der bisher schon dreimal in der Bundeshauptstadt stattgefunden hat, wird heuer laut Angaben der Veranstalter auch Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz sprechen. Gerechnet wird mit deutlich mehr Teilnehmern als beim jüngsten derartigen Jesus-Fest in Wien 2014, als über 12.000 Menschen aus allen christlichen Kirchen Österreichs kamen; bei einer ähnlichen Veranstaltung 2015 in Linz, dem „Christustag“, waren es 10.000.
„Starkes Zeichen von Gemeinschaft“
Als „starkes Zeichen von Gemeinschaft und gelungener Integration“ bezeichnete Kardinal Schönborn in seinem Einladungsschreiben an die katholischen Pfarren und Gemeinschaften die absehbare Teilnahme vieler Christen aus Immigrationsfamilien am „Marsch für Jesus“. „Als Christen leben wir miteinander und freuen uns aneinander. Und wir wollen aus dem Glauben heraus Verantwortung für diese Welt übernehmen“, so der Wiener Erzbischof, dessen Redebeitrag bei der Abschlussveranstaltung vorgesehen ist. Die Solidarität mit aufgrund ihres Glaubens verfolgten Menschen sei für ihn wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.
Der „Marsch für Jesus“ beginnt um 12 Uhr mit einem Umzug rund um die Ringstraße und mündet ab 15.30 Uhr in Gebete, Musik, Tanz und künstlerischen Auftritten am Heldenplatz, wo das Programm bis 21 Uhr dauern wird. Inhaltlich stehe die Freude am gemeinsamen Glauben, das Gebet für die Bewohner der Stadt Wien und deren friedliches Zusammenleben, das gesellschaftliche Engagement aus christlichem Geist und besonders der Beitrag zur Integration im Mittelpunkt, heißt es in der Ankündigung. Man wolle auch Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen setzen. Motto des Marsches ist erneut „Christus – die einzige Hoffnung unserer Welt!“
Marsch für Jesus
Erzdiözese Wien zum Marsch für Jesus

Gott ist kein Mann

Gott ist kein Mann. Gott ist keine Frau. Gott ist kein Zwitter. Gott hat keine Figur. Gott ist reiner Geist.

Gott ist allmächtig. Er erschuf den Urknall. Gott gab dem Universum Ziele. Gott ließ die Evolution sich entwickeln. Gott ließ aus der Natur Menschen entstehen.

Adam und Eva waren nicht die ersten Menschen. Adam und Eva sind Symbole für die Menschheit.

Die Menschheit suchte den Sinn des Ganzen. Da zeigte sich Gott dem Abraham und dem Moses. Gott zeigte sich dem Elija und dem Jesaja. Jesaja sagte voraus, dass Gott Mensch wird.

Gott wurde Mensch in Jesus, damit wir wissen, wie Leben geht, damit wir erkennen, was der Sinn des Ganzen ist.

Der Sinn ist das Leben mit dem allmächtigen Gott. Gott ist Anfang, Ende und Herrlichkeit.

Wovon möchte ich mich erlösen lassen? Was sind meine Sorgen?

Die Menschwerdung Gottes wurde diesmal verlegt

Maria sagte JA

Maria sagte JA

Normalerweise wird die Verkündigung von Jesus Christus (Verkündigung des Herrn, Annuntiatio Domini, Conceptio Christi (‚Empfängnis Christi‘)) am 25. März, genau neun Monate vor Weihnachten gefeiert. Da dieses Hochfest diesmal in die Karwoche fiel, wurde es auf den Montag nach dem ersten Sonntag nach Ostern verlegt. Diesmal fragt der Engel Gabriel am 4. April Maria, ob sie bereit sei. Es geht um nichts Größeres als um die Menschwerdung des allmächtigen Gottes. Maria sagte bekannter Weise „Ja“ und die Heilige Ruach, die im Hebräischen der Heilige Geist ist, kam über sie, die Kraft des Höchsten überschattete sie und sie wurde mit Jesus schwanger. Es ist für gläubige Christen ein singuläres Ereignis, eine Singularität, bei der der allmächtige Gott ein Mensch wurde, um den Sinn des Lebens zu zeigen: Die Liebe zu Gott und zu den Nächsten.

Anhänger des IS! Die Liebe geht euch nach

In einer Video-Botschaft an die Dschihadisten des IS reagieren Christen auf ein Todesdrohungsvideo. Sie sagen: Kommt, legt eure Waffen ab. Eine Liebe, die überfällig und überwältigend ist, fließt durch eure Städte. Werdet unsere Brüder! Heute Nacht, Brüder, gibt es Vergebung.
Das ist eine Übersetzung des Video-Textes:
Die Welt redet über euch. Eure apokalyptischen Träume der Endzeit und eure spektakulären Sünden wecken nun den Mittleren Osten auf. In eurem heiligen Krieg, der auf heiligen Boden trifft. Kommt, Kinder Abrahams, die Leute des Kreuzes kommen vor eure Tore mit einer Botschaft.
Liebe geht euch nach. Wie ein Sturm, der über den Pazifik streift von den Bergen des Ölbergs bis zu den Wüstenwinden vom Jordan, von den Zedern des Libanons über die Seidenstraßen des Ostens. Eine Armee kommt. Nicht mit Panzern oder Soldaten, sondern eine Armee von Märtyrern, treu bis in den Tod. Sie tragen eine Botschaft des Lebens, die Leute vom Kreuz, sie kommen, um an euren Toren zu sterben. Wenn ihr die Botschaft nicht über die Worte versteht, dann zeigen wir sie euch mit unserem Leben.
Für jede Kehle, die ihr aufschlitzt und jede Frau, die ihr vergewaltigt, für jeden Menschen, den ihr verbrennt, und jedes Kind, welches zu Asche wird, klebt Blut an euren Händen, Brüder.
Aber kommt, Brüder, kommt.
Kommt mit euren blutbeschmierten Händen, kommt mit euren Augen, voller Mordgedanken gegen die Leute des Kreuzes! Kommt, legt eure Waffen und Messer am Fuß des Kreuzes ab. Eine Liebe, die überfällig und überwältigend ist, fließt durch eure Städte.
Auch wenn eure Sünden scharlachrot sind, können sie reingewaschen werden, weiß wie Schnee! Auch wenn ihr euch Diener nennt, er wird euch zu Söhnen machen. Wohin könnt ihr fliehen vor Seiner Liebe? Nicht einmal die Dunkelheit kann euch verstecken.
Kommt, Brüder, kommt! Da ist der Klang eines starken Regens, der eure Sünde wegnimmt und eure Wunden verbindet. Ihr sterbt für euren Gott, aber Gott starb für uns. Der König der Könige wird zum Opferlamm, ermordet am Altar, an unserer Stelle. Jesus Christus, der Messias, er geht durch den Mittleren Osten.
Heute Nacht, Brüder, gibt es Vergebung. Es gibt Heilung der Sünden. Es gibt keinen Unterschied zwischen uns. Getrennt von Christus sind wir nicht besser als der schlechteste Dschihadist. Christus wurde gekreuzigt, ein für alle Mal und für jeden. Um Menschen wie du und ich zu Geschwistern zu machen. Gerade dich. Gerade jetzt.


Video: YouTube-Video
Das Video stammt von International Christian Concern, einer christlichen Gruppe, die sich für verfolgte Christen einsetzt.
LINKS:
GekreuzSiegt

Bild.de
RP Online
The Text:
The world is talking about you
Your apocalyptic dreams and spectacular sins
Are now awakening the middle east
In your holy war, come to holy ground
Come children of Abraham come
The people of the cross gathers at your gates with a message
Love is coming after you.
Like a rush of wind grazing over the pacific
From hills of the mount of olives to the desert winds of Jordan
From the cedars of lebanon to the silk roads of the East
An army comes. With no tanks or soldiers
But an army of martyrs faithful unto death
Carrying a message of life
The people of the cross
Comes to die at your gates.
If you wont hear our message with words
Then we will show you with our lives
Laid down.
For every throat you slit and every woman you rape
For every man you burn and every child you turn to dust
There is blood on your hands brother
But Come Brothers Come
Come with your bloodstained hands,
Come with your eyes full of murder for the people of the Cross,
Come lay your guns and your knives at the foot of the cross
A love that is overdue and overwhelming
Breathes through your cities
Though your sins are like scarlet
They can be washed white as snow
Though you call yourselves servants
He will make you into Sons
Where can you run from His love?
Even the darkness cannot hide you
Come Brothers Come
There is the sound of a rushing rain
To remove your sins and bind your wounds
You die for your god but our God died for us
The King of Kings comes to be the sacrificial lamb
Slain on the altar where we should have been
Jesus Christ, Isa Al Masih
Walks through the Middle East
There is forgiveness tonight oh brother
There is healing for your sins oh brother
We are no different.
Apart from Christ, we are no better than the worst jihadist
Christ has been crucified once, and for all.
To make sinners like you and me into brothers
Even you.
Even now.

Gab Judas den Messias-Kuss?

Messiaskuss?

Judas küsst Jesus.

Der Judaskuss wurde in der Christenheit als Akt des Verrates gesehen. Judas soll die Verhaftung Jesu durch die Tempelbehörden aus niederen Beweggründen unterstützt haben. Er soll geldgierig gewesen sein, weil er dreißig Silberlinge von den Hohen Priestern bekommen hatte. Daraus wurde von einigen entgegen Jesu Intention ein Antijudaismus konstruiert. Darauf weist der katholische Theologe Wolfgang Treitler von der Universität Wien hin. Die andere Überlegung besagt, dass Judas ein heißblütiger Zelot war, der einen Aufstand gegen die Römer mit Hilfe eines politischen Messias machen wollte. Dafür spricht, dass er den Beinamen Iskariot hatte, den man mit Schwertträger übersetzen kann. Auch hätte die Tempelwache auch ohne Judas wissen können, wo sich Jesus aufhält, wie der israelische Schriftsteller Amos Oz in seinem neuen Roman mit dem Titel „Judas“ anfragt. Neu ist für mich der Hinweis von Wolfgang Treitler auf den Kuss, der in der damaligen Zeit als Messias-Kuss gedeutet werden konnte. Es gibt ja den 2. Psalm, wo Gott zu seinem Sohn spricht: „Heute habe ich dich gezeugt. Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe.“ Zu den Königen, den Herrschern der Erde, spricht Gott: „Küsst ihm mit Beben die Füße.“  (Psalm 2)  Dieser Kuss der Unterwerfung ist ein Geste gegenüber dem neuen Herrscher der Welt, dem Messias, der wie der König David die Siege mit Gottes Hilfe erringt. Gott sagt zu seinem Messias: „Du wirst sie (die Völker) zerschlagen, mit eiserner Keule, wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.“ Diesen Krieg lehnt Jesus voll ab und verkündet ein sanftes Wachsen des Gottesreiches. Judas hingegen hat das anscheinend nicht nachvollziehen können. Er verriet nicht Jesus, sondern seine Botschaft. Er wollte anscheinend Jesus in die Rolle des kriegerischen Messias drängen. Ob Judas den Messias-Kuss auf die Füße von Jesus gegeben hat? Wir wissen es nicht. Aber der Messiaskuss ist von den Christinnen und Christen nach der Auferstehung und nach Pfingsten als heilige Umarmung praktiziert worden, wie uns Paulus und Petrus berichten. Nicht ein Kuss der Unterwerfung, sondern ein Kuss der Liebe. (Römer 16,16, 1 Korinther 16,20, 2 Korinther 13,12, 1 Thessalonicher 5,26, 1Petrus 5,14).  Die Christinnen und Christen sahen sich mit diesem neuen gewaltlosen Messias Jesus gestorben und auferstanden. Judas war nach der misslungenen Inszenierung eines politischen Aufstandes verzweifelt und erhängte sich. Er ist die tragische Gestalt dessen, der die sanfte Liebe Gottes nicht erkannte.
Jesus hat aber auch ihn erlöst.
ORF Wolfgang Treitler: Judas
Amos Oz: Judas
Detlev Fleischhammel: Der „heilige Kuss“ PDF
Prophecies of the Messiah
Heavy-Rock-Band Messiah’s Kiss

Ich möchte eine Beziehung zu Gott!

Theresa von Avila

Theresa von Avila: Ich lasse Gott zu

Theresa von Avila ist mir eine großartige Lehrerin geworden, weil sie ihre spirituellen Erfahrungen mit ihren Mitchristen reflektierte. Ihr inneres Gebet ist nicht auf das Nichts gerichtet, sondern auf ein „Du“, sodass sie selber am Du reifen konnte, wie es der große Denker Martin Buber reflektierte. Theresas inneres Gespräch ist auch nicht unter einem Leistungsanspruch, der Gedanken wegdrücken möchte, sondern sie lässt die Gedanken zu und bezieht sie auf Gott. In dieser Kultur der Beziehung sind auch Gottesbilder nicht verboten, wie es die populäre negative Theologie vorgibt. Theresas Motto ist: Ich lass Gott in mir zu. Es ist seine Freiheit, wie er mir etwas signalisiert, ob mit Gedanken oder ohne, ob mit Bildern oder ohne. Ich überlasse mich ihm.

 

Ich habe einen treuen Freund über den Tod hinaus

Meinen Vater erfasste vor fast zwei Jahren ein Schwindel, er fiel um und verlor das Bewusstsein. Die Notärztin kam, versuchte ihn wiederzubeleben, konnte aber nur seinen Tod feststellen. Wir waren betroffen und traurig. Bei der Begräbnismesse beteten wir: Gott, öffne ihm das Tor zum Paradies, zur Heimkehr in das Land der ewigen Freude und des Friedens. Ich glaube, er ist bei Gott gut aufgehoben. Und ich hoffe, ich werde ihn, wenn ich sterbe, im Himmel wiedersehen.

Beim Schulgottesdienst erinnerte ich an die 16 Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums und ihre zwei Lehrerinnen, die beim Flugzeugabsturz am Dienstag getötet wurden. Es ist ungemein traurig, dass sie nicht mehr auf dieser Erde leben. Freunde und ihre Familien trauern. Ich bin mir aber sicher, dass sie bei Gott gut aufgehoben sind. Ich glaube, sie werden sich im Himmel treffen und sich auch freuen können.

Ein Bekannter fragte mich einmal: Sind Sie sicher, dass aus dem Jenseits schon jemand zurückgekommen ist? Ja, sagte ich. Ich bin mir sicher, dass Jesus zurückgekommen ist und sich seinen Jüngern gezeigt hat. Die Türen waren aus Furcht verschlossen und Jesus ist ihnen erschienen. Er zeigte ihnen seine Wunden. Er sagte: Friede sei mit euch. So wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Erzählt allen davon. Ihr könnt Freunde Gottes werden. Alle können Freunde von Gott werden. Er ist ein treuer Freund. Er lässt niemand fallen.