Archiv der Kategorie: Religionsfreiheit

Warum ist in islamischen Ländern Krieg?

Wenn man die kriegerischen und terroristischen Aktionen betrachtet, dann fragt man sich unwillkürlich: Warum ist der Islam dabei? Die türkische Armee überfällt die Kurdengebiete in Syrien, Saudi-Arabien bombardiert die schiitischen Gebiete im Jemen, die IS oder die Taliban überfallen eine Kinderhilfsorganisation in Afghanistan, Islamisten zünden zwei Bomben in der Nähe einer Moschee in Libyen. Das sind Aktionen eines Tages. Was hat das mit dem Islam zu tun? Was hat das mit Mohammed zu tun? Wäre es nicht sinnvoller, wenn die islamischen Länder Jesus Christus als Messias und Erlöser annehmen würden?

Erste christliche Bürgermeisterin der Stadt Alqosh in der kurdischen Provinz im Irak

Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Alqosh, Herr Abdul Micha, wurde aufgrund angeblicher Korruptionsvorwürfe seines Amtes enthoben. Diese Entscheidung wurde von den lokalen Behörden durchgeführt. Die Regionalregierung Kurdistan-Irak hatte darauf keinerlei Einfluss.
Die Nachfolge wurde ebenfalls vom lokalen Gemeinderat von Alqosh beschlossen. Zur Wahl standen mehrere Kandidaten von lokalen christlichen Parteien.
Am 27. Juli wurde nun die Christin Lara Yussif Zara als erste weibliche Bürgermeisterin der Stadt Alqosh vom Gemeinderat einstimmig gewählt. Ihre Wahl ist ein beeindruckendes Zeichen für Fortschritt und Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten.
Das friedliche Zusammenleben der vielen verschiedenen ethnischen und religiösen Bevölkerungsgruppen wird auch in Zukunft oberste Priorität für die Region Kurdistan bleiben.
Die neue Bürgermeisterin von Alqosh, Lara Yussif Zara
Bürgermeisterin von Alqosh, Lara Yussif ZaraBild: Die einstimmig gewählte, neue Bürgermeisterin von Alqosh Frau Lara Yussif Zara, mit lokalen und religiösen Würdenträgern, u.a. dem chaldäischen Patriarchen Louis Sako.

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Play together now

Wenn im Iran gewählt wird, dann kann ich nicht vergessen, dass unsere Freundin nicht mehr in den Iran zurückkehren kann, weil sie Christin geworden ist. Sie kann ihre Eltern nicht mehr besuchen, ihr droht die Todesstrafe. Sie ist mit ihrer Schwester vor zwei Jahren zu Fuß und mit Bussen aus dem Iran geflohen, hat sich in Wien ein Jahr auf die Taufe vorbereitet, besucht jetzt eine Schule in Wien, spielt beim Theater der Träume mit und setzt sich im Verein „Play Together Now“ für Freizeitgestaltung von Flüchtlingen ein. Die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.