Archiv der Kategorie: Naturwissenschaft

Neuer Bluttest identifiziert auch Virusträger ohne Symptome

Antikörper gegen Sars-CoV-2 können verlässlich nachgewiesen werden.

Ein neuer Bluttest macht es möglich, dass auch Virusträger ohne Symptome identifiziert werden können. Den Test hat der in New York arbeitende österreichische Virologe Florian Krammer gemeinsam mit seinem Team entwickelt. Damit lasse sich nachvollziehen, wie verbreitet das SARS-CoV-2-Virus in der Bevölkerung ist und wer schon immun dagegen ist. Das könne auch akut Erkrankten und Entscheidungsträgern helfen.

In ihrer auf dem Preprint-Server „medRxiv“ kürzlich veröffentlichten Arbeit legt das Team um den an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York (USA) tätigen Wissenschafter seine Herangehensweise an den serologischen Nachweis offen. Krammer setzt den Test bereits selbst am Mount Sinai-Krankenhaus ein. Die Forscher haben in der Publikation ihr Verfahren offen gelegt, es kann nun von anderen Laboratorien einfach aufgegriffen werden.

Quelle und in der Wiener Zeitung weiter lesen: Neuer Bluttest identifiziert auch Virusträger ohne Symptome

Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei – quarks.de

Die Coronakrise wird andauern. Es fehlen Impfstoffe und Tests. Ein Modell mit mehreren Wellen scheint realistisch. Hier sind die Kosten für die Gesellschaft enorm, aber es gibt Pausen von den Maßnahmen und man gewinnt mehr Immunität in der Bevölkerung. Die ersten Impfstoffe sind erst in einem Jahr einsatzbereit.

Die österreichische Regierung hat im Kampf gegen das Coronavirus weitere 22 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung gestellt. Finanziert werden sollen damit vor allem klinische Studien zur Erprobung von Medikamenten und Wirkstoffen gegen die Covid-19-Erkrankung und Forschungsprojekte, um Spitäler keimfrei zu halten. (ORF 21.03.2020)

Quelle: Darum ist die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen vorbei – quarks.de Westdeutscher Rundfunk Köln

So lange braucht die Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs – quarks.de

Täglich gibt es Meldungen über neue Impfstoffe gegen das Coronavirus. Bis sie eingesetzt werden, müssen sie sicher und wirksam sein. Wie lange dauert das?
Die neuen RNA-Impfstoffe bieten viele Vorteile. Die Wissenschaftler wollen dabei lediglich den Bauplan benutzen. Man versucht, die meisten RNA-Impfstoffe direkt nasal zu verabreichen. Die Impfung enthält so genannte virale messenger RNA (mRNA), also eine Art übersetzte Form des Virus-Erbguts, die die Informationen für das S-Protein trägt. Der menschliche Körper stellt anhand des Bauplans selber das Oberflächenprotein des Virus her und das Immunsystem kann es dann erkennen und bekämpfen. Bis zum Einsatz dauert es mindestens ein Jahr.

Quelle: So lange braucht die Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs – quarks.de Westdeutscher Rundfunk Köln

Corona-Jäger Josef Penninger: „Wir versperren dem Virus die Tür“

Der österreichische Genetiker Josef Penninger hat ein Medikament entwickelt, das Corona-Patienten das Leben retten könnte. Im trend-Gespräch beschreibt er, welche Hürden noch zu meistern sind und was er sich jetzt von der Politik erwartet.

„Wobei ich betonen möchte, dass es sich dabei um ein biotechnologisch hergestelltes Medikament für Menschen handelt, die bereits erkrankt sind.“

Quelle: Corona-Jäger Josef Penninger: „Wir versperren dem Virus die Tür“

International Astronomical Union votes to recognize Belgian priest

The membership of the International Astronomical Union has voted to recommend that the name of a Belgian Catholic priest be added to the astronomical law explaining the expansion of the universe, or “Big Bang.”

Quelle: International Astronomical Union votes to recognize Belgian priest

Astronomers voted overwhelmingly to give Fr. George Lemaître the recognition many believe he deserves.


https://www.youtube.com/watch?v=C8zWZUABOgM

Der Astrophysiker des Papstes: Der Fotograf der Sonne

Angelo Secci (* 29. Juni 1818 in Reggio nell’Emilia, Italien; † 26. Februar 1878 in Rom)

Angelo Secci (* 29. Juni 1818 in Reggio nell’Emilia, Italien; † 26. Februar 1878 in Rom)

Er akzeptierte die Evolutionstheorie, studierte Mathematik, Physik und Theologie und leitete die vatikanische Sternwarte: Der Jesuit Angelo Secchi, vor 200 Jahren geboren, war ein Mitbegründer der modernen Astrophysik.

Mehr: Der Astrophysiker des Papstes: Der Fotograf der Sonne | Christ in der Gegenwart

Die Grenzen der Naturwissenschaft

Hawkings_letzte_WorteDer Naturwissenschaftler Stephen Hawking sagte in seinem letzten Interview: „Versucht einen Sinn zu erkennen in dem, was ihr seht und fragt euch, was das Universum existieren lässt.“ Er glaubte, dass es ein Gesetz gibt, das aus der Schwerkraft das Universum entstehen lässt. Der Physiker Anton Zeilinger fragte daraufhin: „Wer hat das Gesetz erschaffen?“ Die Naturwissenschaft kann die Frage nach dem großen Sinnzusammenhang nicht beantworten. Gott kommt uns dabei entgegen. Die Menschwerdung Gottes hilft mir, in Beziehung zu dem großen Grund zu kommen und ihn mit „Du“ anzusprechen. Diese Augenblicke haben einen kleinen oder großen Vorgeschmack des Himmels in sich. Stephen Hawking wird in diesen Stunden „seinen“ Augenblick haben. Er wird vor seinem Schöpfer stehen und erkennen, wer das Universum existieren lässt und welchen Sinn das Ganze hat.
Jesus hatte vor dem Osterfest Augenblicke, in denen er sich ganz intensiv mit seinem Vater austauschte. Dies erlebte er so stark, dass es seine Seele erschütterte.

Jesus: Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde. Joh 12,20-33