Archiv der Kategorie: Natur

Verwandlung der Natur in Kultur und in Herrlichkeit

Von einer Verwandlung lese ich, wenn Jesus für die Gäste einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt. Man kann das als Zeichen sehen.

Das Wasser steht für die Natur, die nützlich, aber auch gefährlich ist. Das wilde Wasser wird in den Gefäßen kultiviert und verliert seine Gefahr. Dafür bekamen wir Menschen die Fähigkeiten wie Handwerk und Vernunft.

Die Verwandlung in Wein geschieht aus Liebe zu den Gästen der Hochzeit, damit sie sich freuen können. Dahinter seht der liebende Geist, der vieles zum Guten wendet. Der Wein steht für die Freude, die nicht mehr vergeht. Diese Verwandlung schenkt uns Gott am Ende unseres Lebens. Er holt uns zum Fest mit Wein, Tanz und Liebe. Einen Vorgeschmack davon können wir uns gegenseitig schenken.

Seine Liebe ist das Wasser, das wir trinken

Ich liebe die Gedanken des Mystikers Ernesto Cardenal. Sie haben mir in meinem Leben sehr geholfen, die Kälte der Welt und der Menschen zu ertragen und mir einen Blick auf das Dahinter geöffnet.

Er schreibt: Die ganze Natur ist Caritas, aber nur die Mystikerin und der Mystiker erleben diese Art von Liebe mit der eigenen Erfahrung. Die Liebe Gottes umgibt uns von allen Seiten. Seine Liebe ist das Wasser, das wir trinken, die Luft, die wir atmen und das Licht, das wir schauen. Alle natürlichen Phänomene sind nichts Anderes als verschiedene materielle Formen der Liebe Gottes. Wir bewegen uns in Seiner Liebe wie der Fisch im Wasser. Und wir sind so nahe bei Ihm, so durchtränkt von Seiner Liebe und Seinen Gaben (wir sind selbst eine Gabe Gottes), dass wir es gar nicht merken, weil uns die Perspektive fehlt. Seine Liebe hüllt uns von allen Seiten ein, darum spüren wir sie nicht, wie wir auch den Druck der Atmosphäre nicht spüren.

Die Natur ist die fühlbare, die materialisierte Liebe Gottes. Seine Vorsehung ist sichtbar in allem, was wir anschauen. Aber die Menschen hasten durch die Straßen, voller Sorgen und ohne einen Augenblick innezuhalten und an Ihn zu denken, an Ihn, der sie von allen Seiten einhüllt, der die Haare auf ihrem Haupte gezählt hat und alle ihre Zellen.

Warum sorgen wir uns dann eigentlich?

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Long-Covid-Koryphäe erklärt, was wir zu Corona-Spätfolgen bei Geimpften wissen

Corona kann mild oder tödlich verlaufen. Das „Dazwischen“ wird oft viel zu wenig gesehen, mahnt Jördis Frommhold. Die Chefärztin hat bisher knapp 3000 Long-Covid-Patienten behandelt. Im Interview erklärt sie, warum die Spätfolgen der Infektion immer noch unterschätzt werden – und was wir bisher zur Gefahr für Geimpfte wissen.

Quelle: Long-Covid-Koryphäe erklärt, was wir zu Corona-Spätfolgen bei Geimpften wissen

Bei Diskussionen zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern habe ich den Eindruck, dass Long Covid nicht sehr oft gesehen wird. Da finde ich dieses Interview mit Jördis Frommhold sehr aufschlussreich.

Wir Christinnen und Christen müssen uns für die wissenschaftliche Forschung einsetzen. Wir glauben nicht an die Natur, sondern an den Schöpfer der Natur und wir als seine Repräsentanten (biblisch gesprochen „Abbild Gottes“) haben die Aufgabe, die Natur so zu gestalten, dass man in ihr leben kann. Dazu gehört wissenschaftliche Forschung und angepasste Technik. Professor Dominique de Quervain bringt eine Übersicht über Studien zu Long Covid und Post Covid:

Die Studien zur Erforschung von Long Covid und Post Covid

Professor Dominique de Quervain bringt eine Übersicht der Studien zu Long Covid und Post Covid auf Twitter in einem Thread https://twitter.com/quervain_de/status/1477978488686747648:

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Wir werden vom Virus angegriffen

Die ganze Menschheit wird von einem Virus und seinen immer aggressiveren Varianten angegriffen. Wir merken, dass dieses Virus nicht mit sich verhandeln lässt. Es zerstört in unserem Körper die Zellen, vermehrt sich und besiedelt wieder andere Zellen, sodass unsere Organe versagen. Menschen sterben oder leiden jahrelang an den Folgen.

Gott hat uns Verstand, Vernunft, Einsicht und Forscherdrang gegeben, sodass wir auf diese Bedrohung effektvoll reagieren können. Weltweit werden Impfungen eingesetzt, um die Pandemie und damit das Virus zu bekämpfen.

Es braucht auch eine spirituelle Verwurzelung, um gegen das todbringende Virus anzukämpfen. Der starke Geist, den Jesus uns sendet, hilft uns gemeinsam zu handeln, die Realität zu sehen und in Liebe auf die Mitmenschen zuzugehen.

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Der Virenangriff ist eine Naturkatastrophe

Gemeinsam im Kampf gegen den Angriff der Killerviren

Das SARS-CoV-2 Virus greift die ganze Menschheit an. In seiner Delta-Variante frisst es sich in die Zellen der Menschen, vermehrt sich in diesen Zellen und die Viren springen aus der Zelle um in anderen Zelle ihr tödliches Fressen fortzusetzen. Die SARS-CoV-2 Viren haben keine Grenze eingebaut. Sie vermehren sich solange es für sie interessante Zellen gibt. Es ist eine Naturkatastrophe, weil es kein Krieg von Menschen, kein Krieg von Staaten, kein Bürgerkrieg, kein Atomunfall ist. Es ist ein Angriff der Natur wie ein Erdbeben, ein Tsunami oder ein Vulkanausbruch. Die Virusvarianten machen sich weltweit über die Menschen her und nehmen den Tod der Menschen in Kauf. Was hilft?

Kampf gegen unsere todbringenden Feinde.

Der menschliche Körper kann etwas, nicht viel, gegen den Angriff der Killerviren machen. Er kann Abwehrkräfte entwickeln, sodass die SARS-CoV-2 Viren nicht in die Zellen eindringen können. Aber dazu braucht der menschliche Körper ein Abwehrsystem, das funktioniert, und vor allem Zeit. Das Abwehrsystem wird stark geschwächt durch ein hohes Lebensalter, Stress (körperlicher und mentaler), ungesunde Ernährung, Mangelernährung, Adipositas, Schlafmangel, Schlafstörungen, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol, bestehende Infekte, Entzündungen, Blutkrebs, Immundefekte, chronische Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus, COPD, HIV/AIDS), Autoimmunerkrankungen (z.B. entzündliches Rheuma), abwehrunterdrückende Medikamente (Immunsuppressiva), Chemotherapie und Bestrahlung (Quelle: Netdoktor). Das alles kann das Abwehrsystem stark schwächen.

Die Verstorbenen in Österreich nach Altersgruppen vor dem 9.11.2021

Die Impfung gibt dem Körper Information

Man kann das Immunsystem stärken, indem der Kampf gegen das feindliche Virus gut vorbereitet wird. Alle werden irgendwann die Bekanntschaft mit dem Angreifer machen. Es fragt sich nur, wie man darauf vorbereitet ist. Dem Körper kann man Informationen geben, welche schlimmen Viren sich in nächster Zeit einschleichen können. Die Impfung gibt dem Körper die Information, wie das tödliche Virus ausschaut und wie es Zellen aufbricht. Mit Hilfe der Information entwickelt der Körper Waffen, um den Krieg gegen das SARS-CoV-2 führen zu können. Wenn die Viren angreifen, kann der Körper sie erkennen und die Waffen gegen den Virenangriff in Stellung bringen.

Die Natur bringt den Tod

Eine Naturkatastrophe wie so ein Virenangriff lässt uns erkennen, was die Natur auch ist: Sie gefährdet mit todbringenden Proteinen (Eiweißkörper) menschliches, tierisches und pflanzliches Leben. Natur ist nicht nur schön und gut, sondern kann den Tod bringen.

Die Antwort auf den Angriff bringt die Naturwissenschaft

Eine wichtige Möglichkeit, den Angriff der Todesviren abzuwehren, ist die Naturwissenschaft. Seit dem Ebolavirus, das 2014-2016 in Westafrika ausgebrochen ist und auch ein RNA-Virus ist, hat man vieles erforschen können und man weiß durch die vielen universitären Forschungszentren viel mehr als noch vor 18 Jahren. Die erste SARS-Pandemie trat in den Jahren 2002 und 2003 auf. Der Erreger wurde Ende März 2003 als SARS-CoV in einigen Labors identifiziert. Mitte Mai 2003 erfolgte der endgültige Beweis, dass SARS-CoV die Erkrankung auslöst. Seit dieser Zeit wird an einem Impfstoff gegen SARS-CoV geforscht. Die naturwissenschaftliche Forschung zeigt sich als eine der effektivsten Antworten des Menschen gegen den Angriff der Todesviren.

Quellen: Wikipedia:
Viren
SARS-COV-2
SARS-COV-1
Ebola
SARS-COV-2 Impfstoff
SARS-COV-1 Pandemie
ORF

Landfrauen ernähren viele

In Äthiopien kämpfen Frauen gegen Armut.

Mit nachhaltigen Anbaumethoden, technologisch angepassten Geräten, alternativer Energieversorgung, Photovoltaik und Energiesparöfen gelingt es, den Hunger zu besiegen und die Gesundheit zu verbessern.
Quelle: Äthiopien: Frauenpower gegen Armut, Dreikönigsaktion, Katholische Jungschar

Tansania: Vom eigenen Land leben!

Der Südwesten Tansanias ist wegen wiederholter Dürrephasen von Hunger und Mangelernährung betroffen. 1.000 Haushalte profitieren vom verbesserten Anbau von Bohnen, Mais und Süßkartoffeln und von Hausgärten.
Quelle: Tansania: Vom eigenen Land leben, Dreikönigsaktion, Katholische Jungschar

Heute, 15.10.2021 ist der Tag der Landfrauen.
Corteva

Die Natur ist Gebet

Die ganze Natur ist voller Stimmen, alles in ihr ist Gesang, Musik und Tönen. Alle Wesen flüstern oder seufzen, gurren, trillern, pfeifen, brüllen, jaulen, ächzen, wimmern, schreien, weinen oder klagen. Der Gesang der Grillen und Zikaden, das Quaken der Frösche, der Pfiff, mit dem sich die gestreiften Eichhörnchen rufen, alle Stimmen der Natur sind Gebet.

Auch die menschliche Stimme ist ein Gebet. Aus diesem Grunde ziehen sich die kontemplativen Mönche ins Schweigen zurück. Sie haben ihre Stimme einzig dem Chorgesang geweiht, weil sie verstanden haben, dass ihre Stimme Gebet ist.

Und die Natur ist auch voller Symbole, die zu uns vor Gott sprechen. Die ganze Schöpfung ist die Schönschrift Gottes. Und in seiner Schrift gibt es nicht ein sinnloses Zeichen.

Der Schriftzug der Meteore am Himmel und die Spur der Kriechtiere im Sand, der Flug der Zugvögel in den Herbstnächten und der Weg der Sonne durch die Wendekreise, die Jahresringe im Stamm einer Zeder und die Schlangenlinien der Flüsse in einer Luftaufnahme, alles sind Zeichen die uns Botschaften übermitteln. Wir müssen nur verstehen, sie zu lesen.

Ernesto Cardenal, Gottes Ebenbild. Aus: Das Buch von der Liebe. In: Die Stunde Null. Aus dem Spanischen von Anneliese Schwarzer de Ruiz, Wuppertal, 1979, 2. Auflage, S. 281-283
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Gepriesen sei die Natur. Gepriesen sei die Autonomie!

Neue Religionen entstehen. Freunde erzählten uns, dass ihre Tochter die weibliche und männliche Anrede bei Briefen in neutrale Anreden umwandeln will. So soll es nicht mehr heißen: Liebe Maria, lieber Hans. Sondern: Lieb Maria, lieb Hans. Denn einige wollen weder Frau noch Mann genannt werden.

Dieses Phänomen reiht sich in die Reihe der Abwertung der eigenen biologischen Natur. Einige biologische Frauen wollen Männer sein und einige biologische Männer wollen Frauen sein. Das steigert sich jetzt, indem einige weder Mann noch Frau sein wollen. Sie wollen von der Natur nicht vorgeschrieben haben, wer sie biologisch sind.

Gleichzeitig wird von einigen die Natur religiös-göttlich verehrt. Die Natur und die Erde als Gaia, als große Mutter, die alles Leben hervorbringt. Die Natur, die sich wehrt gegen die Zerstörung der Erde.

Das steht im Gegensatz zu denen, die die eigene biologische Natur ablehnen, indem sie die eigene Autonomie über alles stellen und die biologische Identität ablehnen.

Zur gleichen Zeit entsteht staunenswert in unseren Gesellschaften eine Religion der Naturgläubigkeit und eine der Autonomie-Gläubigkeit. Friede den Gläubigen!

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Der Heilige Geist legt einen Garten an

Wer im Garten arbeitet, weiß: Die Nacktschnecken fressen vieles, was einem lieb ist. Unser Nachbar hat Laufenten, die sehr hilfreich sind, aber gute Betreuung brauchen. Voriges Jahr bekam ich Tigerschnegel geschenkt, die diese Nacktschnecken fressen sollen. Hoffentlich sind sie dieses Jahr noch da.
Ich danke Gott für die Blumen und die Sträucher, aber auch für die Tigerschnegel.

Ich glaube, dass der Schöpfer Geist für uns eine Atmosphäre bereitet, die ich mit einem Garten vergleichen kann, in dem wir wachsen und blühen können. In ihm können wir das Gespräch mit Jesus suchen, Gott mit seiner Schöpfung loben, preisen und unseren Mitmenschen beistehen und helfen. In seiner Atmosphäre können wir wachsen und wunderbar aufblühen.

Der Segen Gottes möge dich umarmen

Sonne
und
Segen,
Wind
und
Regen.

Es gibt ein Lied, das einigen in unserer Gemeinde sehr nahe geht. Es besingt die Zuwendung Gottes. Sonne, Wind, Regen und Schlaf sollen deine Freunde sein. Sie sind uns wie der umarmende Segen und der kreative Heilige Geist die guten Erfahrungen der liebevollen Anwesenheit Gottes.

Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.

1. Möge die Sonne dich wie ein Freund begleiten, wohin dein Weg auch immer führen mag.
Möge die Sonne dir deine Seele weiten, in dieser Stunde, an jedem Regentag.
Refrain: Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.
2. Möge der Wind dir seine Sanftheit zeigen, die Freiheit und die Unbekümmertheit.
Möge der Wind dich immer vorwärts treiben, und dich bewahren vor Kummer und vor Leid.
Refrain: Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.

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