Archiv der Kategorie: Liebe

Vincent Bueno – Amen Lyrics | Genius Lyrics

“Amen” by Vincent Bueno will represent Austria at the Eurovision Song Contest 2021, held in Rotterdam, the Netherlands. The song will compete in the second semi-final on Thursday

Quelle: Vincent Bueno – Amen Lyrics | Genius Lyrics

„Amen“ auf Deutsch und das Video:

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Ferien, Fasching, Fantasie

Love is in the Air

Einige haben bis jetzt den Christbaum im Zimmer stehen. Verrückt. Die Seitenaltäre neigen sich nach vor. Verrückt. Alle haben Masken auf. Die Zeit spielt verrückt. Ich gehe um 21:00 schlafen. Verrückt. Ich wache um 4:00 auf. Verrückt. Ich esse Linsen. Verrückt. Die Gottesdienste kommen übers Internet. Verrückt. Es liegt Liebe in der Luft. Verrückt. Gott bleibt den Verrückten treu. Verrückt.

Der Segen Gottes möge dich umarmen

Sonne
und
Segen,
Wind
und
Regen.

Es gibt ein Lied, das einigen in unserer Gemeinde sehr nahe geht. Es besingt die Zuwendung Gottes. Sonne, Wind, Regen und Schlaf sollen deine Freunde sein. Sie sind uns wie der umarmende Segen und der kreative Heilige Geist die guten Erfahrungen der liebevollen Anwesenheit Gottes.

Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.
1. Möge die Sonne dich wie ein Freund begleiten, wohin dein Weg auch immer führen mag.
Möge die Sonne dir deine Seele weiten, in dieser Stunde, an jedem Regentag.
Refrain: Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.
2. Möge der Wind dir seine Sanftheit zeigen, die Freiheit und die Unbekümmertheit.
Möge der Wind dich immer vorwärts treiben, und dich bewahren vor Kummer und vor Leid.
Refrain: Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.

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Gott: Opfert keine Schafe

Eine Szene mit Gott und opfernden Priestern

Gott: Opfert keine Schafe und Lämmer. Ich opfere mich selbst. Nicht für mich, sondern für euch. Weil ich euch liebe.

Priester: Das ist schön. Aber die Opfer bleiben.

Gott: Macht den Tempel zu einem reinen Gebetshaus.

Priester: Dann haben wir keine Opfer, keine Einnahmen, keine Aufgaben. Wir verarmen. Willst du das?

Gott: Nein. Ihr habt viele Talente. Ich schlage mein Zelt unter euch auf.

Priester: Zelte kann der Sturm abreißen und mitnehmen. Ein steinerner Tempel ist da besser.

Gott: Aber unbeweglich und er kann leicht zerstört werden, wie es die Babylonier gemacht haben und es die Römer auch machen werden. Nein, mein Heiliger Geist betet dann in euch allen.

Priester: Aber dann gibt es keinen Unterschied mehr zwischen uns und dem Volk.

Gott: Dafür bin ich euch sehr nahe. Wir werden sehen.

Priester: Wir werden sehen.

Jürgen Manemann: Weg mit dem Selbstmitleid!

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Otto Friedrich

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In den Umbrüchen der Zeitläufte steht auch die Rolle der Religion in Diskussion. Der Rede vom „christlichen Europa“ haftet etwas Vergangenes an, und die Gegenwart der Pandemie beschleunigt die gesellschaftlichen Transformationsprozesse immens. Das konstatieren Zeitdiagnostiker aller Couleur. Aber wenn sich Europa nicht auch über die Religion definiert, was tritt an deren Stelle? Und welche Zukunft hat dann das Christentum? Die FURCHE sprach darüber mit dem Theologen und politischen Philosophen Jürgen Manemann, Schüler und Denker in der Nachfolge des im Vorjahr verstorbenen Begründers der „Neuen Politischen Theologie“, Johann Baptist Metz.

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DIE FURCHE: Wenn ein Wort das Jahr 2020 charakterisiert, dann ist es „Krise“. Natürlich kommt da in unseren Breiten zuerst die Pandemie in den Blick. Was ist die Rolle der Religion in dieser Krise?
Jürgen Manemann: Aus meiner christlichen Perspektive hat das Phänomen der Religion sehr viel mit dem Unverfügbaren zu tun. Religionen helfen, das Unverfügbare wahrzunehmen und damit zu leben. Der amerikanische Philosoph George Santayana hat das so formuliert: „Religion ist die Liebe zum Leben im Bewusstsein eigener Ohnmacht.“ Diese Liebe ist in der Krise von großer Bedeutung. Denn wir werden gegenwärtig auf unterschiedlichen Ebenen mit Ohnmachtserfahrungen konfrontiert. Auch privilegierte Menschen erfahren plötzlich, dass sie ihr Leben nicht vollends kontrollieren können, dass auch ihr Leben gefährdet ist. Religion als genau diese Liebe im Bewusstsein der Ohnmacht könnte helfen, dass eine neue Empfindlichkeit für die unterschiedlichen Verwundbarkeiten von Menschen entsteht. Gerade in der Coronakrise haben wir es mit unterschiedlichen Verwundbarkeiten zu tun, die nicht mit dem Leben an sich zusammenhängen, sondern ökonomisch, politisch und gesellschaftlich inszeniert sind.

Weiterlesen: https://www.furche.at/religion/juergen-manemann-weg-mit-dem-selbstmitleid-4194555

Glücklich trotz Einschränkungen

Ich besinne mich auf das, was mir wichtig ist: Herzlichkeit und Freundschaft

Die Coronapandemie fordert von mir, dass ich meine Kontakte einschränke. In so einer Situation such ich nach anderen Arten der Kommunikation. Ich telefoniere mehr. Ich schicke Nachrichten und Fotos. Ich besinne mich auf das, was mir wichtig ist. Meine Mitchristen sagen mir, dass wir Gottes Söhne und Töchter sind. Als solche hören wir auf ihn, auf Jesus.

Er sagt uns nicht: Glücklich, die viele Leistungen vor Gott vorweisen können, sondern er sagt: Glücklich, die nichts vorweisen können. Glücklich, die arm sind vor Gott. Wenn ich das höre, spüre ich, dass das wahr ist. Ich brauche vor Gott nichts beweisen. Er umarmt mich.

Jesus sagt nicht: Glücklich, die ein zorniges Herzen haben, sondern er sagt: Glücklich, die ein reines Herz haben. Zorn und Ärger sind angesichts der Pandemie verständlich. Sie sind Gefühle, die ich wahrnehme, aber sie sind keine Werte für mich. Bedeutsamer sind mir Güter wie Freundschaft, Mitgefühl und Vergebung. Das bringt‘s.

Jesus, so sehe ich, predigt nicht nur, er lebt dies auch. Immer wieder zieht er sich zurück, um mit seinem Vater zu reden. Ich glaube, dass dieser Lebensstil vor allem in einer guten Beziehung zu Gott möglich ist.

Hannes

(Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com)

Liebe – wie geht das?

Wenn ich mich verliebe, ist das eine Sache des Gefühls. Diese Liebe vergeht. Die Liebe zu Gott und zu meinem Nächsten ist keine Sache des Bauchgefühls. Da wäre die Liebe nach einiger Zeit erloschen. Es ist auch keine Sache des Kopfes. Da wäre die Liebe nur ein Gedanke, hätte aber keine Auswirkung. Nein, Liebe ist eine Sache des Herzens. Im Herzen entscheide ich mich. Im Herzen sage ich: Ich will dich lieben. Im Herzen sage ich: Ich will, dass es dir gut geht. Ich will, dass du glücklich bist. Ich will, dass deine Sehnsucht sich erfüllt.
Ich sage das in meinem Herzen zu meinem Nächsten, ich sage das in meinem Herzen zu meiner Frau. Ich sage in meinem Herzen zu Gott: Ich liebe dich und ich möchte, dass dein Wille geschieht.
Lieben kann ich, weil Gott mir dabei hilft.

Rätsel:
Eines der zwei Liebesgebote sind: Du sollst
A. die Tiere lieben
B. Gott lieben
C. deine Eltern lieben

„Build your kingdom here“ – Dein Reich komme

Jugendliche aus der Erzdiözese Wien haben für Pfingsten zum virtuellen Chor geladen. Das Ergebnis: 62 Einsendungen, 12 Solisten, 7 Instrumentalisten im Studio und ein gemeinsames Video! Mehr auf: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/84278.html

62 Einsendungen aus der ganzen Diözese und darüber hinaus, zwölf Solisten quer über die ganze Erzdiözese Wien, aus allen Musikgenres, vom Domkantor über die Worshiperin dem Ordensbrider bis hin zum ausgebildeten Opernsänger und sieben Instrumentalisten im Studio.

Hauptsache

Hauptsache
Man ist gesund
Man lebt
Man hat was zu essen
Man verdient gut
Man hat was vom Leben
Man ist glücklich

Hauptsache
Ich liebe Gott
aus ganzer Seele
mit allen Kräften
und den Menschen
neben mir
so wie mich selbst

Aus: Lothar Zenetti, Texte der Zuversicht 114

Valentinstag: Rosen, Küsse, Segen für die Liebsten

Am Valentinstag schenken sich Liebende Blumen, Schokolade, Segen und Küsse.
Gefährlich kann es in Indien werden, wo im Februar 2012 Subash Chouhan, der damalige Führer der militanten Bajrang Dal, unter Androhung körperlicher Gewalt Paare davor warnte, „sich an öffentlichen Orten zu küssen oder zu umarmen“. Man sei nicht gegen die Liebe, kritisiere aber „die vulgäre Darstellung der Liebe an öffentlichen Orten.“

Im Nachbarstaat Pakistan verbot 2017 das oberste Gericht Valentinsfeiern generell an allen öffentlichen Orten. In Saudi-Arabien hingegen waren Valentinsfeiern verboten, ab 2018 dürfen Muslime die Liebe aber wieder feiern. Im Osten Malaysias sind Valentinsfeiern erlaubt, im Westen verboten. 2011 verhafteten dort die Polizisten mehr als 100 muslimische Paare, um sie am Schariagericht anzuklagen.

Ich merke, dass so ein einfaches Liebesfest für manche Kulturen Schwierigkeiten bereitet. Gesetze schränken dann die Liebe ein. Das Evangelium zum Sonntag beschäftigt sich mit dem Verhältnis der Gesetze zur Liebe. Die Gesetze des Moses haben nach Jesus ein Ziel, nämlich die Liebesbeziehung zu Gott. Diese Liebe zu Gott bringt es mit sich, dass ich die Mitmenschen achte, mich mit meinem Feind versöhne, meine Ehefrau liebe und mein Ja ein Ja ist. Wer sich auf diese Liebesbeziehung zu Gott einlässt, wird in drei Liebesbeziehungen hineingenommen: zwischen Gott Sohn, Gott Vater und dem Geist.

In Wien am Stephansplatz gibt es mit Toni Faber eine Segnung der Liebenden am 14. Februar um 12:00 Uhr im Hof von Stephansplatz 6 beim „Quo Vadis?“ (mit dem Liebesbrief von Gott) und um 20:00 Uhr eine Segnung der Liebenden im Stephansdom. Wer nicht hingehen kann, soll den geliebten Menschen selbst segnen.

Quelle zum Valentinstag: Wikipedia