Archiv der Kategorie: Liebe

Der Segen Gottes möge dich umarmen

Sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spürn!

In dieser Zeit brauchen wir Vertrauen, Zuversicht, Geduld und Glück. Oder christlich ausgedrückt Gottes Segen. Wie auch immer du es für dich siehst, vielleicht kannst du bei diesen Bildern und Gedanken ein wenig entspannen.

Der Segen Gottes möge dich umarmen  (Video)  

Der Segen Gottes möge dich umarmen,
Egal, wohin dich deine Wege führ’n.
Die Liebe und sein göttliches Erbarmen,
sollst du bis in die Zehenspitzen spür’n.
Der Segen Gottes möge dich umarmen.    

1. Möge die Sonne dich wie ein Freund begleiten, wohin dein Weg auch immer führen mag. Möge die Sonne dir deine Seele weiten, in dieser Stunde, an jedem Regentag.  

2. Möge der Wind dir seine Sanftheit zeigen, die Freiheit und die Unbekümmertheit. Möge der Wind dich immer vorwärtstreiben, und dich bewahren vor Kummer und vor Leid.  

3. Möge der Regen dir deinen Sinn beleben. Auf deinen Feldern soll die Frucht gedeih’n. Möge der Regen, so wie Gottes Segen, alles zum Blühen bringen und dein Herz erfreu’n.  

4. Möge die Nacht dir ihre Ruhe spenden, dass du erwachst mit neuem Lebensmut. Möge die Nacht dir gute Träume senden, Und die Gewissheit: Es wird alles gut.  

Text & Musik: Kurt Mikula Nach einem irischen Segensgebet http://www.mikula-kurt.net

Quelle: Diözese Linz – Der Segen Gottes möge dich umarmen

Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

Verwandlung der Natur in Kultur und in Herrlichkeit

Von einer Verwandlung lese ich, wenn Jesus für die Gäste einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt. Man kann das als Zeichen sehen.

Das Wasser steht für die Natur, die nützlich, aber auch gefährlich ist. Das wilde Wasser wird in den Gefäßen kultiviert und verliert seine Gefahr. Dafür bekamen wir Menschen die Fähigkeiten wie Handwerk und Vernunft.

Die Verwandlung in Wein geschieht aus Liebe zu den Gästen der Hochzeit, damit sie sich freuen können. Dahinter seht der liebende Geist, der vieles zum Guten wendet. Der Wein steht für die Freude, die nicht mehr vergeht. Diese Verwandlung schenkt uns Gott am Ende unseres Lebens. Er holt uns zum Fest mit Wein, Tanz und Liebe. Einen Vorgeschmack davon können wir uns gegenseitig schenken.

Seine Liebe ist das Wasser, das wir trinken

Ich liebe die Gedanken des Mystikers Ernesto Cardenal. Sie haben mir in meinem Leben sehr geholfen, die Kälte der Welt und der Menschen zu ertragen und mir einen Blick auf das Dahinter geöffnet.

Er schreibt: Die ganze Natur ist Caritas, aber nur die Mystikerin und der Mystiker erleben diese Art von Liebe mit der eigenen Erfahrung. Die Liebe Gottes umgibt uns von allen Seiten. Seine Liebe ist das Wasser, das wir trinken, die Luft, die wir atmen und das Licht, das wir schauen. Alle natürlichen Phänomene sind nichts Anderes als verschiedene materielle Formen der Liebe Gottes. Wir bewegen uns in Seiner Liebe wie der Fisch im Wasser. Und wir sind so nahe bei Ihm, so durchtränkt von Seiner Liebe und Seinen Gaben (wir sind selbst eine Gabe Gottes), dass wir es gar nicht merken, weil uns die Perspektive fehlt. Seine Liebe hüllt uns von allen Seiten ein, darum spüren wir sie nicht, wie wir auch den Druck der Atmosphäre nicht spüren.

Die Natur ist die fühlbare, die materialisierte Liebe Gottes. Seine Vorsehung ist sichtbar in allem, was wir anschauen. Aber die Menschen hasten durch die Straßen, voller Sorgen und ohne einen Augenblick innezuhalten und an Ihn zu denken, an Ihn, der sie von allen Seiten einhüllt, der die Haare auf ihrem Haupte gezählt hat und alle ihre Zellen.

Warum sorgen wir uns dann eigentlich?

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Sehnsucht nach dem Christkind

Es war für viele Kinder und Jugendliche ein schweres Jahr. Während die Pandemie kein Ende zu nehmen scheint, ist mehr als sonst Trost notwendig. „Im zweiten Jahr des Ausnahmezustands ist das Magische, das das Christkind umgibt, vielleicht wichtiger denn je. Hat es hierin dem Weihnachtsmann etwas voraus?“

David Novakovits, katholischer Religionspädagoge: Eine Schülerin der Unterstufe habe von der Erfahrung gesprochen, „dass da jemand außer deinen Eltern ist, der dich mag und an dich denkt“. Im Prinzip sei doch die christliche Botschaft von Weihnachten genau das, „dass unser menschliches Dasein für jemanden wichtig ist, dass Gott selbst sogar in dieses Dasein tritt. Dass die Welt also nicht einfach ein stahlhartes Gehäuse ist, sondern etwas, mit dem man in Beziehung treten kann.“ Für Kinder ist das umso einfacher, wenn dieses Etwas, dieser Jemand ein anderes „Kind“ ist.

Quelle: Sehnsucht nach dem Christkind, ORF.at

Gott macht unsere Armseligkeit herrlich.

Es ändert sich alles im armen Betlehem, wenn der der Schöpfer der Welt ein kleines Kind wird. Gott kommt in unsere Armseligkeit und bringt seine Herrlichkeit.
Die Futterkrippe wird zum göttlichen Licht, der Stall wird zum himmlischen Paradies, das Stroh wird zum Flügelschlag der Engel, was klein und arm wird groß und himmlisch.

Der große Schöpfer der Welt wird ein kleines Kind in unserer Welt. So kann sein Geist uns erfüllen, die Welt erneuern und das Kleine in der Welt groß machen. Es wird sein, als hätt der Himmel die Erde still geküsst, – dass sie im Engelschimmer von ihm nun träumen müsst.

Ich wünsche dir, liebe Leserin, lieber Leser die Erfahrung, dass Gott dich liebt und das Christkind in deinem Herzen und in deiner Welt geboren wird.

Rettung aus der Finsternis

Jesus bringt uns ein großes Versprechen. Wir leben zwar oft in einer unangenehmen Finsternis, aber wir können darauf vertrauen, dass Jesus in Herrlichkeit kommt, uns befreit und dass jene, die die Liebe leben, eingeladen werden, ein himmlisches Fest voll des Glücks zu feiern. Diese Abfolge von göttlichen Ereignissen geschieht im Leben jedes Menschen und man kann es individuell erfahren.

Mir ist es so ergangen. Ich betete und erlebte die gottlose Finsternis. Wo bist du, Gott? Ich rief zu seinem helfenden Geist. Komm, lass mich ein neues Pfingsten erleben. Bring mir Jesus als Licht in meine Finsternis!

In dieser Erfahrung zeigte er mir, dass ich auf Menschen zugehen kann, dass ich in einer Gemeinschaft bin, die zwar brüchig ist, aber in der der Geist Gottes da ist.

So erwarte ich es auch, wenn ich sterbe. Meine Welt stürzt ein, ich bin in der Finsternis, aber nach dem Tod kommt mir Jesus mit seinem Licht entgegen und ich sehe alle, die die Liebe leben, sodass wir im himmlischen Jerusalem Wohnung finden und ein grandioses Fest feiern.

Allerheiligen: Verstorbene tanzen mit den Engeln

Liebe den Nächsten wie dich selbst. Das ist das Gebot, das mit der Liebe zu Gott verknüpft ist. Nun, Gott liebt uns, wir lieben Gott und wir lieben die Nächsten. Schon jetzt findet ein Liebesfest im Jenseits mit den Engeln, den Verstorbenen und allen Heiligen statt. Alle Verstorbenen kommen zu Gott und beim göttlichen Fest wird wohl, damit es ein großes Fest wird, gegessen, musiziert, getanzt und gelacht.

Unsere Liebe ist eine Antwort auf die große Liebe Gottes. Sie gibt uns jetzt einen Vorgeschmack des göttlichen Festes, das Heilige, Verstorbene, Engel, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist feiern. Wir, die wir jetzt auf diesem Planeten leben, werden in der Herrlichkeit mit allen feiern, musizieren, tanzen, essen und lachen.

Damit feiern wir in diesen Tagen Allerheiligen und Allerseelen mit unseren Heiligen und unseren Verstorbenen. Jede Messe kann uns einen Vorgeschmack dieses Festes der Liebe schenken. Auch einige Lieder zeigen im Verliebt sein einen Vorgeschmack dieses Festes der Liebe: Ich tanze mit dir in den Himmel hinein. In den siebenten Himmel der Liebe. Und der Himmel hängt voller Geigen. Und in der Kirche singen wir von den tanzenden Engeln: Gott ließ die ganze Welt sich dreh‘n, ihm Lob und Dank zu zeigen. Und auch im Himmel, sollt ihr sehn, da tanzen die Engel Reigen. Tanzen, ja tanzen wollen wir und springen, tanzen vor dem Herrn, denn uns, seine Kinder hat er gern. (Link zum Lied: Gl 462) (Bild: Mirjam tanzt vor dem Herrn wie es auch David tat. Gemalt von Sieger Köder)

Papst Franziskus zur Impfung

Sich impfen zu lassen hat etwas mit Liebe zu tun: mit Liebe zu sich selbst, Liebe gegenüber Angehörigen und Freunden, Liebe unter den Völkern. Mit solchen kleinen Gesten kann jede und jeder dazu beitragen, „die Gesellschaft zu verändern und zu verbessern“.

Das erinnert mich daran, dass Gott uns liebt. Er zeigt seine Liebe zu uns als er in seinem Sohn geschlagen und gekreuzigt wird und er sich nicht wehrt. Er breitet für uns die Arme aus.

Er sagt: Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Matthäus 16,25.
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Johannes 15,9-14.

Papst Franziskus sagt: Wir wissen, dass die Dinge in dem Maße besser werden, in dem wir mit Gottes Hilfe für das Gemeinwohl zusammenarbeiten und die Schwächsten und Benachteiligten in den Mittelpunkt stellen. (Angelus 3.1.21)

Link zu Papst Franziskus Impf-Aufforderung.

Hat mich jemand lieb?

Eine der wichtigsten Erfahrungen eines Menschen ist es, geliebt zu werden. „Es ist schön, dass es dich gibt.“ Eine andere Erfahrung ist es, sich auf einen Menschen verlassen zu können. „Ich kann dir vertrauen, dass du mir in der Not hilfst.“ Ähnlich ist es in meiner Beziehung zu Gott. Wenn ich zu ihm sage: Ich vertraue dir, dass du bei mir bist. Du hast im brennenden Dornbusch zu Moses gesagt: „Ich bin mit dir.“ Und dann hast du mit ihm das Volk aus Ägypten geführt. – Dann kann sich die Treue Gottes bei mir bewahrheiten. Ich kann bemerken, dass er mich aufrichtet, dass er mir einen Weg zeigt, mich heilt und dass er mich von üblen Ketten befreit. Es bewahrheitet sich seine Nähe und Zuwendung.

Sinn des Lebens

Viele fragen sich, worin der Sinn dieses Lebens besteht. Ein Freund meinte unlängst: Alles läuft auf die Liebe zu. Dem kann ich zustimmen. Ich möchte aber auch wissen, was hinter der Liebe steckt. Ich nehme an, dass dahinter eine göttliche Dynamik seit dem Urknall wirkt. Menschen entstehen auf der Erde und kommen zum Leben mit Gott. Dazu hat er das Universum erschaffen. Dazu ist aber auch sein Sohn Mensch geworden.

Meine Eltern haben mich auf den Evangelisten Johannes getauft. Erst in den letzten Jahren lese ich aufmerksamer das Johannesevangelium. Es hat den Sinn auf zwei Sätze zugespitzt: Im Anfang war das Wort und das Wort ist für uns Fleisch geworden. Wie bitte? Fleisch? Ich schau nach. Fleisch wurde damals allen Lebewesen zugesprochen. Aha. Wobei Fleisch damals allen Lebewesen zugesprochen wurde. Es zeigte sich, dass das Wort Gottes ein lebendiger Mensch wurde.

Dieser lebendige Mensch übernimmt das Wort Fleisch und sagt: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben. Ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.

Ich glaube, darin steckt der Sinn des ganzen Universums.

Ehepartnerin als heiliges Medium

„Das habe ich in der Ehevorbereitung nicht gehört,“ sagte mir eine junge Frau. „Das tut mir gut, wenn ich das höre.“ Beide, Mann und Frau sind Medien, durch die Gott zur Partnerin und zum Partner kommt.

Die christliche Ehe ist nicht nur ein Bund fürs Leben. Sie ist ein heilendes Sakrament, in dem Menschen und Gott befreiend handeln.

Das christliche Handeln hat drei Bereiche. Die Nächstenliebe, das Gebet und die Sakramente. Für alle drei gibt es gute Gründe, die auf Jesus und den Heiligen Geist zurückgehen. Die Perspektive hat sich aber vor allem bei den Sakramenten geändert.

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