Archiv der Kategorie: Kulturelles

350.000 Besucher bei der „Langen Nacht der Kirchen“ in Österreich

In 650 Kirchen, Klöstern und Pfarrzentren in ganz Österreich gab es in der Nacht Lesungen, Tanz und Konzerte. Die Besucher konnten bei freiem Eintritt aus mehr als 2700 Einzelveranstaltungen wählen. Ich war in St. Josef ob der Laimgrube, Wien und habe junge Musikerinnen und Musiker gehört. Lucy Zhao zupfte wunderbar die Schalenhalslaute, das Xylos Duo spielte großartig Zoltan Kodály, der Chor Agua Voigas sang Lustiges und  Romantisches von Hubert von Goisern bis John Dowland.
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Die Presse
Kathpress
Lange Nacht der Kirchen

 

Gott ruft Trump, Putin, Merkel, Kern, Kurz, Strache, Pilz

Sebastian Kurz und Christian Kern sind von Gott wie alle berufen an einer liebevollen Kultur zu bauen.

Gott arbeitet im Hintergrund an der Welt und an uns. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Ich wollte etwas zur Trennung von Politik und Religion schreiben. Aber als ich heute in der Früh mein Herz Gott öffnete, bekam ich eine bessere Idee: Wir sind doch alle von Gott berufen, auch die Politikerinnen und Politiker. Gott ist der beste Politikberater für Putin, Merkel, Trump, Kurz, Kern und Strache, wenn sie ihr Herz für ihn öffnen. Jesus sagt zu den Pharisäern: „Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“. Die Pharisäer sollen ihr Herz nicht dem Kaiser, sondern Gott geben. Sie sollen in der Stille für Gott „da sein“. Und der Missionssonntag erinnert an Gottes Zusage an jeden Menschen: Ich liebe dich, du kannst es! Er ermächtigt alle Menschen, in Freiheit eine Kultur der Liebe mit ihm aufzubauen.

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Unruhig ist mein Herz. Wem soll ich es schenken?
Die Pharisäer wollen alle Gebote einhalten, auch das Gebot, nichts Unreines anzufassen. Die Münze, ein Denar, war aber unrein. Trotzdem hielten sie ihn in der Hand. Jesus machte sie auf diese Heuchlerei aufmerksam. Es geht um ihr Herz

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person. Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Als sie das hörten, waren sie sehr überrascht, wandten sich um und gingen weg. (Evangelium nach Matthäus 22, 15-21)

Play together now

Wenn im Iran gewählt wird, dann kann ich nicht vergessen, dass unsere Freundin nicht mehr in den Iran zurückkehren kann, weil sie Christin geworden ist. Sie kann ihre Eltern nicht mehr besuchen, ihr droht die Todesstrafe. Sie ist mit ihrer Schwester vor zwei Jahren zu Fuß und mit Bussen aus dem Iran geflohen, hat sich in Wien ein Jahr auf die Taufe vorbereitet, besucht jetzt eine Schule in Wien, spielt beim Theater der Träume mit und setzt sich im Verein „Play Together Now“ für Freizeitgestaltung von Flüchtlingen ein. Die Sehnsucht nach Liebe und Freiheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken.

Kulturelle Evolution durch Christus in Russland?

Der neue Stabschef von Putin Anton Waino kreiert ein Gebilde mit Namen Nooskop. Es erinnert mich an einen Begriff, den Teilhard de Chardin geprägt hat, die Noosphäre, ein kulturelles Zusammenwachsen der Menschheit, die sich immer mehr vernetzt. Teilhard sieht das Ziel dieses Internets im Punkt Omega. Prozessbeschleuniger ist dabei Jesus Christus. Ich vermute nicht, dass Waino das gemeint hat. Trotzdem Danke an Anton Waino, der mich an das Zusammenwachsen der Menschheit in Jesus Christus erinnert.

Putins neuer Stabschef und dein „Nooskop“

Teilhard de Chardin
Gott und die Evolution

Ach wie schön ist El Greco!

Navid Kermani: Die göttliche Wahrheit erfahren wir in Momenten höchster Verzückung und Not.

Religion verortet Kermani in der Ethik und der Ästhetik.

10 Tipps, wie sich Moslems vor dem Islamismus schützen können.

  1. Feindbilder befragen: Feindbilder wie „Der Westen“ „Israel“ oder „Die USA“ neu bewerten. Nicht alles ist dabei schlecht.
  2. Die Gewalt dem weltlichen, säkularen Staat überlassen: Keine Privatrache üben, Strafverfolgung den staatlichen, unabhängigen Gerichten überlassen.
  3. Einen islamischen Staat ablehnen und jenen Staat unterstützen, der keine Religion bevorzugt und Religionsfreiheit sichert.
  4. Die Scharia auf die Religion beschränken. Religion und Politik trennen.
  5. Den Frauen gleiche Rechte zusichern.
  6. Die Liebe zu Allah und zu den Menschen pflegen: Nächstenliebe auch zu den Nicht-Moslems üben.
  7. Niederlagen nicht mit Gewalt beantworten, sondern mit Kreativität.
  8. Die Würde wichtiger nehmen als die Ehre: Die Familienehre nicht mit Gewalt herstellen.
  9. Mohammeds Gewalt in Medina kritisieren und die späteren medinischen Suren mit ihren Gewaltaufforderungen nicht beten.
  10. Den frühen Mohammed in Mekka verehren: Die mekkanischen Suren beten.

Die postmoderne Religion verspricht Gipfelerlebnisse

Dr. Peter Aschoff schreibt auf seinem Blog „peregrinatio“ über Zygmunt Bauman und die Sinndustrialisierung : Wie „diesseitige Tranzendenz“ funktioniert, schildert Zygmunt Bauman in „Postmoderne Religion?“ so treffend, dass es auch nach gut 15 Jahren nicht minder aktuell klingt. Nicht die Konsumgüter an sich lassen die Kassen klingeln, sondern die Verheißung ungeahnten Erlebens – eine Art Heilsversprechen bzw. eine Form der Erleuchtung. Dazu muss der Konsument allerdings seinen Teil beitragen und an sich arbeiten, indem er nämlich seine Genussfähigkeit maximiert. Auch dafür gibt es selbstverständlich die passenden Dienstleistungen und Angebote:

Das Versprechen neuer, überwältigender, sinnverwirrender oder haarsträubender, jedenfalls immer erregenderer Erfahrungen gilt als das Verkaufsargument für Lebensmittel, Getränke, Autos und Kosmetika genauso wie Brillen oder Pauschalreisen. Alles lockt mit der Aussicht auf bis dato unbekannte Eindrücke, die zu »durchleben« stärker wäre als jegliches bereits Probierte. Jedes neue Gefühlserlebnis muss »größer«, überwältigender und aufregender werden als das vorherige, und das Schwindelgefühl eines »totalen« Gipfelerlebnisses winkt immer schemenhaft am Horizont.“