Archiv der Kategorie: Christentum

Did early Christians see the Eucharist as Jesus’ body and blood?

Jesus said to his apostles, “Amen, amen, I say to you, unless you eat the flesh of the Son of Man and drink his blood, you do not have life within you. Whoever eats my flesh and drinks my blood has eternal life, and I will raise him on the last day” (John 6:53).

In recent centuries much debate has surrounded those words. Here is a sampling of what various Christian leaders of the first few centuries said about this teaching.

“I have no taste for the food that perishes nor for the pleasures of this life. I want the Bread of God which is the Flesh of Christ, who was the seed of David; and for drink I desire His Blood which is love that cannot be destroyed.” (St. Ignatius of Antioch – 1st century)

“This food we call the Eucharist, of which no one is allowed to partake except one who believes that the things we teach are true, and has received the washing for forgiveness of sins and for rebirth, and who lives as Christ handed down to us. For we do not receive these things as common bread or common drink; but as Jesus Christ our Savior being incarnate by God’s Word took flesh and blood for our salvation, so also we have been taught that the food consecrated by the Word of prayer which comes from him, from which our flesh and blood are nourished by transformation, is the flesh and blood of that incarnate Jesus.” (St. Justin Martyr – 2nd century)

“[Christ] has declared the cup, a part of creation, to be his own Blood, from which he causes our blood to flow; and the bread, a part of creation, he has established as his own Body, from which he gives increase to our bodies.” (St. Irenaeus of Lyons – 2nd Century)

“Since then He says that, if anyone eats of His bread, he lives forever, as it is manifest that they live who attain to His body and receive the Eucharist by right of communion, so on the other hand we must fear and pray lest anyone, while he is cut off and separated from the body of Christ, remain apart from salvation, as He Himself threatens, saying: ‘Unless you eat the flesh of the Son of man and drink His blood, you shall not have life in you.’ And so we petition that our bread, that is Christ, be given us daily, so that we, who abide and live in Christ, may not withdraw from His sanctification and body.” (St. Cyprian of Carthage – 3rd century)

“And extending His hand, He gave them the Bread which His right hand had made holy: ‘Take, all of you eat of this; which My word has made holy. Do not now regard as bread that which I have given you; but take, eat this Bread, and do not scatter the crumbs; for what I have called My Body, that it is indeed.’” (St. Ephrem of Syria – 4th century)

Quelle: Aleteia Did early Christians see the Eucharist as Jesus’ body and blood?

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod in Fülle

Man soll seine Fehler lieben. Das war die Pointe einer Geschichte, die mir meine Frau erzählte. Ein Klavierlehrer sagte dies seiner schon betagten Schülerin, die krampfhaft versuchte, einen Fehler auszubessern. „Nein, bessern Sie das nicht aus, lieben Sie den Fehler!“ Ich habe einen Fehler, den ich nicht liebe. Ich neige dazu, in Diskussionen zu übertreiben. So geschehen bei einer Bibelrunde, wo es um das Weiterleben nach dem Tod ging. Ich meinte, dass wir nach dem Tod eine Art Zeit erleben. Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass ein bekannter Theologe sagte, es gäbe nach dem Tod keine Zeit. Darauf ich: Das ist ein Blödsinn! Diese Bemerkung war ein Fehler von mir und ich fühlte mich nach dem Treffen sehr geknickt. Solch einen Fehler kann ich nicht lieben. Ich muss ein wenig vorsichtiger sein bei dem, was ich sage.

Aber worum ging es bei dem Gespräch? Eine Teilnehmerin brachte das schöne Bild von einem verschlossenen Menschen, der sich nach dem Tod durch die liebevolle Wärme Gottes öffnet. Einer meinte, dass es schon eine Hölle gibt, und man soll auf die Hinweise der Muttergottes achten. Einige fragten, ob es nach dem Tod einen Ort für die Hölle gibt, oder nur einen Zustand. Das war der Punkt, wo ich mich einmischte. Meine Gedanken und meine Wahrnehmungen, auch nach meinem Tod, brauchen doch einen Raum, einen Ort und eine Zeit. Gott, so sagte ich, macht eine neue Schöpfung für unser Leben. Raum und Zeit sind Bedingungen für menschliches Leben. Albert Einstein sah, dass Raum und Zeit zusammenhängen. Wenn Gott uns liebt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass er uns nach dem Tod die Lebensbedingungen von Raum und Zeit nicht zugesteht. Er gibt uns ja ein Leben in Fülle und da ist alles da, was wir brauchen. Jesus sagt im Sonntagsevangelium: Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.

Is God ‘that than which nothing greater can be thought’?

Is God ‘that-than-which-nothing-greater-can-be-thought’?
(Anselm of Canterbury)

Quelle: Is God ‘that-than-which-nothing-greater-can-be-thought’? – etimasthe

Ist Gott das, worüber nichts Größeres gedacht werden kann?
Es geht Anselm um eine Negation – nichts Größeres – und um die Grenzen das Denkens.

Da gehe ich lieber zum Vater

Ich habe mich verlaufen. Ich weiß nicht, wo meine Freunde sind, wo meine Familie ist, wo mein Gott ist. Ich fühl mich so etwas von allein. Oh Gott, Angst habe ich. Ich fühle mich bedroht. Jetzt rufe ich. Da ist jemand Bekannter. Eine liebe Person kommt. Wow. Mein Herz hüpft voll Freude.

Ich schaue in der Tasche nach. Da fehlt mir eine Stück. Ich bin aufgeregt. Oh, wo ist das? Ich suche in jedem Eck. Leuchte in jede Ritze. Stundenlang suche ich schon. Ah, da ist das teure Stück. Juchhu! Ich laufe zu den Nachbarn und muss es ihnen unbedingt erzählen.

Es ist ein Wahnsinn. Ich halte es nicht mehr aus. Ich muss raus. Mein Vater zahlt mir das Erbe aus und endlich bin ich weg. So wunderbare Freunde habe ich und wir feiern die Festivitäten, bis wir umfallen. Ups, ich habe nichts mehr am Konto. Ich frag die Freunde, ob sie mir etwas borgen. Man muss ja schließlich essen. Ich verstehe nicht, warum mir niemand etwas borgt. Hunger habe ich auch. Verdammt, da will mich niemand. Da muss ich diese blöden Säue hüten. Nicht einmal Essen krieg ich. Nein, da gehe ich lieber zum Papa. Ich kann nur hoffen, dass er einen Hilfsarbeiter braucht. Aber es ist mir urpeinlich. Ich muss zugeben, dass ich einen Blödsinn gemacht habe.
Was? Er kommt mir entgegen? Er umarmt mich.

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Kann sich der Islam mit dem Verfassungsstaat versöhnen

Der Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde prägte die Formulierung, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren könne. Böckenfördes Skepsis gegenüber dem Islam und seine migrationspolitischen Empfehlungen hingegen sind weitgehend unbekannt, aber brisant.

Wird sich der migrationsbedingt und aufgrund höherer Geburtenraten in westlichen Ländern zunehmend stärker vertretene Islam in Zukunft, analog den christlichen Kirchen, mit dem säkularen Verfassungsstaat und der Religionsfreiheit theologisch versöhnen können? Und was wäre, wenn darauf keine Aussicht bestünde?

Quelle: Kann sich der Islam mit dem Verfassungsstaat versöhnen

St. Maria als

Wir haben eine Kirche, haben Sie eine Idee? Mit dieser Frage wandte sich die Kirche St. Maria 2017 an die Menschen der Stadt Stuttgart und bekam als Antwort eine Vielzahl an Ideen zurück. Was eine Kirche außer Gottesdienstraum noch sein kann, wird seitdem erprobt. St. Maria als Theater, Café, Veranstaltungsraum, Kulisse, Installation, Plattform, Galerie, Marktplatz, Treffpunkt – aber vor allem: St. Maria als Prozess, als Raum des Miteinanders, den wir stetig weiter gemeinsam ausprobieren wollen.

Sie sind eingeladen: Stöbern Sie hier auf unserer Website, oder schauen Sie direkt in St. Maria vorbei. Auch 2019 öffnen wir wieder unsere Türen für ein buntes Veranstaltungsprogramm. Infos dazu finden Sie unter der Rubrik Aktuelles.

www. st-maria-als.de

Was liebe ich am Katholizismus? – feinschwarz.net

Fulbert Steffensky stellt den Diskussionen um die katholische Kirche die Stärken des Katholizismus an die Seite. Eine Einladung.
Zur ökumenischen Freiheit gehört es, sich an der Stärke der anderen zu erfreuen.
Katholische Frömmigkeit tritt immer dramatisch nach außen.
Ein Mensch birgt sein Glück oder sein Unglück in einem kleinen Tanz.
Was das alltägliche Leben angeht, hat seinen Platz.
Die Religion wird kräftig und bedeutsam.
Der Glaube ist leichter, wenn er sich nicht dauernd selbst beweisen muss.
Ich darf mir nicht zuschauen, wenn ich bete oder einen Sonnenuntergang betrachte.

Quelle: Was liebe ich am Katholizismus? – feinschwarz.net