Archiv der Kategorie: Christentum

Die Würze des Salzes

Ich liebe den Spruch von Jesus: Ihr seid das Salz der Erde!

Studien belegen: Menschen, die ihre Speisen salzen, leben gesünder und länger. https://science.orf.at/stories/2929311/

Das Salz ist wie das Leben der Christinnen und Christen.

  • Das Salz würzt die Speisen, damit sie nicht fad schmecken. Wenn wir Christinnen und Christen das Salz der Erde sind, so würzen wir das Leben und stoppen unter anderem die Fadess und das Bore-out.
  • Das Salz ist als weißer Stoff sichtbar und wird in den Speisen unsichtbar. So werden wir, wenn wir die Welt würzen, unsichtbar. Wir geben uns der Aufgabe hin (Hingabe).
  • Wir sind Salz, weil wir in einer Beziehung zu Gott leben. Durch diese Beziehung wird die Welt genießbarer. Wir sind Mitschöpferinnen und Mitschöpfer Gottes.
  • Zum Würzen braucht es wenig Salz. So braucht es auch wenige Christinnen und Christen, um eine große Wirkung zu erzielen.
  • Das Salz weist durch den guten Geschmack auf das Gute und Schöne hin. So weisen wir Christinnen und Christen mit unserem Leben auf das große Du, auf Gott und sein Paradies hin.
  • Du bist eingeladen, zum Gewürz Gottes zu werden.

Remembering Kobe Bryant: Formed and saved by his Catholic faith

This article was originally published in April of 2016. Sadly, Kobe Bryant, along with his 13-year-old daughter, Gianna, and the three others, passed away in a helicopter crash on January 26, 2020.…

More: Remembering Kobe Bryant: Formed and saved by his Catholic faith

How a priest changed Kobe Bryant’s life

n Wednesday, April 13, 2016, Kobe Bryant, one of the greatest athletes of all time, ended his 20-year basketball career with a bang, scoring 60 points in his last game.

While Bryant’s stats can be recited by many — five-time NBA champion, two-time Olympic champion, 18-time All-Star and the third leading scorer in NBA history — few know about the role his Catholic faith played in helping him through one of his darkest hours.

Born in Philadelphia, Kobe Bryant was raised in a Catholic household and even spent some of his youth in Italy. Drafted into the NBA at the age of 17, he eventually married Vanessa Laine at St. Edward Roman Catholic Church in Dana Point, California. Two years later they had their first child. Bryant was at the top of his game and everything seemed to be heading in the direction of his dreams.

More: Remembering Kobe Bryant: Formed and saved by his Catholic faith

Did early Christians see the Eucharist as Jesus’ body and blood?

Jesus said to his apostles, “Amen, amen, I say to you, unless you eat the flesh of the Son of Man and drink his blood, you do not have life within you. Whoever eats my flesh and drinks my blood has eternal life, and I will raise him on the last day” (John 6:53).

In recent centuries much debate has surrounded those words. Here is a sampling of what various Christian leaders of the first few centuries said about this teaching.

“I have no taste for the food that perishes nor for the pleasures of this life. I want the Bread of God which is the Flesh of Christ, who was the seed of David; and for drink I desire His Blood which is love that cannot be destroyed.” (St. Ignatius of Antioch – 1st century)

“This food we call the Eucharist, of which no one is allowed to partake except one who believes that the things we teach are true, and has received the washing for forgiveness of sins and for rebirth, and who lives as Christ handed down to us. For we do not receive these things as common bread or common drink; but as Jesus Christ our Savior being incarnate by God’s Word took flesh and blood for our salvation, so also we have been taught that the food consecrated by the Word of prayer which comes from him, from which our flesh and blood are nourished by transformation, is the flesh and blood of that incarnate Jesus.” (St. Justin Martyr – 2nd century)

“[Christ] has declared the cup, a part of creation, to be his own Blood, from which he causes our blood to flow; and the bread, a part of creation, he has established as his own Body, from which he gives increase to our bodies.” (St. Irenaeus of Lyons – 2nd Century)

“Since then He says that, if anyone eats of His bread, he lives forever, as it is manifest that they live who attain to His body and receive the Eucharist by right of communion, so on the other hand we must fear and pray lest anyone, while he is cut off and separated from the body of Christ, remain apart from salvation, as He Himself threatens, saying: ‘Unless you eat the flesh of the Son of man and drink His blood, you shall not have life in you.’ And so we petition that our bread, that is Christ, be given us daily, so that we, who abide and live in Christ, may not withdraw from His sanctification and body.” (St. Cyprian of Carthage – 3rd century)

“And extending His hand, He gave them the Bread which His right hand had made holy: ‘Take, all of you eat of this; which My word has made holy. Do not now regard as bread that which I have given you; but take, eat this Bread, and do not scatter the crumbs; for what I have called My Body, that it is indeed.’” (St. Ephrem of Syria – 4th century)

Quelle: Aleteia Did early Christians see the Eucharist as Jesus’ body and blood?

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod in Fülle

Man soll seine Fehler lieben. Das war die Pointe einer Geschichte, die mir meine Frau erzählte. Ein Klavierlehrer sagte dies seiner schon betagten Schülerin, die krampfhaft versuchte, einen Fehler auszubessern. „Nein, bessern Sie das nicht aus, lieben Sie den Fehler!“ Ich habe einen Fehler, den ich nicht liebe. Ich neige dazu, in Diskussionen zu übertreiben. So geschehen bei einer Bibelrunde, wo es um das Weiterleben nach dem Tod ging. Ich meinte, dass wir nach dem Tod eine Art Zeit erleben. Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass ein bekannter Theologe sagte, es gäbe nach dem Tod keine Zeit. Darauf ich: Das ist ein Blödsinn! Diese Bemerkung war ein Fehler von mir und ich fühlte mich nach dem Treffen sehr geknickt. Solch einen Fehler kann ich nicht lieben. Ich muss ein wenig vorsichtiger sein bei dem, was ich sage.

Aber worum ging es bei dem Gespräch? Eine Teilnehmerin brachte das schöne Bild von einem verschlossenen Menschen, der sich nach dem Tod durch die liebevolle Wärme Gottes öffnet. Einer meinte, dass es schon eine Hölle gibt, und man soll auf die Hinweise der Muttergottes achten. Einige fragten, ob es nach dem Tod einen Ort für die Hölle gibt, oder nur einen Zustand. Das war der Punkt, wo ich mich einmischte. Meine Gedanken und meine Wahrnehmungen, auch nach meinem Tod, brauchen doch einen Raum, einen Ort und eine Zeit. Gott, so sagte ich, macht eine neue Schöpfung für unser Leben. Raum und Zeit sind Bedingungen für menschliches Leben. Albert Einstein sah, dass Raum und Zeit zusammenhängen. Wenn Gott uns liebt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass er uns nach dem Tod die Lebensbedingungen von Raum und Zeit nicht zugesteht. Er gibt uns ja ein Leben in Fülle und da ist alles da, was wir brauchen. Jesus sagt im Sonntagsevangelium: Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.

Is God ‘that than which nothing greater can be thought’?

Is God ‘that-than-which-nothing-greater-can-be-thought’?
(Anselm of Canterbury)

Quelle: Is God ‘that-than-which-nothing-greater-can-be-thought’? – etimasthe

Ist Gott das, worüber nichts Größeres gedacht werden kann?
Es geht Anselm um eine Negation – nichts Größeres – und um die Grenzen das Denkens.

Da gehe ich lieber zum Vater

Ich habe mich verlaufen. Ich weiß nicht, wo meine Freunde sind, wo meine Familie ist, wo mein Gott ist. Ich fühl mich so etwas von allein. Oh Gott, Angst habe ich. Ich fühle mich bedroht. Jetzt rufe ich. Da ist jemand Bekannter. Eine liebe Person kommt. Wow. Mein Herz hüpft voll Freude.

Ich schaue in der Tasche nach. Da fehlt mir eine Stück. Ich bin aufgeregt. Oh, wo ist das? Ich suche in jedem Eck. Leuchte in jede Ritze. Stundenlang suche ich schon. Ah, da ist das teure Stück. Juchhu! Ich laufe zu den Nachbarn und muss es ihnen unbedingt erzählen.

Es ist ein Wahnsinn. Ich halte es nicht mehr aus. Ich muss raus. Mein Vater zahlt mir das Erbe aus und endlich bin ich weg. So wunderbare Freunde habe ich und wir feiern die Festivitäten, bis wir umfallen. Ups, ich habe nichts mehr am Konto. Ich frag die Freunde, ob sie mir etwas borgen. Man muss ja schließlich essen. Ich verstehe nicht, warum mir niemand etwas borgt. Hunger habe ich auch. Verdammt, da will mich niemand. Da muss ich diese blöden Säue hüten. Nicht einmal Essen krieg ich. Nein, da gehe ich lieber zum Papa. Ich kann nur hoffen, dass er einen Hilfsarbeiter braucht. Aber es ist mir urpeinlich. Ich muss zugeben, dass ich einen Blödsinn gemacht habe.
Was? Er kommt mir entgegen? Er umarmt mich.

Weiterlesen

Kann sich der Islam mit dem Verfassungsstaat versöhnen

Der Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde prägte die Formulierung, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren könne. Böckenfördes Skepsis gegenüber dem Islam und seine migrationspolitischen Empfehlungen hingegen sind weitgehend unbekannt, aber brisant.

Wird sich der migrationsbedingt und aufgrund höherer Geburtenraten in westlichen Ländern zunehmend stärker vertretene Islam in Zukunft, analog den christlichen Kirchen, mit dem säkularen Verfassungsstaat und der Religionsfreiheit theologisch versöhnen können? Und was wäre, wenn darauf keine Aussicht bestünde?

Quelle: Kann sich der Islam mit dem Verfassungsstaat versöhnen