Archiv der Kategorie: Christentum

Sommerzeit: Heute in die Kirche gehen?

Heute beginnt die Sommerzeit. Die Uhren müssen vorgestellt werden. Langes Ausschlafen am Wochenende bringt die innere Uhr durcheinander. Statistisch passieren an Montagen mehr Herzinfarkte und Unfälle durch Konzentrationsstörungen.
Ich gehe in die Kirche.
Der Gottesdienst beginnt im Sacré Coeur mit der Palmprozession um 9:00.
Ein schönes Hosanna-Lied ist „Ich seh den König kommen. Mächtig und in Herrlichkeit. Die Erde bebt, die Erde bebt.

Das Lied könnte am Palmsonntag gesungen werden, wenn Jesus unter Hosianna als Erlöser in Jerusalem und in die Kirche einzieht.

Übrigens: Heute ist auch die Verkündigung des Herrn. In 9 Monaten ist Weihnachten.

Ostern. Eine Bilanz. Von Josef Bordat

Am 6. April des Jahres 30 wird ein jüdischer Wanderprediger ohne festen Wohnsitz aufgrund des römischen Besatzungsstatuts in der Provinz Judäa wegen der Vorbereitung, Planung und Durchführung von Störaktionen gegen die öffentliche Ordnung, insbesondere wegen Aufrufs zur Steuerhinterziehung, nach kurzem Prozess (Anhörung ohne Zeugenbefragung) hingerichtet. Den Behörden zugeführt wurde er nach mehreren Provokationen durch die […]

über Ostern. Eine Bilanz — JoBos Blog

Die Grenzen der Naturwissenschaft

Hawkings_letzte_WorteDer Naturwissenschaftler Stephen Hawking sagte in seinem letzten Interview: „Versucht einen Sinn zu erkennen in dem, was ihr seht und fragt euch, was das Universum existieren lässt.“ Er glaubte, dass es ein Gesetz gibt, das aus der Schwerkraft das Universum entstehen lässt. Der Physiker Anton Zeilinger fragte daraufhin: „Wer hat das Gesetz erschaffen?“ Die Naturwissenschaft kann die Frage nach dem großen Sinnzusammenhang nicht beantworten. Gott kommt uns dabei entgegen. Die Menschwerdung Gottes hilft mir, in Beziehung zu dem großen Grund zu kommen und ihn mit „Du“ anzusprechen. Diese Augenblicke haben einen kleinen oder großen Vorgeschmack des Himmels in sich. Stephen Hawking wird in diesen Stunden „seinen“ Augenblick haben. Er wird vor seinem Schöpfer stehen und erkennen, wer das Universum existieren lässt und welchen Sinn das Ganze hat.
Jesus hatte vor dem Osterfest Augenblicke, in denen er sich ganz intensiv mit seinem Vater austauschte. Dies erlebte er so stark, dass es seine Seele erschütterte.

Jesus: Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde. Joh 12,20-33

Der alte Äon mit den falschen Messiasse wird erschüttert

Ich lese gerade „Weltuntergang und Wiederkunft Christi. Eine mystagogisch-dramatische Auslegung der Markusapokalypse (Markus 13)“ von Willibald Sandler
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/1220.html#_ftnref31

Der alte Äon mit den falschen Erlöserfiguren (Trump, Orban, Putin, Erdogan, Xi Jinping, Kim Jong-un) wird erschüttert, aber nicht ersetzt, sondern transformiert: um eine neue Mitte.

Die guten Kairoi im Leben ermöglichen tiefe Erfahrungen des guten Endes.

 

Göttlicher Tanz der Dreifaltigkeit

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Ich erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache. Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist. Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll von liebevollen Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben.

Psychose: Der Klang der Stille.

Türkei, Korea: Jesu Geist wirkt

Das war eine Überraschung. Jesu Geist wirkte in Nordkorea und im Treffen Kneissl mit Cavusoglu. Gott sei Dank!
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat alle Landsleute im In- und Ausland aufgefordert, einen Durchbruch bei den Bemühungen um eine Wiedervereinigung zu erreichen. Alle Koreaner sollten „Kontakte, Reisen und die Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea fördern“, heißt es in dem am Donnerstag von staatlichen Medien verbreiteten Appell.
Aber auch zwischen Österreich und der Türkei gibt es eine Entspannung. Karin Kneissl und Cavusoglu präsentierten sich wie ein Herz und eine Seele. Während Kneissl den Gastgeber mit dem Faksimile einer Friedensurkunde zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich aus dem 17. Jahrhundert überraschte, machte dieser der Außenministerin ein unerwartet großes Gastgeschenk: Nach eineinhalb Jahren Zwangspause dürfen die österreichischen Archäologen nach Ephesos zurückkehren. Kein Wunder, dass Kneissl offen einräumte, der Besuch habe „die Erwartungen, mit denen ich gekommen bin, übertroffen“.
In beiden Fällen sieht man, wie der Geist des Jesus aus Nazaret wirkt. Die Versöhnung ist in die Herzen aller Menschen gelegt. Es gibt immer Menschen, die auf ihr Herz hören.
Ich kann nur hoffen, dass die Politiker in Davos auf den Geist Jesu und ihr Herz hören.

Salzburger Nachrichten zu Nordkorea
Die Zeit zu Kim Jong Un
Oberösterreichische Nachrichten zu Kneissl und Cavusoglu
Salzburger Nachrichten zu Davos