Archiv des Autors: Daxbacher Hannes

Psychose: Der Klang der Stille.

Conchitas brennendes Herz

Gott liebt Conchita

Gott liebt Conchita

Heilt Gott den Bluthochdruck?

Bei essentiellem Bluthochdruck ist keine organische Ursache erkennbar. Der Vater der psychoanalytischen Psychosomatik, Franz Alexander nimmt Formen der Beziehungsstörung für diese Krankheit wahr: Die Wünsche nach Abhängigkeit und Zuwendung werden abgewehrt, weil die Betroffenen erfahren haben, dass die wichtigen Personen nicht vorhanden sind. Es fehlt die Zuversicht bezüglich der Verfügbarkeit ihrer Du-Person. Die Betroffenen wehren ihre Wünsche nach Hingabe und sich Verlieben ab, und der Konflikt sinkt ins Unterbewusste ab. Er manifestiert sich nach dem Psychosomatiker Thure von Uexküll in den Bereitstellungskrankheiten wie essentieller Bluthochdruck, wodurch der Körper als Rahmen für den Schauplatz des Konfliktes dient. Die Lösung des Konfliktes zwischen Wunsch nach Hingabe und Abwehr aus Enttäuschung muss zugunsten der Hingabe entschieden werden.
Sigmund Freud legt eine Spur, wenn er in seinem Narzissmusaufsatz 1914 über den Zustand der Verliebtheit schreibt: „Die Emanationen der Libido, die Objektbesetzungen, die ausgeschickt und wieder zurückgezogen werden können, wurden uns allen auffällig. Wir sehen auch im groben einen Gegensatz zwischen der Ichlibido und der Objektlibido. Je mehr die eine verbraucht, desto mehr verarmt die andere. Als die höchste Entwicklungsphase, zu der es die letztere bringt, erscheint uns der Zustand der Verliebtheit, der sich uns wie ein Aufgeben der eigenen Persönlichkeit gegen die Objektbesetzung darstellt und seinen Gegensatz in der Phantasie (oder Selbstwahrnehmung) der Paranoiker vom Weltuntergang findet.“
Sich in eine Person zu verlieben, die diese „Objektbesetzung“ solide durchhält und die liebende Person nicht enttäuscht, wäre eine mögliche Lösung. Gott wäre so ein „Du“, das in der jüdisch-christlichen Religion die Treue hält.
Es gibt einige Liebeserlebnisse Gott gegenüber, die heilsame Erfahrungen auslösen können:
Nikolaus von der Flüe: Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.
Theresa von Avila: Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe. Alles erreicht der Geduldige, und wer Gott hat, der hat alles Gott allein genügt.
John Henry Newman: O Herr, ich gebe mich ganz in deine Hände. Mache mit mir, was du willst. Du hast mich für dich geschaffen. Ich will nicht mehr an mich selber denken. Ich will dir folgen. Was willst du, dass ich tun soll? Geh deinen eigenen Weg mit mir. Was du auch forderst, ich will es tun.
Charles de Foucauld: Mein Vater, ich überlasse mich dir, mach mit mir, was dir gefällt. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele; ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe, und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen; denn du bist mein Vater.
Ignatius von Loyola: Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit. Nimm mein Gedächtnis, meinen Verstand, meinen ganzen Willen. Was ich habe und besitze hast du mir geschenkt. Ich stelle es dir wieder ganz und gar zurück
und übergebe alles dir, dass du es lenkest nach deinem Willen. Nur deine Liebe schenke mir mit deiner Gnade, und ich bin reich genug und suche nichts weiter.
Sich in den christlich-jüdischen Gott verlieben ist abenteuerlich. Ob es langfristig den Blutdruck senkt, ist zu erproben. Es macht jedenfalls Lust auf Leben, Liebe und Hingabe – alles Zeichen für Heilung.

Literatur:
Franz Alexander, Psychosomatische Medizin. Grundlagen und Anwendungsgebiete. De Gruyter, Berlin 1951
Sigmund Freud, Zur Einführung des Narzißmus
(1914): Ges. W. Bd. X, Seite 141
Thure von Uexküll: Grundfragen der psychosomatischen Medizin. Reinbek bei Hamburg 1963
Nikolaus von der Flüe
Theresa von Avila

John Henry Newman
Charles de Foucauld
Ignatius von Loyola
„More of you“ by Deborah Ann

Ägypten: Über 50 Kirchen zerstört

Aus dem Hollerbusch

Was in Ägypten derzeit den Kopten angetan wird, erfährt man nur klausuliert: Dutzende Kirchen in Brand, Priester erschossen, christliche Familien gezielt ausgeraubt, mißhandelt. Die Moslembruderschaft läßt keinen Zweifel daran, daß die Kopten nun endgültig ausgemerzt werden sollen. Schon während der Präsidentschaft Morsis wurden Kopten Ziel von islamistischen Übergriffen einschließlich eines Angriffs auf die Markuskathedrale des koptischen Patriarchen. Mehr Kopten wurden in einem Jahr Mursi wegen angeblicher Beleidigung des Islam verurteilt als in der ganzen Ära Mubarak.

Nun schieben islamistische Führer den Sturz Mursis ihnen in die Schuhe, obwohl das Militär diesen Schritt bekanntlich erst wagte, als Millionen Ägyptern einschließlich salafistischer Gruppierungen (!) Mursis Rücktritt forderten. Die Liste der Attacken wird immer länger, die Zahl der Opfer größer. Unschätzbare Kulturgüter wurden für immer zerstört, jahrhundertealte Kirchen dem Erdboden gleichgemacht. Mitglieder der Bruderschaft sollen die Losung ausgegeben haben: „Wenn Du einen Christen findest, töte ihn!“ Die Parallelen zu den syrischen…

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Castellucci inszenierte ein christliches Drama „Sul concetto …“

Ein Mann pflegt geduldig seinen alten Vater, der Durchfall hat, inkontinent und dement ist. Dann reißt ihm der Geduldsfaden und er brüllt kurz auf. Er entschuldigt sich bei seinem Vater und geht zu einem überlebensgroßen Jesusbild von Antonello da Messina, das die ganze Zeit auf die hintere Wand der Bühne projiziert ist und flüstert „Jesus, Jesus, Jesus“. Soweit eine ergreifende Geschichte bei den Wiener Festwochen im Burgtheater. Jetzt kommen aber 13 Schulkinder, die das Jesusbild mit Plastikhandgranaten bewerfen und dabei höllischen Krach machen. Das erinnert an Bowling for Columbine, wo Schulkinder ein Massaker in einer Schule anrichten. Kindern wird beigebracht, wie man Kriegswaffen benutzt. Es erinnert an Kindersoldaten. Man kann nur hoffen, das diese jungen Schauspieler gut betreut werden. Dann wird das Passionsspiel mit der Zerstörung des Jesusbildes fortgesetzt. Blut fließt über das Gesicht des Gottessohnes, das zerstört wird und dahinter zwei Sätze freigibt: „Du bist mein Hirte“ und „Du bist nicht mein Hirte“. Das ist die Entscheidung, vor die jeder gestellt ist. Der Kairos wird hier veranschaulicht: Nehme ich Jesus Christus, den Sohn Gottes als meinen Hirten an? Der Regisseur Castellucci inszeniert ein modernes religiöses Drama, das zeigt, dass durchgehend moralisches Handeln ohne Gottesbeziehung zum Scheitern verurteilt ist. Schon Kinder üben Gewalt aus, wenn sie keine Freundschaft mit Christus haben. Das Einhalten des 4. Gebotes, „Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass du lange lebst und es dir wohl ergeht in dem Land, das Gott dir gibt“ ist ohne Gottesbeziehung nicht durchhaltbar. Da ist Streit mit Gott möglich, oft sogar notwendig. Aber auch Danken ist möglich. Ist es doch der lebendige Gott, der gütig handelt, was Menschen sehr überrascht.

Verwirrung um Opfer der Bombe in Kirche: Frau oder Kind?

Ein tansanischer Polizeisprecher sagte, dass eine Frau starb und 44 Personen ernsthaft verletzt wurden, als eine Bombe in einer Katholischen Kirche im Norden von Tansania explodierte. Der Regionale Polizeikommissar von Arusha, Magesa Mulogo sagte heute, Sonntag, dass die Frau im Spital an den Folgen der Bombe starb. Noch vor Kurzem Hieß es, ein Kind sei durch die Bombe getötet worden.
Mulogo sagte, dass Augenzeugen berichteten, dass ein Mann die Bombe von einem Motorrad aus in die Kirche vor Beginn der Messe geworfen hätte. Der Fahrer wurde verhaftet.

Kind getötet, viele Verletzte: Bombe explodierte in der Kirche

Bombe explodierte in KircheTansania: Ein Kind wurde getötet und Dutzende Katholiken und Katholikinnen wurden verletzt, als eine Bombe am Sonntag in einer Kirche in Arusha, einer Stadt im Norden von Tansania explodierte.
Das getötete Kind war unter den Gläubigen, die sich zur Sonntagsmesse versammelten.
Die Polizei geht von bis zu 30 Verletzten aus, ohne eine genauere Zahl nennen zu können.
Nach Angaben der lokalen Polizei wurde eine Person verhaftet, die verdächtigt wird, die Explosion in der Kirche ausgelöst zu haben.
Der Angriff auf die Kirche ist ein Hinweis auf islamisch-christliche Spannungen, die sich in Feindseligkeiten in den letzten Monaten zeigten.
Die Kirche befindet sich in der Vorstadt Olasiti von Aruscha. Die Bombe explodierte vor einem Gottesdienst mit Bischof Josaphat Louis Lebulu, dem Leiter der örtlichen Diözese. Er wurde begleitet von einem Vertreter des neuen Papstes Franziskus.
Zeugen sagten, dass die Bombe um 10:00 vormittags in der neuen Kirche explodierte, während sie sich für die Messe vorbereiteten.
Die Bombe verursachte eine Panik in dem Touristenzentrum des ostafrikanischen Landes.
“In der Kirche ging eine Art Explosion los. Es war glaubhaft eine Bombe, aber wir wissen nicht, welcher Typ von Bombe es war“, sagte der Polizeisprecher Advera Senso.
Senso konnte nicht bestätigen, ob jemand getötet wurde und wieviele genau verwundet wurden.
Die religiösen Spannungen schwelten in Ostafrikas zweitgrößter Wirtschaft seit einigen Monaten, als zwei christliche Leiter auf der von Moslem beherrschten Insel Sansibar Anfang dieses Jahres ermordet wurden.
Tansanias Außenminister Bernard Membe sagte auf Twitter, dass er zutiefst schockiert ist von dieser Explosion.
Tansanias Präsident Jakaya Kikwete hat vor religiösen Spannungen in mehreren Fernsehansprachen gewarnt.

Links:
Bilder des Anschlags
Blog mit Bildern des Anschlags
ORF
SinaEnglish
Yahoo/Reuters
ShanghaiDaily
Bernard Membe /Twitter