Die Liebe freut sich

Da hat einer eine Idee, dass die Liebe vieles zum Guten ändert, er lebt das auch und dann wird er gemobbt und hinausgeworfen. Ähnlich ist es Jesus in der Synagoge von Nazaret ergangen. Die Geschichte kann man moralisch interpretieren oder religiös. Die moralische Interpretation sagt: Jesus bringt Beispiele wie die arme Witwe und den kranken Naaman. Beiden wird von den Propheten geholfen. Beide sind Ausländer. Also sollen wir den Ausländern helfen. Moralische Interpretationen sind einfach und auffordernd.
Die andere Interpretation ist eine religiöse: Wir übernehmen die Rolle von Jesus, wenn in unserer Taufe und unserer Firmung der Geist auf uns herabkommt und dieser uns salbt. Es kann passieren, dass wir wie Jesus dann die gute Botschaft Gottes ansagen, alle das gut finden, aber, wenn wir sagen, dass der Geist auf uns ruht und uns salbt, werden wir gefragt, ob wir etwas Besseres sind. Damit wir nicht hochmütig werden, sagt Jesus, sollen wir Salz sein.
Die Funktion, die wir da übernehmen, ist Gewürz der Welt zu sein. Wenn ich Salz bin und ich werde in die Speise gestreut, dann trage ich zu einem besseren Geschmack bei. Wir Christinnen und Christen werden so zum Werkzeug des Heils, des Glücks und der Liebe.
Mir gefällt die Erfahrung: Wenn wir in Gott eintauchen, tauchen wir bei den Mitmenschen auf. Da freut sich die Liebe.
Quellen: Lukas 4,16-30, Matthäus 5,13

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