Fronleichnam: Wandle mich

Keine Religion existiert ohne Ritual. Die Wandlung des Brotes in den Leib des Gottessohnes ist das zentrale Ritual der Christenheit. Beim jüdischen Osterfest, dem Pessach, begründete Jesus diesen Ritus.
Im Fronleichnamsfest wird diese Wandlung gegenwärtig. 10 Tage nach Pfingsten. Der Heilige Geist ist notwendig. Denn bevor die Abendmahlsszene gegenwärtig wird, wird der Heilige Geist herabgerufen, damit er das Brot wandelt. Deswegen knien sich viele Gläubige schon vor der Wandlung nieder.

„Bitte wandle mich.“ Ich brauche den Heiligen Geist. Damit er mich wandelt. Ich bin Brot. Ich werde Leib Christi. Jedenfalls zu einem Teil vom Leib Christi.

Wir, die Mitfeiernden werden zu einem „Körper“. Corpus Christi. Um der Liebe willen. Er begegnet mir. Ein Zwiegespräch. Ein paar Minuten. Endgültig kommst du in Herrlichkeit.

(Die Worte der Herabrufung des Geistes auf Brot und Wein: https://christenwind.at/?p=776)

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