Alles wird aufgedeckt.

Die Pandemie zeigt uns die Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnisse in der Fleischindustrie. Die meist aus Osteuropa stammenden Arbeiter leben überwiegend in Gemeinschaftsunterkünften. Dort teilen sich oft zehn Personen ein Zimmer und müssen sich beengte Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche und Bad mit anderen nutzen.

Auch in den Postverteilerzentren, in denen Leiharbeiter angestellt sind, gab es Ausbrüche des Coronavirus. Leiharbeiter melden sich nicht krank, weil sie befürchten, ihren Job zu verlieren und stecken andere an. Da muss der Staat unbedingt die Arbeitsgesetze nachbessern.

Dass das jetzt bekannt wird, erinnert mich an den Jesus-Spruch „Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern!“ (Mt 10, 26)

Nach den Berichten einer rumänischen Erntehelferin über Missstände in einem österreichischen Spargelbetrieb ist ein Erntehelfer-Quartier am Freitag behördlich gesperrt worden.
Quelle: ORF 19.6.2020

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