Gott macht sich verletzlich: Karfreitag in Zeiten von Corona

Dieses feindliche Virus macht es notwendig, dass wir alle zusammenstehen und unsere Rivalitäten begraben. Sonst ist es nicht besiegbar und tötet.
Bei Jesus war es umgekehrt. Er war unschuldig, wurde aber als Feind gefoltert und grausam hingerichtet.
Warum geht Jesus diesen schweren Weg? Ein Freund meinte richtig, dass er die Menschen zur Besinnung bringen wollte, dass sie sich nicht vor Zorn und Neid die Köpfe einschlagen.
Jesus zeigt auch, dass Gott bis zum Äußersten geht, um in ihrem Leid ganz nahe zu sein und um sie nie allein zu lassen.
Wenn Gott ein Mensch wie Jesus wird, dann wird er auch ein verletzlicher Körper. Diesen konnten die Jünger und Jüngerinnen anfassen.
Die Soldaten konnten ihn schlagen und zum Schluss kreuzigen.
Jesus zeigt damit das verletzbare Antlitz Gottes. Er wurde ein Teil der Lebensgeschichten dieser Folterer. Er wurde das, damit sie zur Umkehr kommen. Es gab und gibt immer wieder welche, die sich von ihrem Hass abwenden und eine neue Perspektiven bekommen.
Ich selbst merkte, dass Jesus durch diese Verletzlichkeit ein Teil meines Lebens und Leidens geworden ist.

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