Die Antwort auf die Zumutung: Er rettet kaum wahrnehmbar

Jetzt haben wir doch auf unseren Balkon eine winzige Lichterkette gegeben. Zuerst waren uns die Lichter-Orgien an den Häusern schon vor dem Advent unheimlich. Aber jetzt, knapp vor Weihnachten, schaffen wir es, einige kleine dezente Lichtpunkte auf das Tannenreisig zu setzen. Wir machen das auch, damit das Fest beginnen kann. Im Zentrum steht für mich das Ankommen des Gotteskindes. Vielleicht hat Gott das schon beim Urknall geplant, dass er Mensch und unser Bruder wird.

Gott mutet uns Menschen oft viel zu. Da ist seine Antwort: „Ich bin für euch da. Ich bin mit euch solidarisch.“ Der große Schöpfer des Universums wird aus Liebe zu uns ein kleines Kind. Als Erwachsener sammelt er Schülerinnen und Schüler und lehrt das Verzeihen statt dem Hass, die Liebe zu Gott und zu den Nächsten, die Vergebung der Sünden, den Glauben, der Wunder bewirkt, die Treue zwischen Menschen, die Liebe zu den Armen, zu den Kindern und zu den Kranken. Er zeigt uns, dass dieses Leben nicht alles ist, sondern dass unsere endgültige Heimat bei ihm jenseits des Todes liegt. Dazu bietet er seine Freundschaft an. Was hätte ich, wenn ich diese Freundschaft ablehne? Ich hätte nichts gewonnen. Eher alles verloren. Durch diese Freundschaft mit dem umfassenden Urgrund unseres Lebens merke ich, dass mir so vieles geschenkt wird. Dafür bin ich dankbar. Und ich habe eine Ahnung bekommen wie man gut und zufrieden leben kann.



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