Die Spatzen pfeifen lassen

Mit den Füßen am Boden und mit dem Herzen im Himmel. Johannes Don Bosco

Mit den Füßen am Boden und mit dem Herzen im Himmel. Johannes Don Bosco

Meinen Schülerinnen und Schülern gebe ich einen Spruch von Don Bosco mit auf den Weg: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen. Auch meine Kollegen haben mich darauf angesprochen. Ein Kollege meinte: „Ja, Spatzen pfeifen lassen heißt für mich die Leute reden lassen und mein Ding machen“. Eine Kollegin sagte lachend: „Fröhlich sein ist wirklich das Wichtigste.“ Für mich ist dieses fröhliche Leben – auch wenn Widerstände auftauchen – fast nur mit einer intensiven Beziehung zu Gott möglich. Mit Gott kann ich über Mauern springen! Da verstehe ich auch, wenn Jesus Christus sagt: Liebe mich mehr als deinen Vater, Mutter, Tochter und Sohn! Diese intensive Liebe macht mich im Letzten immer fröhlicher.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Es geht um Christsein für Fortgeschrittene.
Die Beziehung zu Jesus Christus ist äußerst intensives Leben. Die Freundschaft mit ihm relativiert die Liebe zu anderen und zu sich selbst. Wie intensiv die Beziehung ist zeigt sich darin, dass Jesus identisch wird mit seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern: Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 10, 37-42)

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