Geschlossene Gesellschaft

Ohne Gott ist die Gruppe krankJean-Paul Sartre lässt in seinem Stück „Geschlossene Gesellschaft“ drei Menschen aufeinander losgehen. Die dunklen Geheimnisse werden aufgedeckt und in den Wunden der anderen wird gebohrt. Garcin kommt zur fürchterlichen Erkenntnis: „Also dies ist die Hölle. Niemals hätte ich es geglaubt. Die Hölle, das sind die andern.“ Am Ende geht die Tür ihres Gefängnisses auf, sie trauen sich aber nicht hinaus. Es ist die gottlose Situation, in der die Freiheit Angst macht und man lieber in der kranken Gruppe bleibt. Im Evangelium zum Sonntag geht es um die Erlösung von der kranken Angst durch die Hilfe Gottes. Im Lied „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ singen wir: Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien. Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.

Liebe Gottesdienstgemeinde im Sacré Coeur!

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich fürchte keine Menschen.
Das Urteil der Menschen kann grausam sein. Die Gemeinde des Matthäus erinnert sich an die Aussendung der Jünger und die Zusage Gottes, in seiner Stärke uns zu helfen.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen. (Evangelium nach Matthäus 10, 26-33)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s