Der Papst soll Europa helfen

Das Projekt Europa droht zu scheitern. Papst Franziskus bekommt den Karlspreis, und die höchsten EU-Repräsentanten erbitten Hilfe von oben.
Das schreibt Alexander Schwabe in Christ in der Gegenwart. Die Größen der Europäischen Union kamen nach Rom: Bundeskanzlerin Angela Merkel,  Parlamentspräsident Martin Schulz, Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Ratsvorsitzender Donald Tusk und Gesandte der Stadt Aachen, die ihm den Karlspreis für seine Verdienste um Europa verliehen. „In tiefer Sorge um den Zusammenhalt Europas kommen wir hierher“, sprach der Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp in Rom. Die „Erosion des kulturellen und moralischen Fundamentes in Europa“ sei beängstigend, „rechtsextreme Parolen und Strukturen der Renationalisierung dringen in die Mitte der Gesellschaft vor“. Auch Martin Schulz wollte „es klar sagen: Europa durchlebt eine schwere Solidaritätskrise; unsere gemeinsame Wertebasis gerät ins Wanken“, Populisten trieben ihr böses Spiel, indem sie Ängste schürten. Der Papst teilte die Analyse und sprach selbst von einem „heruntergekommenen Europa“. „Was ist mit dir los, humanistisches Europa?“

Aus: Christ in der Gegenwart 15. Mai 2016

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