Die griechische Regierung verweigert die Grundsicherung für Arme

Ab April 2015 erhalten die Armen in Griechenland kein garantiertes Grundeinkommen mehr. Die Mutter eines Kinder bekam bis März 350 Euro im Monat. Ab April 2015 erhält sie nichts. Die stellvertretende Ministerin für Arbeit, Theano Fotiou findet, dass das garantierte Grundeinkommen eine „Armutsfalle“ sei. Die Weltbank, die EU und der zuständige letzte Pasok-Minister Vassilis Kegeroglu führten die Grundsicherung ein, damit die Armen nicht wegen jedem Almosen der Regierung wie Lebensmittelkarten, Wohngeld, Strom- und Arztkosten einen Antrag stellen müssen. Das Grundeinkommen war von 200 bis 500 Euro gestaffelt, je nach Kinderanzahl, darin enthalten freie Krankenversorgung und Umschulungsprogramme. Die Syriza-Regierung ließ die Grundsicherung auslaufen und nahm die 1,75 Millionen Euro von der EU nicht in Anspruch, um die technische Weiterentwicklung der Grundsicherung voranzutreiben. Syriza geht den alten Weg. Wohltaten hier und dort, sodass die Abhängigkeit von den Parteibonzen wächst. Die linke Syriza-Regierung bleibt damit in ihrer Ideologie gefangen und verschließt ihre Augen vor dem Elend der Armen.
Link:
Die Zeit: Michael Thumann, Das linke Märchen
Papst Franziskus denkt vor allem an krisenbetroffene Familien.

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