Chinese und Libanese schrieb bei den Menschenrechten mit.

Der Sozialphilosph Hans Joas wies im Deutschlandfunk-Interview darauf hin, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 keine alleinige Erfindung des Westens, der Aufklärung, des Judentums oder des Christentums ist. Auch zwei Asiaten arbeiteten in der 18-köpfigen Vorbereitungskommission mit. Der chinesische Philosoph Peng-chun Chang brachte seine Ideen des Konfuzius und des Buddhismus ein. Der christliche Libanese Charles Habib Marlik brachte seine arabische Tradition ein. Neben diesen Asiaten waren der Kanadier John Humphrey, die Franzosen René Cassin und Jacques Maritain und Eleanor Roosevelt die Witwe des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt an der Abfassung beteiligt. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit 48 Ja-Stimmen, 0 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen verabschiedet. Die Enthaltungen kamen von der Sowjetunion, der Ukraine, Weißrussland, Polen, der ČSSR, Jugoslawien, Saudi-Arabien und Südafrika.
Peng-chun Chang
Charles Habib Malik
René Cassin
Eleanor Roosevelts
John Humphrey 
Jacques Maritain
Joas im Deutschlandfunk
kathweb
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
 Menschenrechte

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