Krise: Auch Islamisten berufen sich auf den Koran

Einen sehr gut recherchierten Artikel über das heilige Buch des Islams hat Christa Zöchling im Profil verfasst. Sie schreibt über die Entstehung des Buches und über die Geschichten, die sich um dieses nicht leicht verständliche Buch ranken. Dass es im islamischen Bereich neben dem Koran auch eine andere Autorität gibt, die Hadiths, weiß nur eine Minderheit. Sie sind die Aussprüche und Geschichten Mohammeds, die die islamischen Gelehrten zu immer neuen Sammlungen zusammenstellten. Davon wurden die Gesetze (Sharia) für den Staat, den Alltag, die Richter und die Religion abgeleitet. Die verschiedenen Rechtsschulen bestimmen zum Beispiel, wie sich der Mann zu kleiden hat und wie er die Ungläubigen oder die vom Glauben Abgefallenen zu behandeln hat.
Viele Moslem kennen kein Arabisch und lernen den Koran in den Koranschulen auswendig. Auch sind viele Worte und Sätze für arabisch Sprechende unverständlich, sodass einige Moslem den Koran als poetisches Werk betrachten. Für jene, die sich damit beschäftigen, ist der Koran nur mit den außerkoranischen Hadiths erklärbar. Von den Hadiths gibt es jedoch eine Unmenge, sodass der Interpretation ein weites Tor geöffnet ist. Es entstanden in der islamischen Geschichte verschiedene theologische Schulen von moderaten bis zu extremistischen. Die Moderaten berufen sich auch heute auf die Barmherzigkeit und die Extremisten auf die Gewalt. Die islamische Welt ist in der Krise.
Kurierartikel von Christa Zöchling
Hadiths Wikipedia

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