20-Jährige Inderin wurde wegen eines Verhältnisses zu einem Moslem vergewaltigt

Am Dienstag, 21. Jänner 2014 wurde eine junge Frau von einem Dorfgericht dazu verurteilt, von 12 – 13 Männern ihres Dorfes und ihrer Verwandtschaft vergewaltigt zu werden. Sie stammt aus einem Dorf des Volkstammes der Santhal, dem größten Stamm von Westbengalen. Das Dorf liegt im Birbhum, einem Bezirk von Westbengalen. Der Freund der jungen Frau, Khaliq Sheikh, stammte aus dem Nachbardorf Chowhatta und ist Moslem. Das Dorfgericht verlangte von der Frau und ihren Eltern zuerst eine Geldstrafe von 25000 Rupien und als die Frau nicht zahlen konnte, wurde sie im Auftrag des Dorfältesten Balai Mardi, der ein Schnellgericht organisierte, von den Männern vergewaltigt. Ihre Familie brachte sie trotz der Drohungen der Männer zu einem Arzt, der sie ins regionale Krankenhaus einliefern ließ. Von dort wurde sie ins Zentralkrankenhaus von Suri gebracht, wo sie um ihr Leben bangt. Die Männer und der Dorfälteste wurden erst nach einem Großeinsatz der Polizei verhaftet. Ob sie nach 14 Tagen freigelassen werden, ist noch unklar.

Links: Daily Mail
Times of India
Hindustan Times
New York Times

2 Antworten zu “20-Jährige Inderin wurde wegen eines Verhältnisses zu einem Moslem vergewaltigt

  1. Da kann man mal sehen, wohin fester Glaube und Religion führen kann.

    Bei uns sind diese Praktiken, den Nachbarn umzubringen, weil er nicht meine Glaubensregeln befolgen will, vorbei. Und ich danke Gott dafür, dass unserer Gesetze vom Gewaltmonopol des Staates durchgesetzt werden und in den allermeisten Fällen von Religion unabhängig postives, gesetztes Recht sind; und dass religiös bedingte Regeln weitestgehend aus unserem Strafrecht verschwunden sind.

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  2. Das ungeheure Vorkommnis in Indien ist unfassbar, hat aber rein gar nichts mit Religion zu tun. Das ist reinster Rassismus und zwar en miniature, also in kleinen Sozietäten. Man sollte nicht vergessen, dass vor nicht einmal 100 Jahren dieser Rassismus noch in Europa zum Alltag gehörte. Französische Frauen wurde öffentlich die Haare geschoren, wenn sie sich mit deutschen Soldaten einließen. Ich wählte dieses Beispiel, um keines für Rassismus zu nennen, das sich diesseits des Rheins abspielte. Also: Zu solchen Untaten sind auch Vertreter hochzivilisierter Staaten fähig. Religion ist sogar per se die Tendenz inne, Rassismus abzubauen, da sie auf Glaubensinhalte baut und daher andere überzeugen, ja missionieren will. Es geht ihr um größere Einheiten, als um Ausschließung.

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