Befreit von Angst und Einsamkeit

Äpfel sind gesund. Jeden Tag einen Apfel und ich brauch nicht so oft zum Arzt. Außer ich bin allergisch gegen Äpfel. Ansonsten gibt es im Alltag sinnvolle Regeln, die einen gesund erhalten. Viel Bewegung, vielseitige Ernährung, Freunde treffen, eine gute Partnerschaft pflegen und mit Gott Kontakt halten. Das hält gesund. Wenn ich einen Bereich vernachlässige, kann es übel ausgehen. In den christlichen Gemeinden versuchen wir die Kontakte untereinander zu pflegen, die Familien zu unterstützen, dort zu helfen, wo wir gebraucht werden und die Beziehung mit dem aktiven und dreifaltigen Gott zu pflegen.
Jesus staunte nicht schlecht. Jene Aussätzigen, die durch Gott geheilt wurden, ließen sich zwar von den Priestern begutachten, aber verabsäumten es, sich bei Gott zu bedanken. Es stießen da zwei unterschiedliche religiöse Arten aufeinander: Gesetzesreligion und Beziehungsreligion. Die Gesetzesreligion ist eine Vorstellung von Religion, die auch heute für viele gilt. Sichtbar wird sie im strengen Islam und im orthodoxen Judentum. Sie kümmern sich um die Gesetze von gutem und schlechtem Verhalten im Alltag. Der Islam kennt die Sharia, das Judentum kennt die Kaschrut. Nahrungsmittel sind koscher oder halal. Dazu kommen noch Kleidervorschriften, Haarvorschriften, Fastenvorschriften und Gebetsvorschriften. Das Christentum kennt zwar auch Gesetze wie die 10 Gebote, sie sind aber wie weite Straßenbegrenzungen. Denn für Jesus ist das Heilen und die Liebe wichtig. Er zeigt uns die Liebe zum Nächsten und die Ausrichtung auf das göttliche Du. Beide befreien mich von Angst und Einsamkeit.

Synodenblog, Tag 2: Wer hätte gedacht, dass das hier möglich ist? – Vatican News

Vor der ersten Synodensitzung am Montagmorgen waren wir im Petersdom und wurden sofort mit hineingenommen in den Kreis, den die SynodenteilnehmerInnen vor dem Grab des Hl. Petrus bildeten. Dort, am Apostelgrab, erklangen indigene Gesänge und Rhythmen, wie wir sie aus dem Amazonasgebiet kennen. Sie stimmten uns auf die Prozession zur Synodalaula ein.

Papst Franziskus kam durch eine Seitentür ganz bescheiden, fast unbemerkt, und mischte sich unter die Leute, einige davon mit festlichem, buntem Federkopfschmuck und bemalten Gesichtern.

Quelle: Synodenblog, Tag 2: Wer hätte gedacht, dass das hier möglich ist? – Vatican News

9.000 Jahre alte Stadt in der Nähe von Jerusalem gefunden – Israel Heute

Bei Arbeiten an einer neuen Schnellstraße vor Jerusalem wurde eine antike Stadt aus der Jungsteinzeit entdeckt, die größte aus dieser Zeit in Israel.

Quelle: 9.000 Jahre alte Stadt in der Nähe von Jerusalem gefunden – Israel Heute

Family Matters im Dommuseum Wien

Located in the heart of Vienna, facing St. Stephen’s Cathedral, Dom Museum Wien presents the historic treasures of the cathedral, as well as highlights of modern and contemporary art.

Quelle: Dom Museum Wien HOME

Beziehungen zwischen Familienmitgliedern prägen unser Leben, heute wie damals. Ausgehend von dem Wandel, den der Begriff Familie durchlebt, geht die Ausstellung der Frage nach, wie sich die unterschiedlichen Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft in der Kunst spiegeln. Von der Ein-Eltern-Familie über Sippenverbände bis zu „gewählten“ Familien zeigt sich durch die Epochen und in unterschiedlichsten Medien – Plastik, Grafik, Malerei, Fotografie und Videokunst – ein vielschichtiges Bild von dem, was Familie sein kann. Dabei steht die innere Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund. Nähe und Konflikte können an feinen, innerbildlichen Nuancen abgelesen werden. Auch gesellschaftspolitische oder ökonomische Zusammenhänge erschließen sich durch die Art der Repräsentation der Individuen in der Gruppe, durch ihr Umfeld oder ihre Haltung.

Kunsthistorische Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen und Sammlungen, ausgewählte Objekte aus dem Bestand des Museums Avantgarde-Werke aus der Sammlung Otto Mauer, Arbeiten jüngster Otto-Mauer-PreisträgerInnen sowie Neuankäufe, Schenkungen und künstlerische Interventionen treten hier miteinander in Dialog.

Du kannst es!

Ich staune über den Menschen, der so stark in Gott verwurzelt ist, dass er sagen kann: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ (Psalm 18,30b). Ich würde diesen starken Glauben gerne selbst haben. Dass der eiserne Vorhang fiel, das war lange nicht denkbar. Trotzdem ist das kommunistische System zusammengebrochen. Vielleicht hat Gottes Hilfe doch eine Rolle gespielt. Man kann ja nicht wissen, welche verschlungenen Wege Gott geht. Vielleicht können wir mit ihm zusammen mehr, als wir glauben. Ich höre viele sagen: „Das kann ich nicht. Wenn mich dieser Schicksalsschlag trifft, könnte ich es nicht aushalten.“ Jesus sieht das anders: „Wenn dein Glaube nur ein ganz kleines Senfkorn ist, dann kannst du es! In der Beziehung zu Gott sag zu diesem Berg: „Rück von hier nach dort!“ und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Matthäus 17,14-20). Ein Mädchen aus Schweden, Greta Thunberg krempelt die Stimmung in der Klimakrise um. Wenn sie gesagt hätte „Ich kann das nicht“ wäre nichts passiert. So ist es auch bei Jesus. Wenn er gesagt hätte „Ich kann nicht nach Jerusalem gehen“ wäre nichts passiert. So aber hat er sich ganz in die Hände seines himmlischen Vaters begeben können. Das ist Glauben. Aber noch größer ist die Liebe, sagt ein urchristliches Lied (1Korinther 13,13). Die Liebe zum Vater machte es für Jesus möglich, diesen Weg der schmerzhaften, aber siegreichen Liebe zu gehen.

Was passiert uns nach dem Tod?

Abraham und Lazarus im Himmel und der reiche Mann im Schattenreich der Unterwelt
Wäre das gerecht? Abraham und Lazarus im Himmel und der reiche Mann im Schattenreich der Unterwelt?

Ich glaube, dass wir alle, ob Gläubige oder Ungläubige, Christen, Buddhisten, Moslem, Atheisten oder Esoteriker – alle – zu Gott kommen, der die unermessliche Liebe ist. Gott ist ja der, über den nichts Größeres gedacht werden kann und er hat sich in Abraham, Moses, den Propheten und unüberbietbar in seinem Sohn Jesus geoffenbart. In seiner Liebe lässt er uns auch im Tod nicht fallen.

Ich frage mich auch, ob es im Jenseits eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt. Ich lasse zwei Männer über ihre Situation reden, den armen Lazarus und einen Reichen:

Ich liege vor der Tür dieses bescheuerten Reichen. Meine Glieder schmerzen mich höllisch. Diese Wunden jucken mich. Hunger habe ich auch. Ich würde gerne von dem essen, was diesem Reichen vom Tisch fällt. Seine Hunde dürfen das aufschlecken. Jetzt kommen diese Biester und wenn ich nicht aufpasse, schlecken sie an meinen Geschwüren. – Oh, was passiert mir? Ich werde getragen. Das ist aufregend. Das sind ja Engel! Ich fliege. Was machen die mit mir? Es kommt mir vor, ich bin in Abrahams Schoß! Oh Gott! Ist das schön! Wenn ich da hinunterschaue sehe ich den Reichen nicht mehr. Ist er tot? Recht geschieht ihm. Er war immer schon ein hartherziger Kerl.

Ich ziehe heute meinen neuen Anzug an. Heute wird ein super Fest gefeiert. – Oh, was passiert mir? Jetzt sehe ich nur Schatten. Wo bin ich? Was ist das? Ich habe höllischen Durst! Es muss mir doch wer helfen! Vater Abraham soll mir helfen! Er soll den Lazarus zu mir schicken, damit der mir hilft.- Ich verstehe nicht, warum er mir nicht hilft. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Noch dazu will ich ohnehin meinen Brüdern helfen. Das ist doch Bruderliebe. Was habe ich verbrochen, dass ich in dieser bescheuerten Unterwelt so schrecklich dursten muss? Naja, vielleicht habe ich nicht vor die Tür geschaut. Aber sonst war ich doch anständig. Warum kann ich mein gutes Leben im Himmel nicht weiterleben? Wie lange soll ich hier leiden? Bis ich alle meine Sünden abgebüßt habe?

Wie kann ich als Reicher in den Himmel kommen? Wenn ich auf Moses und auf die Propheten höre? Wenn ich Nächstenliebe und Gottesliebe übe? Wenn ich auf mein Gewissen und auf Gott höre? Ich entscheide mich jetzt. Nach dem Tod ist es zu spät. Wir sollten darüber reden

Es fehlt uns der Heilige Geist

Ich liebe den Heiligen Geist. Er ist für Überraschungen gut. Auf sieben Jugendliche wird in unserer Gemeinde der Heilige Geist herabgerufen, ihnen werden die Hände aufgelegt und sie werden mit Chrisamöl gesalbt.

Es geschieht das, wovon Lukas in der Apostelgeschichte schreibt: Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur getauft auf den Namen Jesu, des Herrn. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist (Apg 8,14-17).
Auch Jesus war davor erfüllt vom Heiligen Geist. Er sagte allen in Nazaret: Der Geist Gottes ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. (Lukas 4,18a.19).
Diese Zeit hat mit ihm begonnen.
Das Gnadenjahr hieß, dass die Schulden gestrichen werden. Im Evangelium dieses Sonntags wird das Gleichnis vom Verwalter vorgelesen, der die horrenden Schulden verringert. Für Jesus ein Zeichen, dass die Gnadenzeit beginnt. Eine Zeit, in der alle vom Heiligen Geist erfüllt sind. Wie können wir ihn in der Welt, in unseren Gemeinschaften und in unserem Leben wahrnehmen?