Es lohnt sich für dich zu leben

Das Himmlische JerusalemIch liebe das Universum. Es hat noch viele Geheimnisse. Aber ob es sich immer weiter und weiter ausdehnt oder sich wieder zusammenzieht ist noch unklar.
Jedenfalls dehnt es sich immer schneller aus und die dunkle Materie gibt Rätsel auf. Die Naturwissenschaft löst immer mehr Rätsel. In unserem christlichen Glauben fördert Gott die Wissenschaft.
Dadurch ändert sich das Weltbild, aber nicht der Glaube. Der Glaube sagt: Das Universum hat sein Ziel in Gott. Die Schöpfung hat sein Ziel im kosmischen Christus.
In unserer Religion ist Gott der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega, der Urheber des Urknalls und der Vollender des Universums. Er ist der Urgrund der biologischen Evolution und der Inspirator der kulturellen Geschichte. Jeder Mensch ist Teil der Evolution und Teil der Geschichte und wir alle haben das Ziel in Gott und im kosmischen Christus.

Die Liebe in der Evolution

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich war krank und du hast mich besucht.
Jesus lädt jene Menschen ein, die den Hungrigen zu essen geben, die Fremden und Obdachlosen aufnehmen und die Kranken und Gefangenen besuchen. Im Armen kommt uns allen Jesus Christus entgegen.

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. … (Evangelium nach Matthäus 25, 31-46 Link zum Bibelwerk)

Deine Talente können wachsen

Gott schenkt die Nüsse, knacken müssen wir sie selberDas bringt nichts, sagen einige. So reden viele und verhindern, dass unsere Talente wachsen.
Beim letzten Glaubensgespräch ging es um unsere Talente: „Gott gibt uns sehr unterschiedliche Talente.“ „Wie erkenne ich sie?“
„Meine Erfahrung ist, dass ich im Ausprobieren erkenne, welche Fähigkeiten ich bekommen habe.“
„Ich bin so dankbar. Ich danke Gott, dass ich wirklich so viele Talente bekommen habe.“
„Ich habe zwei linke Hände bekommen.“ „Dafür hast du ein musikalisches Talent bekommen.“
„Wenn wir uns gegenseitig zuhören und ermuntern, wachsen die Talente.“

Die gute Nachricht zum Sonntag: Ich schaue auf Gott und setze meine Talente ein.
Jesus lobt Menschen, die die Talente für Gott und die Mitmenschen einsetzen. Sie beweisen Treue zu ihm. Wer sein Talent vergräbt, bleibt in der gottfernen Finsternis. Er muss sich die Angst vor Gott nehmen lassen und zu ihm umkehren. „Gott liebt dich und macht dir Mut. Er gibt dir Aufgaben, die zu dir passen. Gott ermächtigt dich! Schau auf ihn und wende dann den Blick auf deinen Nächsten.“
(Evangelium nach Matthäus 25, 14-30 Link zum Bibelwerk)
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis. Das Himmelreich ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Was ist, wenn ich sterbe?

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Ich hänge eine Lampe für meine Tochter auf

Es hat mich nachdenklich gemacht. Ich kochte gerade Pasta asciutta, als Saskia Jungnikl im Radio über den Tod sprach. Ihr Vater hat sich im Juli 2008 das Leben genommen.
In ihrem neuen Buch konfrontierte sie sich ein zweites Mal mit dem Tod. Es gab Anrufe und ich dachte mir, vielleicht sollte ich auch anrufen. Ich würde meinen Glauben schildern, warum ich nicht sterben will und dass ich auf ein Leben in der großen Herrlichkeit Gottes vertraue. Gott hat mir schon eine Wohnung eingerichtet. Dieser Glaube macht mich ruhig und ich kann gut schlafen. Ich habe doch nicht angerufen. Ich habe die Pasta asciutta fertiggemacht und den Paradeiser-Salat mit Zucker-Marinade versüßt. Fast ein Paradies-Salat.
Die fünf klugen jungen Frauen im Sonntagsevangelium nehmen Öl mit. Nicht für den Salat, aber für die Lampen.

Ich bereite mich auf das Fest mit Jesus vor.
Jesus kritisierte die Menschen, die sich auf das Fest mit ihm und Gott-Vater nicht vorbereiten. Sie werden dann nicht eingelassen werden.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn jungen Frauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die jungen Frauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die jungen Frauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen jungen Frauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. (Evangelium nach Matthäus 25, 1-13)

Marcel Hirscher und Lewis Hamilton

Ich gratuliere!!!! Marcel Hirscher und Anna Gasser sind Sportler des Jahres 2017 geworden. Marcel ist zum dritten Mal in Serie Österreichs „Sportler des Jahres“ und erstmals Europas „Sportler des Jahres“.
David Alaba, der in Jesus seine Stärke sieht, wurde zweimal Sportler des Jahres. Bei den Damen ging die Auszeichnung mit Anna Gasser erstmals an eine Snowboarderin: „Ich glaube an Gott, weil ich glaube an eine höhere Macht.“ Als „Mannschaft des Jahres“ wurde das Frauen-Fußball-Nationalteam geehrt.

Lewis Hamilton: Ich danke Gott!

Lewis Hamilton: Ich danke Gott!

Mein Sohn machte mich darauf aufmerksam, dass der Weltmeister in der Formel 1 Lewis Hamilton Katholik ist und sich nach dem Sieg in Mexiko bei Gott überschwänglich bedankte: „Ich danke Gott, meiner Familie und meinem Team. Gott segne euch alle!“
Vor kurzem sagte er in einem Interview: „Das Wichtigste in meinem Leben ist das Gebet zu Gott. Ich versuche möglichst oft zu beten, nicht nur dann, wenn es mir schlecht geht. Wenn ich einen guten Tag habe, danke ich Gott dafür.“
Wenn er etwas mit den Paradise-Papers zu tun hat, muss er das ändern.

Allerheiligen. Drei Gedanken

Jobo72's Weblog

Meinen Willen tun: Geist der Zeit. Meinen Willen wollen: Zwangsbefreit. Seinen Willen tun: Ergebenheit. Seinen Willen wollen: Heiligkeit.

Die tiefe Bedeutung der Heiligen liegt darin, dass mit dem lebendigen Glauben der Toten der tote Glaube der Lebenden erneuert wird.

Wir sollten uns die Heiligen nicht als besonders fähige, fromme und gute, sondern vor allem als glückliche Menschen vorstellen.

(Josef Bordat)

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Liebe, Tod und Halloween

Für uns alle ist Jesus auferstanden

Für uns alle ist Jesus auferstanden

Eines ist sicher: Das Leben hier auf Erden hat ein Ende. Aber Gott will nicht, dass es endet. Er zeigt uns ein Leben nach dem Tod, in seiner Herrlichkeit, in seinem Paradies, in seiner himmlischen Stadt, in der er uns schon Wohnungen gesichert hat.

Denn das könnte einigen so passen, dass mit dem Tod alles aus ist. Dann wären das Leid und die Ungerechtigkeit für immer fixiert. Die Auferstehung ist die Antwort Gottes gegen Leid und Ungerechtigkeit. Sie ist der Protest Gottes gegen den oberflächlichen Umgang mit dem Tod. Er möchte auch noch ein Wörtchen mitreden, das nicht nur beim Wörtchen bleibt.
Diese zwei Tage erinnern uns an die Verstorbenen. An jene, die uns sehr nahe waren und noch sind.
Sie erinnern uns aber auch an unseren eigenen Tod.
Wir halten an Jesus Christus fest und halten damit unsere Hoffnung auf die Auferstehung wach.

Jesus öffnete die Tür in die Herrlichkeit

Jesus öffnet die Tür in die Herrlichkeit

Christus ist für jeden von uns von den Toten auferstanden und hat die Toten mit in die Herrlichkeit genommen. Er schloss die Tür der Herrlichkeit für alle Menschen auf, den Toten und den Lebenden. Allerheiligen und Allerseelen ist damit ein kleines Osterfest im Herbst.
Heilige werden verehrt (nicht angebetet), weil man gesehen hat, dass sie intensiv mit Gott und Christus gelebt haben. Das Volk Gottes, die Kirche nimmt an, dass sie relativ sicher in der Herrlichkeit Gottes sind.
Man muss nicht sterben um heilig zu sein. Alle, die in der Gegenwart mit Jesus Christus und dem Hl. Geist leben und Gott und den Nächsten lieben, sind jetzt schon heilig.
Viele bitten Gott in diesen Tagen, dass er den Verstorbenen und ihnen selber einen guten Übergang in die Herrlichkeit schenken möge.
Das Fest mit Gott ist ein Gemeinschaftsfest. Gott ist in sich selber Vater, Sohn und Geist. Wenn dann noch die Heiligen, die Verstorbenen, die Engel und alle mitfeiern, die zum Gottesdienst in der Kirche kommen, ist das dann ein großes wunderbares Volksfest.

Hier kommt das Evangelium, die gute Nachricht zu Allerheiligen

Die Matthäusgemeinde erinnert daran, dass Jesus Menschen beglückwünscht, die ihr Leben aus ihrer Gottesbeziehung her gestalten und dafür von Gott beschenkt werden :
In jener Zeit als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Matthäus 5,1-12a Lesejahr A

Das Wort Halloween kommt von All Hallows‘ Eve, dem Abend vor Allerheiligen. Halloween ist ein nach seriösen historischen Studien urchristliches Fest, das mit vielen falschen Sagen fast zu einem heidnischen Fest gemacht wurde.

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Wir brauchen Trauerzeiten und Trauerorte

Trotz der christlichen Hoffnung, dass wir nach dem Tod in Gottes Herrlichkeit volles Leben haben, ist die Trauerzeit eine sehr wichtige Phase, in der wir einen Ort und eine Zeit brauchen, um Abschied von einer oder einem Verstorbenen zu nehmen und um uns neu in der Welt zu orientieren.

Gute Beziehungen zwischen Judentum und katholischer Kirche!

Wo kann man mehr über Kardinal Saliège erfahren? W.D.

Die Christenheit

JudentumIn Wien gab es am österreichischen Nationalfeiertag ein Treffen zwischen Oberrabbiner Arie Folger, Kardinal Christoph Schönborn und Oskar Deutsch, dem Präsidenten der Israelischen Kultusgemeinde (IKG).  Dabei überreichte Arie Folger das Dokument „Zwischen Jerusalem und Rom“, hinter dem Vertreter der europäischen Rabbinerkonferenz, des Oberrabbinats in Israel und der orthodoxen Rabbiner in den USA stehen.
Den Vorsitz der Autorenkommission hatte der Wiener Oberrabbiner Arie Folger inne. Das Dokument, das Anfang September in Rom Papst Franziskus überreicht wurde, gilt als erste offizielle Antwort von rabbinischen Organisationen zum Konzilsdokument „Nostra aetate“.
In dem Schreiben würdigen die Vertreter des Judentums dieses Konzilsdokument „Nostra aetate“ über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen und erklären zu den Beziehungen mit der katholischen Kirche: Die Rabbiner wollten partnerschaftlich und solidarisch gemeinsam mit den Christen für Toleranz, für eine positive Einstellung zu anderen Religionen, gegen Hass und für den Frieden eintreten – trotz theologischer…

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