Ein Leben auch nach dem Tod

Der reiche Jüngling fragt Jesus nach dem ewigen Leben.

Der reiche Jüngling fragt Jesus nach dem ewigen Leben.

Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Das fragt ein reicher Mann den Lehrer aus Nazaret. Wenn jemand Gutes tut, kommt er dann in den Himmel? Ist das wie bei einem Vertrag? Ich gebe Gott gute Taten und er gibt mir das ewige Leben im Himmel. Das ist wie ein Automat, wie der Karma-Mechanismus in Indien. Ich frage mich, ob das bei Gott, der über allem steht, auch so ist. Ich glaube nicht, dass er einen Automaten hat.
Jesus zeigt es mir: Bei Gott geht es um Beziehung, speziell um eine ungleiche Beziehung. Es ist eine Form von Liebe, die anders ist als Liebe unter Menschen. Dieser Gott, der alles geschaffen hat, schenkt mir seine Liebe ohne zu sagen, warum. Er schenkt mir Augenblicke der Freude und der Freiheit ohne dass ich ihm etwas dafür gegeben habe und ohne dass ich ihm etwas dafür im Nachhinein geben muss. Das ist seine Art der Liebe. Eine starke Sache!

Der Jesuitenpater Roberto Busa als Vordenker des WWW

Roberto Busa SJ war ein italienischer Ordensgeistlicher, Theologe und Linguist. Roberto Busa gilt als Begründer der wissenschaftlichen Anwendung der EDV in den Geisteswissenschaften und Erfinder des Index

Roberto Busa SJ war ein italienischer Ordensgeistlicher, Theologe und Linguist. Roberto Busa gilt als Begründer der wissenschaftlichen Anwendung der EDV in den Geisteswissenschaften und Erfinder des Index

Im Herbst 1949 bekam IBM im New Yorker Stammsitz außergewöhnlichen Besuch. Ein junger italienischer Jesuitenpater bat den Büromaschinenhersteller um Unterstützung. Roberto Busa forderte Zugang zu den neuen raumgroßen Computern, die damals mit Lochkarten programmiert wurden. Er benötigte sie für ein wissenschaftliches Mammutprojekt zu den Schriften des mittelalterlichen Philosophen Thomas von Aquin.Der Plan des jungen Jesuiten ging auf und IBM stattete ein ganzes Forschungszentrum in Italien mit Rechenmaschinen aus. Busas Projekt verkürzte sich von kalkulierten 40 auf sieben Jahre. – Heute gilt der umtriebige, 2011 verstorbene Jesuitenpater als Vordenker der Digital Humanities.
Von Anna Masoner:  Hypertext und Soutane, 10.10. | 7 Tage Ö1 
Auch unseren E-Mail-Verkehr und das Surfen im Web verdanken wir teilweise Busa, der die noch junge Informatik auf das geschriebene Wort brachte, als Computer gerade einmal Rechenaufgaben in Banken und Versicherungen erledigten.

Zwei finden sich!

Ich freue mich so sehr, dass sich zwei in unserer Gemeinde gefunden haben und sich verlieben. Ich wünsche ihnen alles, alles Gute!

Die größte Demonstration gegen die Nationalsozialisten

r-kreuz-schoenborn.Oktober ’38: Die Wiener Rosenkranz-Demonstration

„Am 7. Oktober im Dom …“ lautete die Botschaft, die vor genau 80 Jahren unter Katholikinnen und Katholiken verbreitet wurde. Mit überwältigenden Folgen. Aus dem sogenannten Rosenkranzfest, wie es der katholischen Tradition entsprechend am 7. Oktober begangen wird, entwickelte sich die größte Widerstandsmanifestation der gesamten NS-Zeit im Deutschen Reich mit mehr als 7.000, vor allem jugendlichen, Teilnehmer/innen im und vor dem Wiener Stephansdom.
Die jungen Männer und Frauen, Mädchen und Burschen, versammelten sich abends nach der Andacht vor dem Erzbischöflichen Palais und stimmten Sprechchöre wie „Wir wollen unseren Bischof sehen!“ an – nicht nur das eine Provokation in den Augen der NSDAP-Funktionäre, die die Anspielung auf Hitler-Parolen, etwa „Wir wollen unseren Führer sehen!“, verstanden.
Die Geschichte der Glaubensfeier am 7.10.1973 in Wien
Der ORF /Ö1 brachte eine Spezialsendung zum 7. 10. 1938: https://oe1.orf.at/player/20181007/529553
Inhalt: Spuren der Geschichte. Die Rosenkranzdemonstration und ihre Folgen +++ Von der Kraft der Wiederholung. Rosenkranz und andere Mantras +++ Rosenkranz und Widerstand. Wenn Bekenntnis zur Haltung wird +++ Yes, we can. Jugend und Widerstand heute +++ Von der Macht des Gebets. Bibelessay zu Jakobusbrief 5, 13 – 16. – Moderation: Doris Appel
Die Geschichte der Glaubensfeier am 7.10.1973 in Wien

Bild: Kardinal Schönborn steht unter jenem Kreuz, das die Schergen der HJ beim Überfall auf das erzbischöfliche Palais zerstört hatten.

Katholischer Widerstand:
Irene Harand
Pater Zyrill Fischer

Ehe als Liebe zu dritt

Ich höre von vielen Beziehungen, die zerrüttet sind. Nicht immer ist der Individualismus der Grund. Es kann die Paarbeziehung auch an der Überforderung zerbrechen. Wenn es hingegen gut geht und Frau und Mann sich im Raum der Liebe bewegen, kommt es zu einem wunderbaren Wesen: Ein Kind erblickt das Licht der Welt. Die Stabilität einer Beziehung hängt nicht nur davon ab, ob man sich füreinander entschieden hat, ob man einander liebt und Kinder auf den Weg bringt. Die Beziehung hält, wenn auch Gott die Herrlichkeit schenkt. Die Paare schauen nicht nur aufeinander, sondern auf den Vermittler der Liebe Gottes, auf Christus. Die Ehe besteht dann trotzdem nicht nur aus süßen Zeiten, aber meine Erfahrung zeigt mir, dass unsere Blicke in den weiten Horizont jenseits dieser Welt gehen müssen. Von dort kommt die Gnade des Gottes, der die dreifaltige Liebe tanzt. Die drei Figuren in Gott zeigen, dass zwei liebende Personen nur mit einer dritten Person eine Gemeinschaft bilden. So besteht auch die Ehe aus drei Personen, aus Frau, Mann und dem anwesenden unsichtbaren Gott. Daraus erwachsen Kinder – und Kreativität.

Mann und Frau

Gibt es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen und wenn ja: wie sieht er aus? 1975 … hat mich und viele andere ein Buch elektrisiert, das den Unterschied thematisiert hat: „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ von Alice Schwarzer. Der Unterschied der angeblich die Ursache von allem sein soll. Einfach naturgegeben, dieser Unterschied. Und die Folgen: katastrophal!
Manche glauben bis heute: Das ist die Ordnung von Gottes Schöpfung: Männer sind Männer und deshalb die Herren – und die Frauen halten ihnen den Rücken frei.
Aber stimmt das? Muss man das aus der Bibel herauslesen? Wollte Gott diesen Unterschied zwischen Männern und Frauen?

Quelle: Mann und Frau (26.08.2015) • Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW • Manuskripte • Kirche im SWR

«I could sing of your love forever» – Justin Bieber singt an Konzert in Paris von Gottes Liebe – www.jesus.ch

Justin Bieber hat bei einem Konzert in Paris vor zehntausenden Fans von Gottes Liebe gesungen. Der Song «I could sing of your love forever» stammt von der Band «delirious?» und wurde Ende der 90er-Jahre zu einem vielgesungenen Anbetungslied.

Quelle: «I could sing of your love forever» – Justin Bieber singt an Konzert in Paris von Gottes Liebe – www.jesus.ch