Befreiung durch Beziehung zu Gott

Jesus, ich öffne mein Herz für dich!

Jesus, ich öffne mein Herz für dich!

Wenn ich andere über den christlichen Glauben informiere, dann mache ich das, weil die Beziehung zu diesem Gott eine befreiende Wirkung hat. Ich will niemand überreden oder mit Tricks dazu bringen, diesen Glauben anzunehmen und ein Leben mit Christus zu führen. Anfang dieses Jahres ist mir das Missions-Manifest in die Hände gefallen. Die Autoren und Unterzeichner sagen: Wir sind katholische Christinnen und Christen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die unter der »Erosion des Glaubens«, von der Papst Franziskus spricht, leiden. Wir wissen: Unsere Heimatländer sind Missionsländer geworden. Wir sind bereit für Mission. Wir wünschen, dass unsere Länder zu Jesus finden. Wir laden alle ein, die sich verbindlich mit uns hineinbegeben wollen in eine Welle des Gebets. Wir möchten diejenigen zusammenführen, die den Mut zu ungewöhnlichen Schritten haben. »Das Gebot der Stunde«, sagt auch Papst Franziskus, »ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. (Evangelii Gaudium, 27)

Kardinal Peter Turkson aus Ghana zum Einwanderungsproblem: Warnung vor dem falschen Paradies – Artikel von Volker Seitz auf: eigentümlich frei

„Wo es mehr Gäste als Kinder gibt, kommt es zu Spannungen“

„Die Politiker der offenen Türen haben einen Geist geweckt, den sie nicht mehr loswerden.“ Inzwischen müssten sich Politiker, wie in Italien und Österreich, „mit Altlasten ihrer Vorgänger herumquälen“.

Bei einer Entwicklungshilfetagung im ligurischen Albenga trat Kardinal Turkson Versuchen entgegen, die christliche Botschaft politischen Richtungen dienstbar zu machen. Afrikas Bischöfe fordern vom Westen, wenn schon, Hilfe vor Ort, aber nicht Bevölkerungsverschiebungen. Peter Kodwo Appiah Kardinal Turkson warnt schon seit Jahren vor den negativen Folgen einer zu starken Einwanderung in Länder mit einer demographischen Abwärtsentwicklung: „Wo es mehr Gäste als Kinder gibt, kommt es immer zu starken Spannungen. Asyl kann dann gewährt werden, wenn die einheimische demographische Entwicklung gesichert ist. Wenn die Geburten zurückgehen, wird die einheimische Bevölkerung von Einwanderern in Sorge versetzt. Die Nationalismen entstehen gerade wegen der Sorge der einheimischen Bevölkerung eines Landes, durch die Einwanderung einer neuen Bevölkerung geschluckt zu werden.“

Quelle: Kardinal Peter Turkson aus Ghana zum Einwanderungsproblem: Warnung vor dem falschen Paradies – Volker Seitz – eigentümlich frei

Caritas appelliert an Kurz: „Marshallplan für Afrika“ – religion.ORF.at

Die Caritas hat einmal mehr auf Armut und Hunger in Ländern Afrikas aufmerksam gemacht. Von der Regierung fordert die Caritas, mehr Entwicklungshilfegelder einzusetzen und während des EU-Ratsvorsitzes einen Marshallplan für Afrika voranzutreiben.

Die aktuelle Anti-Hunger-Kampagne der Caritas nimmt die vergessenen Krisen in den zentralafrikanischen Ländern Burundi und Ruanda in den Fokus.

Irrtümer

Nelly Sachs: Wenn die Propheten einbrächen ... Ohr der Menschheit ... würdest du hören?

Nelly Sachs: Wenn die Propheten einbrächen … Ohr der Menschheit … würdest du hören?

Der Irrtum beginnt mit der geistigen Reduzierung. Wenn die Marxisten alles auf die wirtschaftlichen Bedingungen reduzieren, verfallen sie einer Ideologie. Wenn Rassisten alles auf die Genetik reduzieren, gehen sie in die Irre. Wenn Zeugen Jehovas alles auf einige Bibelsätze reduzieren, verfehlen sie die Wahrheit. Wenn orthodoxe Juden oder Moslem die Evolution ablehnen, sind sie blind für den Heiligen Geist, der uns Wissenschaft treiben lässt. Wenn Atheisten und Naturalisten alles auf die Wissenschaft reduzieren, bleiben sie im Irrtum. Wie arm wäre unsere Welt, wenn wir nicht offen wären für die liebenden Propheten der Nacht, die Nelly Sachs erwähnt: Wenn die Propheten einbrächen durch Türen der Nacht, … mit ihren Worten Wunden reißend in die Felder der Gewohnheit, … und ein Ohr wie eine Heimat suchten – Ohr der Menschheit du nesselverwachsenes, würdest du hören? … Wenn die Propheten aufständen in der Nacht der Menschheit wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen, Nacht der Menschheit würdest du ein Herz zu vergeben haben?

Der belgische Fußballspieler Romelu Lukako erzählt seine Geschichte

Lukaku: I remember the exact moment I knew we were broke. I can still picture my mum at the refrigerator and the look on her face.

I was six years old, and I came home for lunch during our break at school. My mum had the same thing on the menu every single day: Bread and milk. When you’re a kid, you don’t even think about it. But I guess that’s what we could afford.
https://www.theplayerstribune.com/en-us/articles/romelu-lukaku-ive-got-some-things-to-say

Heilung durch Beziehung

Um_ein_Wunder_beten1Im Fußball geschehen Wunder. Ein erlösendes Tor in der 95. Minute. Auch im Leben geschehen Wunder. Ich liebe es, den Ereignissen Gottes nachzugehen. Dass Gott unser Universum mit einem Urknall erschuf ist nicht das einzige Wunder. Unsere moderne Naturwissenschaft mit Physik, Mathematik und Biologie eröffnet uns eine Welt, die sehr beweglich und dynamisch ist. So ist auch das Handeln von Gott sehr beweglich und dynamisch. Gott, so können wir denken, handelt im Jetzt. Es sind überraschende Ereignisse möglich. Bei Jesus sehen Blinde, gesunden Kranke, werden Tote lebendig und gehen Lahme. Er erklärt das mit dem Glauben und der Gottesbeziehung der Menschen: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Gott, so meine Überzeugung, kann heilen, wenn Menschen in der Beziehung zu Gott leben. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele heilende Geschenke von Gott bekommen, sodass ich ihm sehr dankbar bin. Ich weiß nicht, vor welchen Krankheiten er mich schon bewahrt hat. Gewisse Heilungen sind nicht möglich. Sie sind anscheinend gegen die Logik des Universum. Vielleicht sind manche Handlungen Gottes gegen die Freiheit von uns Menschen, sodass Gott sie unterlässt. Meine Krankheiten sind mir jedenfalls oft ein Zeichen, dass unsere letzte Heimat nicht auf dieser Erde, sondern bei Gott ist.

Frauen setzen sich durch

Elisabet und Zacharias mit ihrem Sohn Johannes, gemalt von Louis Jean Francois

Elisabet und Zacharias mit ihrem Sohn Johannes, gemalt von Louis Jean Francois

Die Frauen in der christlichen Geschichte wurden keine Priesterinnen, aber sie setzten sich gegen die Normen der Gesellschaft durch wie die schwangere Maria, die sich in ihrer Familie durchsetzte oder Elisabet, die ihrem Sohn entgegen der Meinung der Verwandtschaft den Namen Johannes gab.
Da ich auch Johannes heiße, fragte ich mich, wer mir den Namen Johannes oder Hannes gegeben hat, mein Vater oder meine Mutter.
Gestern rief ich meine Mutter an. Sie erzählte mir, dass sie mir den Namen Johannes gegeben hat, weil ihre Freundin einen „feschen Burschen“ kannte, der Hannes hieß. Vielleicht sollte ich auch ein „fescher Bursche“ werden. Was mein Vater dazu sagte, ist unklar. Seine Schwester, eine Franziskanerin, gab mir als zweiten Namen „Maria“. Damit aber mein Vater nicht zu kurz kommt, bekam ich noch seinen Namen „Leopold“. Ich bin mit diesen drei Namen sehr zufrieden.

Vielleicht liebte Elisabet den Namen Johannes, weil er „Gott ist gnädig“ bedeutet. Sie hat ja im hohen Alter das Kind bekommen. Als ihr Mann sein Herz öffnete und sein Einverständnis für den Namen Johannnes gab, wurde er von seiner Stummheit geheilt. Ich frage mich, ob in dieser Geschichte nicht der Finger Gottes im Spiel war.