Es beginnt mit Maria: Joachim und Anna sind beglückt

Die Eltern von Maria, Anna und Joachim. Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Anna und Joachim freuen sich. Sie bekommen ein Mädchen! Die Geschichte stammt aus dem Evangelium von Jakobus, überliefert in der der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine und vom Hl. Hieronymus

Anna und Joachim sind kinderlos und verzweifelt. Joachim wird deswegen sogar im Tempel verlacht. Als er mit seiner Herde am Bach lagert, erscheint ihm ein Engel: „Geh nach Jerusalem. Dort wirst du deine Frau Anna vor dem goldenen Tor treffen.“ Zur gleichen Zeit erscheint ein Engel bei Anna und fordert auch sie auf, nach Jerusalem zu gehen. „Dort wirst du deinen Mann Joachim vor dem goldenen Tor treffen. Das soll das Zeichen sein, dass ihr ein Mädchen bekommt. Ihm sollt ihr den Namen Maria geben.“ (Legenda Aurea)

In der orthodoxen und der katholischen Kirche wird das Fest Mariä Empfängnis gefeiert. Nach neun Monaten Schwangerschaft wird Maria am 8. September von Anna geboren. Sie hat, wie ihre Eltern, eine intensive Beziehung zu Gott. Sie ist voll der Gnade.

Der göttliche König wird unser Bruder

Kreuzbild, beim Sturm auf das Erzbischöfliche Palais von Hitlerjugend  im November 1938 zerstochen. Es hängt im Konsistoriensaal.Das Bild zeigt das von der Hitlerjugend zerstochene Kreuz beim Sturm auf das Erzbischöfliche Palais im November 1938.
Es zeigt mir, dass Jesus nicht daran festhielt, ein ferner Gott zu sein, sondern er wurde unser Bruder.
Einen Tag vor der Schandtat, am 7. Oktober 1938 singen 7.000 Jugendliche im Wiener Stephansdom. „Ein Haus voll Glorie schauet!“. Kardinal Innitzer ruft die Jugendlichen auf: „Meine liebe katholische Jugend Wiens, wir wollen gerade jetzt in dieser Zeit umso fester und standhafter unseren Glauben bekennen, uns zu Christus bekennen, unserem Führer, unserem König und zu seiner Kirche…“ Das Christus-Bekenntnis Innitzers gipfelt in den Worten: „Einer ist euer Führer, euer Führer ist Christus, wenn ihr ihm die Treue haltet, werdet ihr niemals verloren gehen.“ Da kommt die Meldung, dass die Hitlerjugend an den Toren des Domes stehe. Organist Alois Holzhacker greift schwungvoll in die Tasten und spielt: „Auf zum Schwure, Volk und Land…“ Plötzlich klingt in den Dom herein aus einer Ecke des Stephansplatzes ein mageres, vielleicht von fünfzig oder hundert Stimmen getragenes „Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil…“ Die katholischen Jugendlichen singen: „Auf zum Schwure, Volk und Land, heb zum Himmel Herz und Hand …“ Der ganze Stephansplatz ist ein einziger feierlicher Chorgesang tausender junger Menschen mit erhobener Schwurhand. Sie wissen: Wenn sie fallen fängt ihr Bruder Christus sie auf.

Paulus schreibt in seinem Brief an die Philipper vom Messias, der herabsteigt: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich (ekénosen) und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.“ (Philipper 2,5-11)
Paulus sieht, dass der Messias Jesus ihn vom großen Saulus zum kleinen Paulus macht. Er wirft ihn vom hohen Ross.

Der Philosoph Giorgio Agamben schreibt in seinem Kommentar zum Römerbrief des Paulus, dass der Namenswechsel vom Saulus zum Paulus und der Austauch eines Buchstabens, das S durch P, eine Richtung vorgibt: „Saulos ist nämlich ein königlicher Name, und der Mann, der diesen Namen trug, übertraf jeden anderen Israeliten nicht nur nach Maßgabe seiner Schönheit, sondern auch seiner Größe (1 Sam 9,2; im Koran heißt Saul daher Talut, der Große). Der Wechsel vom sigma zum pi bedeutet daher nicht weniger den Übergang vom Königlichen zum Kleinsten, von der Größe zur Kleinheit – paulus bedeutet im Lateinischen „klein, von geringer Bedeutung“, und in 1Kor 15,9 definiert sich Paulus selbst als „den kleinsten (eláchistos) der Apostel“.“ (Giorgio Agamben, Die Zeit, die bleibt, Ein Kommentar zum Römerbrief, 2006, S.20)

Paulus steigt mit dem Messias hinunter in die tiefste Verzweiflung der Menschen. Zum Hinuntersteigen sagen die Griechen kenosis, Entäußerung. Wir Christinnen und Christen steigen mit Jesus, wie Paulus es vormacht, hinunter. Wir lassen uns darauf ein, dass uns Jesus Christus als seine Geschwister auf seinem Weg zu seinem Vater in die erlöste Freiheit mitnimmt.

Er ist größer als das Universum

AndromedaIch staune. Das Universum ist vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden. Es dehnt sich immer weiter aus. Das ist das Standardmodell der Naturwissenschaft. Ich staune immer wieder über die Größe des Universums. Es hat Milliarden von Galaxien und jede Galaxie hat Milliarden von Sonnen. Im jüdischen und christlichen Glauben ist der Schöpfer des Universums noch größer. Das erstaunt mich noch mehr, kann ich doch mit ihm eine Du-Beziehung pflegen.
Dass dieser große Gott Mensch geworden ist, kann ich kaum glauben. Wenn man das Universum genauer ansieht, erkennt man, dass es immer kälter wird. Die Lebewesen in ihm sind dem Sterben und dem Tod ausgeliefert. Aus diesem dem Tod verfallenen Universum rettet uns, ich staune, gerade Jesus. Er kam nach seinem Tod aus dem Bereich der Toten zurück. Das feiern wir jeden Sonntag. Wir glauben, dass er derjenige ist, der uns vom endgültigen Tod befreit. Die Panikattacken sind vorbei. Er kommt aus der Tiefe des Universums zu uns und schenkt uns die ewige Heimat. Wow!

Benefizkonzert des „Longfield Gospel Workshop“ – Contrast

Das Benefizkonzert des Longfield Gospel Workshop im Theatersaal Längenfeldgasse in Wien erfreute die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Quelle: Benefizkonzert des „Longfield Gospel Workshop“ – Contrast

Konzert des LONGFIELD GOSPEL WORKSHOP am 9.6.2017 im Wiener Stephansdom. Chorleiter: Georg Weilguny

Grüne fordern Asyl für Asia Bibi – Wiener Zeitung Online

Die Christin ist in Pakistan wegen angeblicher Blasphemie mit dem Leben bedroht. Die Grünen wollen sie nach Österreich holen.

Quelle: Grüne fordern Asyl für Asia Bibi – Wiener Zeitung Online

Venedigs Monumente erstrahlen in Rot

kolosseum-rom-erstrahlt-fuer-verfolgte-christen-rot_0Für die Christin Asia Bibi und andere verfolgte Christen sollen am 20. November bedeutende Monumente Venedigs in Rot erstrahlen. Dies sei auch ein Zeichen für Christen gegen „ein Christentum in Pantoffeln und auf dem Sofa“, so der Patriarch der Lagunenstadt.

Quelle: Venedigs Monumente erstrahlen in Rot | DOMRADIO.DE – Katholische Nachrichten

UK ‚Won’t Offer Asylum To Asia Bibi Amid Security Concerns‘ | HuffPost UK

The statistics showed that there were 264 recorded hate crimes against Christians last year in the UK.
The British Pakistani Christian Association said UK government is concerned about „unrest among certain sections of the community.“

Quelle: UK ‚Won’t Offer Asylum To Asia Bibi Amid Security Concerns‘ | HuffPost UK