Die Freude teilen

Ich freue mich, dass ich immer wieder durch Gespräche oder Mitteilungen beschenkt werde. Ein Nachbar meinte, dass in den Beziehungen nicht immer nur aufgerechnet werden muss, was gibt die Frau, was gibt der Mann. Man müsse sehen, dass in der Beziehung und im Leben eine Fülle existiert, die uns ein glückliches, zufriedenes Leben ermöglicht. Das hat mich sehr gefreut und ich möchte diese Freude an der Fülle mit anderen teilen.

Ich mag nicht, wenn eine Person gemobbt wird. Da stelle ich mich auf ihre Seite. Ich lernte das, als ich im Kreuzweg sah, dass Jesus von den Soldaten verspottet wurde. Da war ich auf seiner Seite. Ich fand das unmöglich. Dazu kommt: Wenn Jesus verspottet wird, dann wird damit auch Gott verspottet. Er identifiziert sich mit allen gemobbten und ausgestoßenen Menschen. Gott sei Dank bleibt es nicht dabei. Er nimmt sie alle in seine Herrlichkeit auf. So wie es Maria betet: Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. – Die Freude der Niedrigen wird unermesslich sein. Die Freude darüber möchte ich auch mit anderen teilen.

Das Glück teilen

Es erfüllt mich mit Glück, dass ich den Heiligen Geist entdeckt habe. Er ermächtigt mich kreativ, frei und mutig zu leben. Es gibt aber Gedanken, die mir nicht gut tun und denen ich widerspreche. „Der Tag ist vertan. Die wollen mich nicht. Das kann ich alles nicht.“ – Das sind Gedanken, die mich hinunter ziehen und traurig machen. Ihnen widerspreche ich: „Der Tag hat gute Seiten. Die sind nett zu mir. Vieles kann ich.“ Aber damit das nicht nur leere Worte sind, gibt mir der Heilige Geist die Kraft und sagt: „Ja, schau auf das Gute. Da gebe ich dir Kraft.“ Danke! Dieses Glück, den Heiligen Geist entdeckt zu haben, möchte ich mit anderen teilen.

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Mehr über den Heiligen Geist: www.christenwind.at

Mijou Kovacs: „Ich lasse mich nicht verbiegen“

„Ich lasse mich nicht verbiegen“ Mijou Kovacs: Sie wuchs nicht nur zweisprachig, sondern zwischen zwei Welten auf. Ihre doppelte Herkunft prägte die Schauspielerin Mijou Kovacs auch in der Auswahl ihrer Rollen. Am Höhepunkt ihrer internationalen Karriere war sie trotz ihres Erfolges innerlich ausgebrannt.

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Der Geist besucht uns in unserer Wüste

Der Geist führt Jesus in die Wüste, es ist unsere Wüste. Die Wüste ist für viele ein Sehnsuchtsort der unberührten Natur, aber auch der Ort des Todes und der Erprobung.
Wir Menschen sind immer wieder in einer Wüste der Traurigkeit und auf der Suche nach Orientierung. Wir haben dabei einen wunderbaren Helfer, den Heiligen Geist. Wenn wir ihn rufen, werden wir in den Krisen bestehen und gestärkt daraus hervorgehen.
(Markusevangelium 1,12-15)

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Mit Gott werde ich frei

Viele machen sich das Leben selbst schwer, indem sie undankbar sind, einander nicht vergeben oder sich nicht versöhnen wollen, sich rivalisieren, andere Menschen abwerten und bekämpfen. Da bekommen viele Depressionen, Herzinfarkte, werden unglücklich und begehen Suizid. Sie können nicht loslassen und verstricken sich immer mehr in ihre Gedanken.

Es hängt stark mit der fehlenden Gottesbeziehung zusammen. Klar ist, es gibt viele Ursachen für Depressionen, Herzinfarkte und Suizid. Aber klar ist auch, je intensiver ich mich auf Gott einlasse, umso freier werde ich. Der Grund ist die Treue Gottes zu uns Menschen. Viele, auch Atheisten, müssen aber ihr Gottesbild fallen lassen. Dieses fixe Bild eines Gottes, der ein Automat ist oder der uns nach dem Tod in die Hölle schickt, muss man hinter sich lassen. Er ist größer, liebevoller und freier als wir denken können.

Ich habe erfahren, dass er mich und andere mit seinem Geist fördert und herausfordert. So wie er frei ist, werden wir mit ihm frei. Sein Heiliger Geist macht uns mutig und einsatzfreudig. Er unterstützt uns, anderen zu helfen und uns für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Und: Die Gewissheit, dass er mich im Tod auffängt, macht mich locker und froh.

Ferien, Fasching, Fantasie

Love is in the Air

Einige haben bis jetzt den Christbaum im Zimmer stehen. Verrückt. Die Seitenaltäre neigen sich nach vor. Verrückt. Alle haben Masken auf. Die Zeit spielt verrückt. Ich gehe um 21:00 schlafen. Verrückt. Ich wache um 4:00 auf. Verrückt. Ich esse Linsen. Verrückt. Die Gottesdienste kommen übers Internet. Verrückt. Es liegt Liebe in der Luft. Verrückt. Gott bleibt den Verrückten treu. Verrückt.

Wann ist das endlich vorbei?

Er ist mein Freund

4 Tipps um durchzuhalten:

Ich brauche einen geregelten Tagesablauf, viel Bewegung und Gespräche mit Freunden (übers Telefon). Für meine Seele brauche ich eine Zeit, in der ich in die Stille gehe und es ist sinnvoll, mich mit Gott zu beschäftigen.
Ein Mensch erzählt seinen Traum: „Ich ging am Meer entlang mit meinem Gott. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Gottes. Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber gezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich: „Gott, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“ Da antwortete er: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“ Der Mensch bedankte sich bei Gott. Er sah, in der Not trägt ihn Gott.

Ich weiß, dass die Pandemie vorbeigeht. Ich weiß auch, dass im Lockdown und in der Quarantäne der treue Gott uns trägt. Er gibt mir auch zum Durchhalten seinen belebenden Geist – wenn ich will. Warum soll ich seinen Geist nicht wollen? Er ist wie mein Kaffee am Nachmittag. Ohne ihn bin ich müde und schlaff. Komm, Gottes Geist, starte mit mir durch!

20 Tipps für den Alltag bei Quarantäne oder Lockdown.

Johannes Hartl bringt 20 Tipps für den Alltag bei Quarantäne, die auch für den Lockdown gelten kann, wenn wir alleine Zuhause sind. In jeder Krise ist eine Chance.

  1. Gehe zu einer festen Zeit ins Bett und stehe rechtzeitig auf. Lass dich nicht hängen.
  2. Folge einem festen Tagesplan. Das Hilft der Psyche.
  3. Beginne jeden Tag mit einer festen Routine.
  4. Treibe täglich Sport.
  5. Nimm dir anspruchsvolle Lektüre vor.
  6. Verbringe wenn möglich mindestens eine Stunde am Tag in der Natur.
  7. Beschränke die Zeit in der du Video schaust oder zockst.
  8. Verzichte auf Pornos.
  9. Mach Video-Gesprächs-Termine mit Freunden aus, bei denen du nicht stark sein musst.
  10. Halte Ordnung und Sauberkeit in deiner Wohnung und bei deiner Kleidung.
  11. Plane jeden Tag eine Stunde „Stille Zeit“ (Gebet, Meditation) ein.
  12. Lies jeden Tage eine Stunde in der Bibel. Beginne mit Genesis 1 oder Matthäus 1.
  13. Lebe genau einen Tag.
  14. Mach eine Dankbarkeitsliste.
  15. Traue deinen eigenen Gedanken nicht, wenn es in dir tobt.
  16. Im Hier und Jetzt ist immer ein bisschen Frieden.
  17. Du bist für den Umgang mit deinen Emotionen verantwortlich.
  18. Mache oder lerne etwas Kreatives.
  19. Gott hält deine Wut, Enttäuschung, Einsamkeit aus. Bring sie ihm.
  20. Diese Zeit wird enden und diese Zeit kann dir zum Nutzen werden.

In der Dunkelheit ist es besser, eine Kerze anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.
Quelle: Mir fällt die Decke auf den Kopf

Das Netz der helfenden Hände

Das Ehepaar Tutić leben in Bosnien von Aushilfsarbeiten. Die Eltern von 4 minderjährigen Kindern haben ihr Haus durch Überschwemmungen verloren. Die Familie wohnt in einem verlassenen Haus. Das Ehepaar Tutić hilft bei humanitären Aktionen und kümmert sich um ältere Menschen und Flüchtlingsfamilien.

Das Wiener Pfarrnetzwerk hilft ihnen. Es werden Nahrungsmittel organisiert und Wohnungen gesucht. Hier ist der Geist Jesu spürbar. Die Pfarren lesen nächsten Sonntag das Evangelium der Fischer vor. Sie sind bei ihren Netzen und Jesus ruft sie. Die Fischer sehen ihn, sind von seiner Ausstrahlung fasziniert und folgen ihm. Später erkennen sie, dass er erfüllt ist vom Heiligen Geist. Dieser Geist Gottes ist ein Netzwerker. Er hilft ein Netz helfender Hände zu knüpfen.

Statt dem Fischernetz ein Netz der Hilfe

Sie verlassen ihre Netze und bilden ein neues Netz, ein Netz der helfenden Hände. Dieses Netz wird immer größer. Über Jahrhunderte hinweg bis heute. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pfarrnetzes reicht das Netz bis Bosnien. Da sieht man, was Nachfolge Jesu und Geist Gottes bewirkt.

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Amanda Gorman Reads Poem „The Hill We Climb“ at Inauguration

Mr. President, Dr. Biden, Madam Vice President, Mr. Emhoff, Americans, and the world, when day comes, we ask ourselves where can we find light in this never-ending shade? The loss we carry a sea we must wade. We have braved the belly of the beast. We have learned that quiet is not always peace. In the norms and notions of what just it is not always justice. And yet, the dawn is ours before we knew it. Somehow, we do it. Somehow, we have weathered and witnessed a nation that is not broken, but simply unfinished. We, the successors of a country and a time where a skinny black girl descended from slaves and raised by a single mother can dream of becoming president only to find herself reciting for one.

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