Göttlicher Tanz der Dreifaltigkeit

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Gott besucht zu dritt Abraham. Bild von Andrei Rubljow (etwa 1411)

Ich erinnere mich noch gut an eine Schülerin, deren Vater bei den Zeugen Jehovas war. Sie behauptete, dass in der Bibel nichts davon steht, dass Jesus auch Gott sei. Auch ein Freund vermutete, dass man das nicht in der Bibel findet. Das Evangelium zum Sonntag spricht da eine andere Sprache. Anders als Moses wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Aus der Wolke rief eine Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist einer der vielen Hinweise, dass Jesus Gott ist. Als Büchernarr habe ich mir heute das neue Buch von Richard Rohr „Der göttliche Tanz“ gekauft. Er erinnert an die Wüstenväter, die die Dreifaltigkeit als Kreistanz der Liebe beschreiben. Dieser Tanz ist voll von liebevollen Begegnungen von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Ich glaube, dass wir in diese Liebesbeziehungen kommen, wenn wir unser Herz öffnen – und dann endgültig, wenn wir sterben.

Gott, komm in mein Herz!

Gebet in der Stille

Gebet in der Stille

Was soll ich in den nächsten 40 Tagen tun? Ich gönne mir etwas Gutes. Statt Fernsehen werde ich mich Gott öffnen. Ich setze mich jetzt 40 Tage lang jeden Morgen und jeden Abend für eine halbe Stunde in die Gegenwart Gottes.

Vor Jahren wollte ich herausfinden, wie ich die Beziehung zu Gott im Gebet gestalten kann. Ich habe über Gebet und Kontemplation in der Bibel und in religiösen Büchern gelesen und mit Christen und Christinnen darüber gesprochen. Romano Guardini sagt: Gott kann man vor allem anbeten. Ich setzte mich hin, wurde ruhig und sagte zu ihm: Ich bete dich an. Es war ein unbeschreibliches Erlebnis.

Sehr wichtig ist für mich am Beginn der Kontemplation die Öffnung meines Herzens: „Gott, ich öffne mein Herz für dich“. Von einer Freundin bekam ich den Rat, das Gebet von Nikolaus von der Flüe „Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir“ (Gotteslob 9,5) zu beten. Mein Zentrum bildet dann die dreifache Gottesliebe von Deuteronomium 6,5 „Ich liebe dich mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ und zum Schluss bete ich Gott an, lobe, preise und danke ihm. Es drängte mich, diese Worte auch zu Gott-Vater, Jesus Christus und zum Heiligen Geist zu sprechen. Durch diese Anbetung des dreifaltigen Gottes weiß ich immer mehr, wer ich bin und wofür ich lebe.

Gut, dass es dich gibt!

Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus

Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus

Liebe Leute! Gestern ist mir etwas Aufregendes passiert. Ich darf mich zuerst vorstellen. Ich bin die Schwiegermutter des Fischers Simon Petrus. Gestern, am Sabbat war ich krank. Ich lag mit Fieber im Bett. Da kam der bekannte Rabbi Jesus aus Nazaret in unser Haus. Es ist ja nicht üblich, dass Männer mit uns Frauen reden. Aber er betrat mein Zimmer und schaute mich an. Er sagte: „Gut, dass es dich gibt!“ Da ging mir mein Herz auf. Als er meine Hand nahm, spürte ich eine wunderbare, warme Kraft von ihm ausgehen. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er sagte: „Steh auf!“ Ich bemühte mich aufzustehen. Er half mir, mich aufzurichten. Ich stammelte „Danke!“ Da spürte ich, dass das Fieber mich verließ, und ging schnell in die Küche. Ich musste mich von der Aufregung erst erholen. Was ist mit mir geschehen? Nachdem ich mich beruhigte, begann ich, den Gästen das gewärmte Sabbatessen zu bringen. Ich musste diesen Jesus immer wieder anschauen. Es ist so gut, dass es ihn gibt!

Psychose: Der Klang der Stille.

Türkei, Korea: Jesu Geist wirkt

Das war eine Überraschung. Jesu Geist wirkte in Nordkorea und im Treffen Kneissl mit Cavusoglu. Gott sei Dank!
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat alle Landsleute im In- und Ausland aufgefordert, einen Durchbruch bei den Bemühungen um eine Wiedervereinigung zu erreichen. Alle Koreaner sollten „Kontakte, Reisen und die Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea fördern“, heißt es in dem am Donnerstag von staatlichen Medien verbreiteten Appell.
Aber auch zwischen Österreich und der Türkei gibt es eine Entspannung. Karin Kneissl und Cavusoglu präsentierten sich wie ein Herz und eine Seele. Während Kneissl den Gastgeber mit dem Faksimile einer Friedensurkunde zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich aus dem 17. Jahrhundert überraschte, machte dieser der Außenministerin ein unerwartet großes Gastgeschenk: Nach eineinhalb Jahren Zwangspause dürfen die österreichischen Archäologen nach Ephesos zurückkehren. Kein Wunder, dass Kneissl offen einräumte, der Besuch habe „die Erwartungen, mit denen ich gekommen bin, übertroffen“.
In beiden Fällen sieht man, wie der Geist des Jesus aus Nazaret wirkt. Die Versöhnung ist in die Herzen aller Menschen gelegt. Es gibt immer Menschen, die auf ihr Herz hören.
Ich kann nur hoffen, dass die Politiker in Davos auf den Geist Jesu und ihr Herz hören.

Salzburger Nachrichten zu Nordkorea
Die Zeit zu Kim Jong Un
Oberösterreichische Nachrichten zu Kneissl und Cavusoglu
Salzburger Nachrichten zu Davos

Er schreit: Wahnsinn!

Jesus vertreibt die Angst

Jesus vertreibt die Angst

Mir ist jetzt etwas Unheimliches passiert. Ich wollte gerade von jemandem berichten, der eine unheilbare Krankheit hat. Er kann nur einige Worte sprechen und wiederholt immer das Wort: „Wahnsinn“. Zu allem, was er ausdrücken will, sagt er „Wahnsinn“. Wie ich aber gerade diese Sätze schreibe, drücke ich eine falsche Taste auf meinem Computer und eine Stimme liest mir diesen Text vor! Es war unheimlich. Ich wusste nicht, wie ich diese Stimme (es war eine weibliche, englischsprachige) abstellen konnte. Ich habe das Dokument nur schnell abgespeichert und geschlossen. Als ich es wieder aufmachte, war die Stimme weg.
Jesus erlebte so etwas Wahnsinniges viel intensiver, als ein Mann ihn anschrie: „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!“ Diese Stimme kam nicht aus einem Computer, sondern von einem Menschen, der voller Angst war.
Die Unreinheit war für die Juden der damaligen Zeit ein Horror. Unreine Geister noch vielmehr. Der Geist des Mannes in der Synagoge sagte die halbe Wahrheit und machte allen Angst. Jesus nahm die Angst. Evangelium nach Markus 1,21-28 im Bibelwerk.

Warum ist in islamischen Ländern Krieg?

Wenn man die kriegerischen und terroristischen Aktionen betrachtet, dann fragt man sich unwillkürlich: Warum ist der Islam dabei? Die türkische Armee überfällt die Kurdengebiete in Syrien, Saudi-Arabien bombardiert die schiitischen Gebiete im Jemen, die IS oder die Taliban überfallen eine Kinderhilfsorganisation in Afghanistan, Islamisten zünden zwei Bomben in der Nähe einer Moschee in Libyen. Das sind Aktionen eines Tages. Was hat das mit dem Islam zu tun? Was hat das mit Mohammed zu tun? Wäre es nicht sinnvoller, wenn die islamischen Länder Jesus Christus als Messias und Erlöser annehmen würden?