Aufklärung wie Islam?

Ist das Ziel von uns Menschen eine aufgeklärte Welt? Ein Satz aus dem skeptischen 20. Jahrhundert will das hinterfragen: „Die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.“ Die Aufklärung ermöglicht die Ausbeutung der Natur und die Unterwerfung der Menschen. Aufklärung bringt nicht nur ein Mündigwerden des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit (Immanuel Kant), sondern eine instrumentelle Vernunft, die alles unter dem Aspekt des Nützlichen behandelt. „Die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils“ schreiben Max Horkheimer und Theodor W. Adorno in ihrer „Dialektik der Aufklärung“. Die Aufklärung wird in der Eroberung der Welt kolonialistisch und totalitär faschistisch.

Odysseus und Mohammed

Da der Islam in unserer Moderne angekommen ist, gibt es starke Analogien mit der Eroberung von Medina und Arabiens durch Mohammed zu erkennen. Der Islam reduziert das Denken und Leben auf eine instrumentelle Vernunft, bei der es um die Kontrolle (Islam heißt Unterwerfung) der Menschen geht. Fünfmal am Tag und in der Nacht beten, Kleidungsvorschriften, Essvorschriften, Notdurftvorschriften und Ähnliches. Der Islam braucht keine Aufklärung, er hat die totale Aufklärung als Kontrolle der Welt schon längst als instrumentelle Vernunft, die alles unter dem Aspekt des Nützlichen behandelt. Solange die Gläubigen, die Ungläubigen und die Natur nützlich sind, sind sie für jeden islamischen Staat und seine Ideologie zu gebrauchen. Das, was Horkheimer und Adorno in ihrer Dialektik der Aufklärung über Odysseus geschrieben haben, müsste man über Mohammed als Prototyp des Kontrollmenschen schreiben: „Furchtbares hat die Menscheit sich antun müssen, bis das Selbst, der identische, zweckgerichtete, männliche Charakter des Menschen geschaffen war, und etwas davon wird noch in jeder Kindheit wiederholt.“

Narzissten, Kontrollfreaks und das fehlende Vertrauen

Raphael M. Bonelli schreibt in „Perfektionismus, Wenn das Soll zum Muss wird“: „Da Angst die Wurzel des Perfektionismus ist, sollte Religion den Perfektionismus zumindest wirkungsvoll abmildern. Klar: Wovor sich ängstigen, wenn man sich in Gott geborgen weiß? So ist religiöser Perfektionismus eigentlich ein Widerspruch in sich, letztlich eher ein Hinweis mangelnden Glaubens und Vertrauens in einen Schöpfergott, der zumindest aus Sicht der monotheistischen Religionen sein Geschöpf wohlwollend im Sein erhält.“ Der Islam und die Aufklärung sind Symptome mangelnden Glaubens und Vertrauens in einen Schöpfergott. Selbstkontrolle kann erfolgreich sein, aber ein Zuviel ist krankhaft. Perfektionismus wird bei den neuen amerikanischen Klassifikationskriterien für psychische Krankheiten als zwanghafte Persönlichkeitsstörung (DSM-5-Code) gewertet. Typisch dafür ist eine starke Beschäftigung mit Ordnung, Perfektion und psychischer sowie zwischenmenschlicher Kontrolle auf Kosten von Flexibilität, Aufgeschlossenheit und Effizienz. Der zwanghafte Mensch beschäftigt sich übermäßig mit Details, Regeln, Listen, Ordnung, Organisation oder Plänen, so dass die wesentlichen Gesichtspunkte wie Kommunikation, innere Gestimmtheit und Ausrichtung auf etwas Größeres verloren gehen.

Vaterlose Gesellschaft

Wie kann ein der Aufklärung oder dem Islam verfallener Kontrollmensch wieder Vertrauen in den Schöpfergott gewinnen? Er benötigt einen Erlöser wie Jesus, der mit ihm zum Vatergott geht. Kontrollmänner sind bei ihrer Mutter aufgewachsen und konnten sich nicht mit einem Vater identifizieren, der ihnen den Umgang mit den eigenen Fehlern lehren kann. Die Aufklärung und der Islam schaffen eine vaterlose Gesellschaft, die Jungen wachsen bei ihren Müttern auf, werden dort als Götter verehrt und werden entweder Narzissten (mit erotischer Liebe zu sich) oder Kontrollfreaks. Diese jungen Männer brauchen Jesus, der mit ihnen zum Vatergott geht und ihnen zeigt, wie sie mit ihrer Angst vor Versagen umgehen können und Vertrauen in andere Menschen und in Gott aufbauen können.

Ein LIKE für dich

Heute war ich mit einem Freund in der Kirche. Auf einmal zündet der sich eine Zigarette an. Ich konnte es nicht glauben! Raucht der einfach eine Zigarette in der Kirche! Vor Schreck wäre mir fast mein Bier aus der Hand gefallen!
Die Erkenntnis aus diesem Witz: Bevor du die anderen kritisierst, schau zuerst auf dich. Du siehst in deiner Umgebung, dass da jemand etwas Komisches macht. Du fragst dich, ob du etwas dagegen tun sollst. Da hilft Jesus mit seinen Geschichten:

Hier kommt das Evangelium zum Sonntag: Ich lass das Unkraut wachsen.
Die Matthäusgemeinde erinnert an das Gleichnis von dem Unkraut und dem Weizen. Wenn Menschen das Unkraut in ihrer Familie oder Gemeinde ausrotten, wird auch der Weizen ausgerissen. Die anderen Gleichnisse handeln vom Wachsen des Reiches Gottes: Es fängt klein an und wird immer größer. Am Ende werden alle Gerechten wie die Sonne bei Gott-Vater leuchten.

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge folgendes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre! (Evangelium nach Matthäus, Erklärungen im Bibelwerk: Matthäus 13, 24-43)

Ein unmaßgeblicher Vergleich

Jobo72's Weblog

Zunächst ein paar Zahlen.

1. Sexueller Missbrauch in britischem Sport (nicht-katholisch)

Mutmaßliche Opfer: 741
Mutmaßliche Täter: 276
Zeitraum der Taten: “letzte Jahrzehnte” bis 2016
Zugriffe auf Artikel vom Juli 2017 (pro Tag): 17

2. Sexueller Missbrauch in bayrischem Chor (katholisch)

Mutmaßliche Opfer: 67
Mutmaßliche Täter: 9
Zeitraum der Taten: 1945-1992
Zugriffe auf Artikel vom Juli 2017 (pro Tag): 51

Bonus-Fakt: Gibt man in eine bekannte Suchmaschine “Sexueller Missbrauch in britischem Sport” ein und lässt man sich aktuelle Beiträge nach “Relevanz” sortiert anzeigen, erhält man neben weniger einschlägigen Texten (“William und Kate besuchen Straßenkinder in Marzahn”) an sechster Stelle wenigstens etwas zum Thema: “Regensburger Domspatzen: Mindestens 547 Chorknaben wurden …”.

Missbrauch. Einmal katholisch, immer katholisch.

Und wer nun meint, sexueller Missbrauch sei, wenn schon nicht ausschließlich ein Problem der Kirche, dann eben auch noch eines des britischen Sports, aber dann müsse es auch mal gut sein, der sei auf eine Studie…

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Ex-Domspatz Probst: „Ich habe meinen Frieden gefunden“

Alexander Probst schrieb ein Buch über seine schlimmen Erlebnisse als Regensburger Domspatz. Er wurde als Kind sexuell  missbraucht. Anlässlich des Abschlussberichts, der an diesem Dienstag (18.7.2017)  in Regensburg vorgestellt wurde, blickt er im DeutschenWelle-Gespräch zurück – ohne Zorn.
DW: Sie sagten einmal, eine persönliche Entschuldigung sei Ihnen nicht mehr so wichtig. Warum?
Lange Zeit war es mein Wunsch, dass der Täter sich bei mir entschuldigen möge. Seitdem ich sehr viel mehr über ihn weiß, dass er sich zum Beispiel bis in die Neunziger Jahre noch an Kindern vergangen hat, wusste ich, dass eine Entschuldigung gar nicht möglich ist. Zum anderen hat Bischof Voderholzer um Verzeihung gebeten – obwohl er ja selbst nichts dafür kann. Dieses Gespräch war mir mehr wert als alle Entschuldigungen vergangener Täter.
Quelle: Deutsche Welle

Imame auf Friedensmarsch zu Kirche Hamels und zu Terrororten

60 französische Imame gingen dabei vom 8. bis 14. Juli zusammen mit Gläubigen und Vertretern anderer Religionen sowie Atheisten die Orte der letzten Anschläge ab, wie es im Bericht heißt. Die Initiative findet demnach in Berlin, Brüssel, London, Saint-Etienne-du-Rouvray, Toulouse und Nizza statt. Organisatoren der Initiative sind der französische Schriftsteller Marek Halter und der französische Imam Hassen Chalghoumi, Exekutivdirektor der Friedensinitiative „Union des Peuples pour la Paix“. (Besagter Imam gilt als Förderer der Versöhnung  zwischen Muslime, Christen und Juden. Oft wird er auch als „jüdischer Imam“ bezeichnet. Seitdem er Morddrohungen erhielt, steht er unter Polizeischutz, Anm.)

In Erinnerung an den brutal ermordeten Pater Jacques Hamel

In Saint-Etienne-du-Rouvray soll zudem im Juli vor der Kirche eine Gedenkstele als „Zeichen des Friedens und der Brüderlichkeit“ eingeweiht werden. Sie erinnert an den Mord an Abbé Jacques Hamel. Der Priester war am 26. Juli 2017 in der Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray auf barbarische Weise von islamistischen Terroristen umgebracht worden, als er gerade die Messe feierte. (radio vatikan/csi)
Quelle: CSI

Österr. Parlament: Kriegsverbrechen an Jesiden und Christen ist Völkermord

Ob da der Heilige Geist in der österreichischen Politik gewirkt hat?
Ein Antrag des Menschenrechtsausschusses mit trauriger Aktualität wurde am 7. Juni 2017 vom österreichischen Nationalrates und hat eine große Mehrheit gefunden. In diesem Antrag rufen die Abgeordneten dazu auf, die Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gegen Christen, Jesiden und andere religiöse und ethnische Minderheiten als Völkermord einzustufen. Damit wird eine entsprechende Resolution des Europäischen Parlaments an den UN-Sicherheitsrat im Februar 2016 unterstützt.

Darüber hinaus wird die Bundesregierung ersucht, sich bilateral sowie auf europäischer und internationaler Ebene dafür einzusetzen, dass sich Syrien und der Irak dem Internationalen Strafgerichtshof unterwerfen. Außerdem sollen humanitäre Korridore bzw. Schutzzonen durch die UNO eingerichtet werden, in denen Flüchtende vor dem IS-Terror Sicherheit und Zukunftsperspektiven finden können.
Quelle: CSI

Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen: Alles muss aufgedeckt werden

Ein früherer Domspatzen-Schüler berichtet, wie ihn der damalige Domspatzen-Direktor Johann Meier im Speisesaal „wie besessen“ verprügelt habe, weil er seinen Schweinsbraten nicht aufgegessen habe. Er habe geprügelt, „wo immer er mich treffen konnte, bis er nach wohl einem Dutzend Schlägen erschöpft aufhörte“. Georg Ratzinger, der Bruder von Josef Ratzinger (Ex-Papst Benedikt XVI) habe daneben gesessen und gelacht. Dessen Äußerungen in der Passauer Neuen Presse klingen ganz anders. Von Ohrfeigen habe er zwar gewusst, aber die seien „im Rahmen des Üblichen“ gewesen.
547 Regensburger Domspatzen sind seit 1945 nach Angaben des Sonderermittlers Ulrich Weber missbraucht worden. Der Anwalt hat nach einer zweijährigen Untersuchung des Missbrauchsskandals bei dem weltberühmten Knabenchor seinen Abschlussbericht vorgelegt. 500 Chorkinder hätten körperliche Gewalt erlitten, 67 sexuelle Gewalt.
Weber sagte, die Opfer beschrieben die Zeiten bei den Domspatzen im Nachhinein als „Gefängnis, Hölle und Konzentrationslager“ oder als „schlimmste Zeit ihres Lebens, geprägt von Angst, Gewalt und Hilflosigkeit“.
Bischof Rudolf Voderholzer hat seit Beginn seiner Amtszeit in Regensburg Anfang 2013 die Aufklärung des Skandals maßgeblich vorangetrieben. Seinem Vorgänger Kardinal Gerhard Ludwig Müller (bis vor Kurzem Präfekt der Glaubenskommission in Rom) war wiederholt vorgeworfen worden, die Aufklärungsarbeit behindert zu haben. Er hatte mehrfach gesagt, der Missbrauch durch Priester sei von Medien aufgebauscht worden.
Jetzt aber kommt der Missbrauch und die Gewalt ans Tageslicht. Jesus sagte: Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden (Lk 12,2-3). Die Wahrheit wird euch frei machen (Joh 8,32). Jedes Kind, das sexuell missbraucht wurde, erlebte Fürchterliches. Gott wurde mit jedem Kind, das geschlagen wurde, auch geschlagen.
Quelle: Zeit Online
Quelle: SZ 2016,   SZ2017
Quelle: Passauer Neue Presse