Die Aufgabe der Apostel

jesus-7 Erik Peterson (1890-1960) schreibt über die Aufgabe der Apostel: «Der Apostel hat als Herold nicht den Glauben einer obskuren Sekte zu verkündigen, sondern er hat den Heiden zu sagen, dass Jupiter nicht mehr im Himmel thront, er hat den Juden zu sagen, dass Christus neben Jahwe auf dem Thron sitzt und mit ihm zusammen regiert, er hat den Gnostikern zu sagen, dass kein anonymer Gott vom Himmelsthrone aus die Welt regiert, sondern dass Christus den Thron bestiegen hat und mit ihm ein neuer Äon begonnen hat, der … nun durch das Erscheinen des Menschensohnes charakterisiert ist».

«Seitdem Christus Priester und König ist, ist die irdische Macht ihres dämonischen Charakters entkleidet und kann nicht mehr, wie es das Heidentum will, den Anspruch erheben, Trägerin sakraler Funktionen zu sein»

Zahlen zum Missbrauch – JoBos Blog

Eigentlich sollten sie erst am 25. September rauskommen, aber dann lagen sie doch bereits heute vor: die Zahlen der DBK-Studie zum Missbrauch. Danach hat es von 1670 Priestern, Diakonen und männliche Ordensangehörigen in der Zeit von 1946 bis 2014 sexuelle Übergriffe auf (überwiegend männliche) Kinder und Jugendliche gegeben. 1670 von 38.156 – 4,4 Prozent Täteranteil. Damit viermal höher als in der Bevölkerung, in der von etwa ein Prozent Männern mit pädophilen Neigungen ausgegangen wird. Das ist signifikant. Und das finde ich schon bedenkenswert. Weiterlesen

Der unsichtbare Gott und seine Ersatzkörper – katholisch.de

Wie Medien den Monotheismus groß machten.

Wie konnte sich der Monotheismus durchsetzen? Birgt diese Form der Religion auch Gefahren? Und welche Vaterunser-Bitte wird tatsächlich fehlinterpretiert? Antworten gibt Eckhard Nordhofen. Ein Interview.

Sprache, Bilder, Schrift: Seit jeher ist die Geschichte der Religionen immer auch eine Geschichte von Medien gewesen. Die wechselnden Medien wurden zu Körpern der eigentlich körperlosen Götter, genauer zu „Ersatzkörpern“ – lateinisch: „Corpora“. Diesen Titel trägt auch das neue Buch von Eckhard Nordhofen, in dem der Philosoph und Publizist die Geschichte der „Gottesmedien“ rekonstruiert. Im katholisch.de-Interview spricht Nordhofen über die Entstehung des Monotheismus, das Gefahrenpotenzial des Ein-Gott-Glaubens, den entscheidendsten Medienwechsel der Menschheitsgeschichte und die Fehlinterpretation einer Vaterunser-Bitte.

Quelle: Der unsichtbare Gott und seine Ersatzkörper – katholisch.de

Lonely people who believe in God fare better than those who are atheists, say researchers | Christian News on Christian Today

People who feel lonely but have a religion feel a greater sense of purpose in life than atheists, according to a new study.

Quelle: Lonely people who believe in God fare better than those who are atheists, say researchers | Christian News on Christian Today

Heiliger Óskar Romero

BM 13221Erzbischof Óscar Romero (1917-1980) wird am Sonntag, 14. Oktober 2018 in Rom heiliggesprochen.

Romero, ein Vertreter der Befreiungstheologie, geriet durch sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador. Am 24. März 1980 wurde er während einer Messe am Altar erschossen. Die Hintergründe sind bis heute nicht vollständig geklärt. Franziskus sprach Romero im Mai 2015 in San Salvador selig. Selig werden Christinnen und Christen gesprochen, wenn sie in ihrer Region verehrt werden. (Romero Song) Weiterlesen

Paul McCartney: „Ich habe Gott gesehen“ – religion.ORF.at

Paul McCartney glaubt an die Existenz eines höheren Wesens. Er habe während eines Drogentrips vor vielen Jahren eine besondere Begegnung gehabt, sagte der 76 Jahre alte Ex-Beatle der Londoner „Times“ (Sonntag-Ausgabe).

Quelle: Paul McCartney: „Ich habe Gott gesehen“ – religion.ORF.at

Keine Zukunft ohne Jesus

Jesus111Ich liebe ein Lied, das im Religionsunterricht gern gesungen wird:
„Höre, Israel, der Herr ist ein einiger Gott, und du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit allen deinen Kräften, und deinen Nächsten so wie dich selbst. Diese Worte, die ich dir gebiete, sollst du dir zu Herzen nehmen. Diese Worte, die ich dir gebiete, sollst du deinen Kindern lehren. Wenn du im Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, sollst du davon reden.“
Jesus hebt einige Worte der jüdischen Bibel auf und legt den Wert auf die Liebe und das Herz.
Darf er das? Seine Geschichte zeigt, dass er nicht nur ein Mensch war. Er war auch Gott. Er hat eine menschliche und eine göttliche Natur. Er wurde Mensch und blieb Gott. Deswegen darf er das. Es geht ihm um uns Menschen. Wir sollen nicht äußere Reinheitsgebote befolgen, sondern unser Herz ausrichten.
Ich sehe bei orthodoxen Juden, orthodoxen Moslems und orthodoxen Hindus, dass äußere religiöse Reinheitsgebote unvernünftig sind. Alle drei Gruppen fesseln die kreativen Kräfte und vertrauen nicht auf die unerschöpfliche Erfindungskraft des Heiligen Geistes.
Die Wirkgeschichte von Jesus ist weltweit sichtbar. Ich wage zu behaupten, dass der technische Fortschritt ohne Jesus nicht möglich wäre. Auch gibt es keine Zukunft ohne Christus. Er bleibt der Orientierungspunkt für alle wichtigen Entscheidungen.